Regelmäßige Veranstaltungen im Juni 2018

Phil­ipps­haus
Uni­ver­si­täts­stra­ße 30/32
Phil­ipps­haus

Di 17.30–19.00 Kon­fir­man­den
(außer in der Feri­en­zeit)
Mi 15.00–17.00 Krab­bel­grup­pe
für Kin­der bis 3 Jah­re
(außer in der Feri­en­zeit)
Kin­der­kir­che gibt es im Juni nicht; dafür am 17.06.:
So 11.00 Fami­li­en­got­tes­dienst in der Uni­ver­si­täts­kir­che

Gemein­de­haus Ost
Georg-Voigt-Stra­ße 89
Alter Kirch­hai­ner Weg | Zahl­bach

Do 15.00 Offe­ner Gemein­de­nach­mit­tag:
07.06. Erd­beer­tor­ten und mehr!
21.06. Fahrt ins Rosen­mu­se­um nach Bad Nau­heim-Stein­furth

Uni­ver­si­täts­kir­che
Gar­ten des Geden­kens | Rudolphs­platz

So 11.00 Got­tes­dienst
Mi 13.00–16.00 „Fair­tei­len”
Lebens­mit­tel tei­len!
Do 18.45 Orgel­ves­per
i.d.R. mit Kan­tor Gerold Vor­rath
19.00 Evan­ge­li­sche Mes­se
Got­tes­dienst mit Abend­mahl
20.00–21.15 Scho­la-Pro­be
auf der Orgel­em­po­re

Kapel­le St. Jost
Kurt-Schu­ma­cher-Brü­cke

St. Jost

Sa 17.00 Wochen­schluss­an­dacht
(am 02.06. mit Abend­mahl)

Alten­hil­fe­zen­trum St. Jakob
Auf der Wei­de 6
Auf der Weide/AquaMar

Fr 10.30 Öku­me­ni­scher Got­tes­dienst
Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

Die christ­li­chen Gemein­den der Stadt Mar­burg laden auch in die­sem Jahr wie­der am Pfingst­mon­tag, dem 21. Mai, um 11.00 Uhr zu einem gemein­sa­men öku­me­ni­schen Got­tes­dienst auf die Schloss­park­büh­ne ein. „Erwach­sen glau­ben“ ist das The­ma der Pre­digt, die Prof. Dr. Johan­nes Zim­mer­mann von der Evan­ge­li­schen Hoch­schu­le TABOR hal­ten wird.

Das Pfingst­fest gilt als der „Geburts­tag der Kir­che“, der, wie jede Geburt, auch als Start­punkt für einen lebens­lan­gen Wachs­tums­pro­zess ver­stan­den wer­den kann. Zum Wach­sen gehört die Gestal­tung von Gemein­schaft eben­so wie das Mün­dig­wer­den im Glau­ben. Wie das in unse­rer Zeit aus­se­hen kann, damit beschäf­tigt sich die­ser Got­tes­dienst.

Für Kin­der gibt es ein eige­nes Pro­gramm. Nach dem Got­tes­dienst wer­den Spei­sen und Geträn­ke ange­bo­ten.

Bei schlech­tem Wet­ter fin­det der Got­tes­dienst in der Luthe­ri­schen Pfarr­kir­che statt. Bei unkla­rer Wet­ter­la­ge kann man sich ab Pfingst­sonn­tag unter 0179 7306451 oder auf www.ack-marburg.de über den Got­tes­dienst­ort infor­mie­ren.

(Foto: Bern­hard Diet­rich)

Christi Himmelfahrt und Pfingsten

…bege­hen wir in der Uni­ver­si­täts­kir­che — wie auch die ande­ren Fes­te des Kir­chen­jah­res — jeweils mit beson­de­ren Got­tes­diens­ten. Wir fei­ern die Herr­schaft des auf­er­stan­de­nen Chris­tus. Und wir fei­ern, dass der Geist Chris­ti Men­schen erleuch­ten und zusam­men­füh­ren und unse­re zer­ris­se­ne Welt ver­söh­nen und erneu­ern kann.

Herz­li­che Ein­la­dung in die Uni­ver­si­täts­kir­che am Don­ners­tag, 10. Mai, 19.00 Uhr, und am Pfingst-Sonn­tag, 20. Mai um 10.00 Uhr.

(Foto: J.D. Fröm­ming)

Gesicht zeigen — Mit Kippa, Kopftuch …

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, lie­be Freun­de,

aus aktu­el­lem Anlass möch­ten wir auch in Mar­burg zu einer Ver­an­stal­tung auf­ru­fen, die sich gegen Anti­se­mi­tis­mus und für das Recht auf offe­nes Zei­gen sei­ner reli­giö­sen Iden­ti­tät aus­spricht.

Dies allein durch das öffent­li­che Tra­gen der Kip­pa gemein­sam mit allen, die sich dar­in soli­da­risch zei­gen möch­ten, zu ver­deut­li­chen war uns, beson­ders ange­sichts des engen Aus­tauschs zwi­schen allen Reli­gio­nen in unse­rer Stadt, aber nicht genug. Dar­aus ist die Idee ent­stan­den, dass die Jüdi­sche und die Isla­mi­sche Gemein­de gemein­sam eine Ver­an­stal­tung initi­ie­ren, in der sich Mus­li­me mit Juden eben­so soli­da­ri­sie­ren, wie umge­kehrt, denn Anfein­dun­gen wegen des Tra­gens reli­giö­ser Kenn­zei­chen ist bei­den wohl­be­kannt.

Aus­schlag­ge­bend war für uns die Empö­rung, dass Men­schen in unse­rem Lan­de ange­grif­fen wer­den, weil sie auf­grund von Kip­pa oder Kopf­tuch, inzwi­schen auch schon durch das Tra­gen eines Kreu­zes, einer Reli­gi­on zuge­ord­net wer­den, dies wol­len wir nicht hin­neh­men und dabei ist es uns zunächst ein­mal völ­lig gleich­gül­tig, wen es trifft. In unse­rem Land hat jeder das Recht sei­ne Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit öffent­lich zu zei­gen, ohne dass er um Leib und Leben fürch­ten muss. Dies ist zuerst eine Bot­schaft der Mensch­lich­keit jen­seits aller tie­fe­ren reli­gi­ons­po­li­ti­schen Betrach­tun­gen.

Wenn die Ange­hö­ri­gen der Reli­gio­nen in unse­rem Land in gegen­sei­ti­ger Ach­tung mit­ein­an­der leben kön­nen und in der gemein­sa­men Ehr­furcht gegen­über Gott auch im poli­ti­schen Han­deln ver­su­chen, gemein­sa­me Wege zu gehen, dann hat unse­re Gesell­schaft gewon­nen.

Des­halb möch­ten wir herz­lich ein­la­den:

Gesicht zei­gen

Mit Kip­pa, Kopf­tuch …

Seit der Atta­cke gegen einen Kippa­trä­ger in Ber­lin fin­den deutsch­land­weit als Reak­ti­on auf Gewalt und Juden­hass in vie­len Städ­ten sog. Kip­pa-Tage statt. Als jüdi­sche Gemein­schaft freu­en wir uns über die­se Zei­chen der Soli­da­ri­tät in unse­rem Land.

Da sich der­ar­ti­ge Gescheh­nis­se aber nicht nur auf Juden bezie­hen, son­dern auch ande­re reli­giö­se Grup­pen davon nicht aus­ge­nom­men sind, möch­ten wir in Mar­burg einen Schritt wei­ter gehen. Wir set­zen uns für eine Gesell­schaft ein, in der es nicht als anstö­ßig gilt, offen sei­ne reli­giö­se Iden­ti­tät zu zei­gen.

Initi­iert von der Jüdi­schen Gemein­de Mar­burg und der Isla­mi­schen Gemein­de Mar­burg und unter der Schirm­herr­schaft unse­res Ober­bür­ger­meis­ters Dr. Tho­mas Spies laden wir gemein­sam zu einer Kund­ge­bung für reli­giö­se Viel­falt und Tole­ranz unter dem Mot­to „Gesicht zei­gen — Mit Kip­pa, Kopf­tuch, ” ein.
Wir freu­en uns auf das Gruß­wort der Mar­bur­ger Kir­chen.

Beginn ist am 15. Mai 2018 um 18.30 Uhr im Gar­ten des Geden­kens, Uni­ver­si­täts­stra­ße, von dort geht es zum Mar­bur­ger Markt­platz, wo um 19.00 Uhr eine Kund­ge­bung statt­fin­det, zum Aus­klang geht es wei­ter zur neu­en Moschee, Bei St. Jost 17.

Anti­se­mi­tis­mus darf in unse­rem Land kei­nen Platz mehr haben, aber er ist nur eine Sei­te der Medail­le, die­je­ni­gen, die heu­te öffent­lich gegen Juden sind, dis­kri­mi­nie­ren auch mus­li­mi­sche Mit­bür­ger, ver­brei­ten Hass gegen­über Anders­gläu­bi­gen und Frem­den und stel­len sich gegen Viel­falt und Tole­ranz.

Dar­um gemein­sam: Wir wol­len offen zei­gen, dass in unse­rer Stadt kei­ne Art von Feind­lich­keit, Gewalt, Hass und Dis­kri­mi­nie­rung Platz haben, unab­hän­gig gegen wen sie sich rich­tet. Wir möch­ten alle ermu­ti­gen, selbst­be­wusst öffent­lich zu ihren Über­zeu­gun­gen zu ste­hen. Mit die­ser Kund­ge­bung set­zen wir zusam­men, als Jüdi­sche Gemein­de und Isla­mi­sche Gemein­de mit allen ande­ren Reli­gio­nen, ein Zei­chen für reli­giö­se Viel­falt inner­halb unse­rer frei­heit­lich demo­kra­ti­schen Ord­nung.

Wir ste­hen gemein­sam für eine Welt der Viel­falt, der Tole­ranz und des gegen­sei­ti­gen Respekts ein, in der Aus­gren­zung, Feind­lich­keit und Into­le­ranz kei­nen Platz haben. Für eine star­ke viel­fäl­ti­ge Gemein­schaft in der wir uns gegen­sei­tig ken­nen­ler­nen und Unter­schie­de als berei­chernd begrei­fen.

Wer im Rah­men der Ver­an­stal­tung ein Gruß­wort spre­chen möch­te, möch­te uns das bit­te vor­her kurz mit­tei­len.

Auf Ihre zahl­rei­che Teil­nah­me freu­en wir uns und bit­ten Sie, die­se Ein­la­dung ger­ne wei­ter­zu­lei­ten.

Herz­li­che Grü­ße

Moni­ka Bunk
2. Vor­sit­zen­de
für den Vor­be­rei­tungs­kreis der Ver­an­stal­tung

Dem Himmel näher kommen. Gottesdienst auf dem Luth. Kirchhof

Guten Tag,
herz­lich ein­la­den möch­ten wir zum Open Air Got­tes­dienst!

Wann? 10. Mai 2018, am Him­mel­fahrts­tag, 10.00 Uhr
Wo? Luthe­ri­scher Kirch­hof bei der Pfarr­kir­che St. Mari­en
Wer? Pfarrer*innenteam Elke Kirch­hoff, Uli Bis­kamp, Achim Lud­wig und Kat­ja Simon
Was? „Dem Him­mel näher kom­men“ mit Gedan­ken, Lie­dern, anschlie­ßend himm­li­schem Kaf­fee und Turm­be­stei­gung

Herz­li­che Grü­ße
Kat­ja Simon

Christsein in der Konsumgesellschaft. Referat und Diskussion

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de, lie­be Genos­sin­nen und Genos­sen, lie­be Geschwis­ter,

hier­mit laden wir ein zum nächs­ten Ter­min unse­res Arbeits­krei­ses lin­ker Chris­tin­nen und Chris­ten am Diens­tag, 8. Mai 2018, um 19.00 Uhr im Büro der LINKEN, Bahn­hof­stra­ße 6 in 35039 Mar­burg. An die­sem Abend wird Tho­mas Wei­ßen­born zum The­ma „Christ­sein in der Kon­sum­ge­sell­schaft” refe­rie­ren.

In sei­nem gleich­na­mi­gen Buch beschreibt unser Refe­rent das Pro­blem fol­gen­der­ma­ßen: „Ein selt­sa­mes Phä­no­men schleicht sich nach und nach in unser Leben in der west­li­chen Welt. Im Prin­zip geht es dabei um nichts Neu­es, denn die Fak­ten lie­gen eigent­lich schon seit Jahr­zehn­ten auf dem Tisch, obwohl sie zwi­schen­durch immer wie­der erfolg­reich ver­drängt wor­den sind. Mit dem Kli­ma­wan­del ist jedoch ein aus den Ölkri­sen der Sieb­zi­ger­jah­re des letz­ten Jahr­hun­derts bekann­tes Gefühl mit Macht zurück­ge­kehrt: Weil unse­re Welt end­lich ist, kön­nen wir nicht mehr so wei­ter­ma­chen wie bis­her. Über­all regt sich daher das schlech­te Gewis­sen; der Markt für Bio­pro­duk­te boomt; nicht zuletzt auf­grund der gestie­ge­nen Ener­gie­kos­ten haben Wär­me­däm­mung und alter­na­ti­ve Ener­gie­quel­len Hoch­kon­junk­tur. „Nach­hal­tig­keit” ist zum neu­en Mode­wort gewor­den.” Nur wie damit umge­hen, dass nun selbst der „kor­rek­te” Hand­lungs­weg zur Mode und zum Pro­dukt wird? Hier ist ein „Nach­den­ken über eine all­täg­li­che Her­aus­for­de­rung” — so der Unter­ti­tel des zitier­ten Buches — not­wen­dig; und viel­leicht kann uns ein undog­ma­ti­scher, aber christ­li­cher Blick­win­kel hel­fen, die „theo­lo­gi­schen Mucken” unse­rer Gesell­schafts­si­tua­ti­on bes­ser zu erken­nen.

Tho­mas Wei­ßen­born pro­mo­vier­te 2002 mit dem The­ma „Reli­gi­ons­frei­heit — Christ­li­che Wahr­heit und mensch­li­che Wür­de im Kon­flikt?” zum Dok­tor der Theo­lo­gie, ist seit 1999 Dozent für Dog­ma­tik, Ethik, Her­me­neu­tik, Homi­le­tik und Neu­es Tes­ta­ment am Mar­bur­ger Bibel­se­mi­nar (mbs) und ist Autor und Über­set­zer meh­re­rer Bücher. Im letz­ten Jahr hielt er bereits einen Vor­trag in die­sem Arbeits­kreis zum The­ma Hoff­nung.

Wie bei allen Ver­an­stal­tun­gen des AK lin­ker Chris­tin­nen und Chris­ten gilt die­se Ein­la­dung aus­drück­lich auch Per­so­nen, die kei­ne Mit­glie­der der Par­tei DIE LINKE oder einer kirch­li­chen Orga­ni­sa­ti­on sind, son­dern allen, die Inter­es­se am Zusam­men­tref­fen und Dia­log die­ser bei­den Tra­di­tio­nen haben. In die­sem Sin­ne bit­ten wir auch um Wei­ter­ga­be die­ser Ein­la­dung.

Wir grü­ßen geschwis­ter­lich und soli­da­risch,
Theo­dor Sper­lea, Eva Chr. Gott­schaldt und Rose­ma­rie Barth

Neuer Konfirmandenjahrgang

Kon­fir­ma­ti­on heißt: Im christ­li­chen Glau­ben gestärkt zu wer­den und in einem fei­er­li­chen Got­tes­dienst den Segen Got­tes für sein Leben als Erwachsene/r zu bekom­men. In der Kon­fir­man­den­grup­pe berei­ten wir uns auf die­ses Fest vor, indem wir uns ken­nen ler­nen, „über Gott und die Welt“ reden, auf zwei Frei­zei­ten fah­ren und erle­ben, was es heißt, als Christ durchs Leben zu gehen und zur Kir­che zu gehö­ren.

Begrü­ßungs­fest beim Konfi@Garden

Am 19. Mai 2019, 10.00 Uhr fei­ern wir in der Uni­ver­si­täts­kir­che Kon­fir­ma­ti­on. Der Unter­richt fin­det immer diens­tags 17.30–19.00 Uhr (außer in den Feri­en) statt. Die 1. Stun­de ist am 8. Mai 2018, 17.30–19.00 Uhr, im Phil­ipps­haus, Uni­ver­si­täts­stra­ße 32. Wer momen­tan die 7. Klas­se besucht ist herz­lich ein­ge­la­den.

Zwei­te Frei­zeit in Brot­tero­de 2018
(Alle Fotos: Kat­ja Simon)

Konfirmation 2018

Die Kon­fir­man­den­zeit ist für vie­le Jugend­li­che wich­tig: Sie fin­den in die­sem Jahr zu sich selbst, wer­den erwach­sen und gewin­nen ein Ver­hält­nis zu Gott und der Kir­che. Höhe­punk­te im Jahr­gang 2017/18 waren sicher­lich das Konfi@Castle, das Refor­ma­ti­ons­fest auf dem Schloss, Krip­pen­spiel, Frei­zeit in Brot­tero­de und der Vor­stel­lungs­got­tes­dienst zum The­ma „Umgang mit Frem­den“.

Kon­fir­ma­ti­on bedeu­tet Bestä­ti­gung der Tau­fe sowie Stär­kung und Fes­ti­gung des Glau­bens für das wei­te­re Leben. Der Haupt­teil im Got­tes­dienst wird die per­sön­li­che Ein­seg­nung sein. Am 6. Mai, 10.00 Uhr wer­den in der Uni­ver­si­täts­kir­che kon­fir­miert:

  • Lau­renz Born
  • Lau­ra Com­be­cher
  • Emma Fischer
  • Lean­der Fröm­ming
  • Fio­na May Gei­sel
  • Levin-San­ti­no Haas
  • Richard Ian Hen­kel
  • Emma Horn
  • Mathis Kir­schen­mann
  • Ame­lie Kubach
  • Jona Marie Mah­la
  • Masha Schlerf
  • Nata­scha Simon

Am Vor­abend der Kon­fir­ma­ti­on, am 5. Mai, fin­det um 18.30 Uhr ein Abend­mahls­got­tes­dienst in der Uni­ver­si­täts­kir­che statt.

(Foto: Grup­pe in Brot­tero­de; Kat­ja Simon)

Prof. Thomas Erne wird neuer Universitätsprediger

Die Ein­füh­rung in sein Amt fin­det im Gemein­de- und Uni­ver­si­täts­got­tes­dienst am 22. April 2018 um 11.00 Uhr in der Uni­ver­si­täts­kir­che statt. Anschlie­ßend Emp­fang mit Gruß­wor­ten! Seit Okto­ber 2007 ist er Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Mar­burg und Direk­tor des Insti­tuts für Kir­chen­bau und kirch­li­che Kunst der Gegen­wart, einer For­schungs­ein­rich­tung der Evan­ge­li­schen Kir­che Deutsch­lands. In die­ser Zeit hat er das For­mat „Lit­ur­gy Spe­ci­fic Art“ wesent­lich geprägt und in der Uni­ver­si­täts­kir­che aus­pro­biert. Er hat einen krea­ti­ven und zukunfts­wei­sen­den Blick auf Kir­che. Sei­ne Ein­füh­rung wird Propst Hel­mut Wöl­len­stein vor­neh­men.

Herz­li­che Ein­la­dung!

Alle Verhältnisse umzuwerfen… Ein Abend mit Franz Segbers

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de, lie­be Genos­sin­nen und Genos­sen, lie­be Geschwis­ter,

hier­mit laden wir ein zum nächs­ten Ter­min unse­res Arbeits­krei­ses lin­ker Chris­tin­nen und Chris­ten am 17. April 2018 um 19.00 Uhr im Käte-Din­ne­bier-Saal, Bahn­hof­stra­ße 6 in 35037 Mar­burg. An die­sem Abend wird Franz Seg­bers das von ihm her­aus­ge­ge­be­ne Buch „Alle Ver­hält­nis­se umzu­wer­fen… und die Mäch­ti­gen vom Thron zu stür­zen” vor­stel­len, in dem die Bezie­hung zwi­schen Chris­ten­tum und den Leh­ren Marx’ beleuch­tet wird.

Mit der Finanz­kri­se 2008 erwach­te ein neu­es Inter­es­se an Karl Marx. Er gilt als wohl poli­tisch ein­fluss­reichs­ter Gelehr­ter des 19. und 20. Jahr­hun­derts. War­um war das Ver­hält­nis der Chris­ten zu Marx den­noch von Anfang an umstrit­ten? Anläss­lich des 200. Geburts­tags von Karl Marx haben Micha­el Rammin­ger und Franz Seg­bers im VSA Ver­lag ein Buch her­aus­ge­ge­ben. „Alle Ver­hält­nis­se umzuwerfen…und die Mäch­ti­gen vom Thron zu stür­zen“. Das gemein­sa­me Erbe von Chris­ten und Marx. Reli­gi­on ist nicht nur „Opi­um des Volks“, son­dern hat eine Kraft zur Ver­än­de­rung der Welt. Der Buch­ti­tel ist ein Misch­zi­tat, das von Marx und aus dem Evan­ge­li­um stammt. Von Marx stammt die Auf­for­de­rung: „Alle Ver­hält­nis­se umzu­wer­fen, in denen der Mensch ein ernied­rig­tes, ein geknech­te­tes, ein ver­las­se­nes, ein ver­ächt­li­ches Wesen ist.“ Im Magni­fi­kat besingt Maria Got­tes Barm­her­zig­keit: „Er stützt die Mäch­ti­gen vom Thron und erhöht die Nied­ri­gen.“ Wie kön­nen Chris­ten und Reli­gi­ons­lo­se zu Bünd­nis­part­nern wer­den in einer gna­den­lo­sen Welt, die vom Kapi­ta­lis­mus beherrscht wird? Was hat Marx Chris­tin­nen und Chris­ten heu­te zu sagen?

Franz Seg­bers ist außer­plan­mä­ßi­ger Pro­fes­sor für Sozi­al­ethik an der Uni­ver­si­tät Mar­burg und enga­giert sich auf Bun­des- und Lan­des­ebe­ne in der Reli­gi­ons­po­li­tik der LINKEN.

Wie bei allen Ver­an­stal­tun­gen des AK lin­ker Chris­tin­nen und Chris­ten gilt die­se Ein­la­dung aus­drück­lich auch Per­so­nen, die kei­ne Mit­glie­der der Par­tei DIE LINKE oder einer kirch­li­chen Orga­ni­sa­ti­on sind, son­dern allen, die Inter­es­se am Zusam­men­tref­fen und Dia­log die­ser bei­den Tra­di­tio­nen haben. In die­sem Sin­ne bit­ten wir auch um Wei­ter­ga­be die­ser Ein­la­dung.

Wir grü­ßen geschwis­ter­lich und soli­da­risch,
Theo­dor Sper­lea und Rose­ma­rie Barth

AK Lin­ke CuC — Arbeits­kreis Lin­ke Chris­tin­nen und Chris­ten Mar­burg

(Foto: Büs­te von Karl Marx 1818–1883, Ber­lin-Mit­te; Ben Kaden / pixabay.de)

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