Aktuell: Mitteilungen

Friedensgebet

Gott, bei der Geburt dei­nes Sohnes
haben Engel den Frie­den auf Erden verkündet:
Brei­te dei­nen Frie­den aus gegen Gewalt und Hass.

Wir bit­ten dich, Gott, um Frie­den und Heil aus dei­ner Hand:
Stif­te Frie­den nach dei­ner Barmherzigkeit.

Wir bit­ten dich, Gott, für die Men­schen in der Ukraine:
Ste­he ihnen bei in ihrer Not.

Weh­re allen, die mit
Waf­fen­ge­walt ihre Zie­le durch­set­zen wollen:
Rufe sie zur Umkehr, dass sie ablas­sen von ihrem Tun.

Gib der Wahr­heit eine Chance
gegen die Angrif­fe von Fäl­schung und Lüge:
Stär­ke und schüt­ze alle, die sich in ihren Dienst stellen.

Lass nicht zu, dass Menschen
sich von­ein­an­der ent­frem­den als Sie­ger und Besiegte:
Gib gemein­sa­me Wege in die Zukunft.

Ermu­ti­ge alle, die sich für das
Völ­ker­recht und den Frie­den einsetzen:
Lass ihre Mühe und Arbeit nicht ver­geb­lich sein.

Du hast gesagt: Es sol­len wohl Ber­ge wei­chen und Hügel hinfallen,
aber der Bund mei­nes Frie­dens soll nicht hinfallen:
Stär­ke uns, dass wir nicht in Rat­lo­sig­keit und Resignation
gera­ten und mache uns zu Boten dei­nes Friedens.

Amen

(EMB)

EKKW-Hil­fe für Ukraine-Geflüchtete

Spen­den kön­nen auf das Kon­to der
Evan­ge­li­schen Kir­che von Kurhessen-Waldeck
IBAN: DE 33 5206 0410 0000 0030 00
mit dem Ver­wen­dungs­zweck „Ukrai­ne­hil­fe“ über­wie­sen werden.

Bild: Sophi­en­ka­the­dra­le Kiew (Foto: Andrej Below / pixelio.de)

Die Schola der Universitätskirche

Wir freu­en uns über neue Mit­sän­ger in unse­rer Schola.

Wir pro­ben wie­der: Neue Inter­es­sen­ten bit­te melden!

Wer sich für Gre­go­ria­nik inter­es­siert und lit­ur­gi­schen Gesang prak­tisch üben möch­te, ist herz­lich ein­ge­la­den. Vor­kennt­nis­se wer­den nicht erwar­tet. Wir beglei­ten die lit­ur­gisch beson­ders gestal­te­ten Got­tes­diens­te in der Uni­ver­si­täts­kir­che — durch den Lauf des Kirchenjahres.

Wir pro­ben – unter Ein­hal­tung der Coro­na-Sicher­heits­re­geln – don­ners­tags von 20.00 bis 21.30 Uhr in der Uni­ver­si­täts­kir­che im Anschluss an die Ev. Werktagsmesse.

Wei­te­re Aus­künf­te geben gerne:

Die nächs­ten Got­tes­diens­te mit der Schola

Chris­ti Himmelfahrt 26.05.2022 19.00 Ev. Mes­se
Pfingst­sonn­tag 05.06.2022 10.00 Ev. Mes­se
Johan­nis­tag Vorabend 23.06.2022 19.00 Ev. Mes­se
Konfirmationsjubiläum 2022

Wir möch­ten im Herbst einen Got­tes­dienst zum Kon­fir­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um fei­ern und dazu ein­la­den. Die­je­ni­gen, die vor 50, 60 oder 65 Jah­ren in der Uni­ver­si­täts­kir­che kon­fir­miert wur­den und am 6. Novem­ber 2022 ihre Gol­de­ne, Dia­man­te­ne oder Eiser­ne Kon­fir­ma­ti­on fei­ern möch­ten, bit­ten wir, sich im Gemein­de­bü­ro zu mel­den, um Adress­lis­ten zu erstel­len und Ein­la­dun­gen zu versenden.

Bild­ar­chiv Foto Mar­burg (Foto: Horst Fenchel)

Prof. Karl Pinggéra neuer Universitätsprediger

Am 24. April wur­de in einem fei­er­li­chen Uni­ver­si­täts­got­tes­dienst Prof. Dr. Karl Ping­gé­ra von Propst Dr. Vol­ker Man­tey in das Amt des Uni­ver­si­täts­pre­di­gers der Phil­ipps-Uni­ver­si­tät Mar­burg ein­ge­führt. Karl Ping­gé­ra ist seit 2009 Pro­fes­sor für Kir­chen­ge­schich­te am Fach­be­reich Ev. Theo­lo­gie. Als Uni­ver­si­täts­pre­di­ger gestal­tet er Uni­ver­si­täts­got­tes­diens­te und kon­zi­piert The­men­rei­hen, in denen in der Regel Pro­fes­so­rin­nen und Pro­fes­so­ren des Fach­be­reichs Ev. Theo­lo­gie die Pre­digt und Stu­die­ren­de die Lit­ur­gie übernehmen.

Foto: Ste­fa­nie Profus

Bibelillustrationen von Salvador Dalí

Aus­stel­lung von Litho­gra­phien der Biblia Sacra von Sal­va­dor Dalı
in St. Peter und Paul und in der  Uni­ver­si­täts­kir­che Marburg
12. Juni bis 17. Juli 2022

Sal­va­dor Dalí (1904–1989) zählt zu den gro­ßen Malern des 20. Jahr­hun­derts. Welt­be­rühmt wur­de der Kata­la­ne durch sei­ne sur­rea­lis­ti­schen Bil­der von zer­flie­ßen­den Uhren, bren­nen­den Giraf­fen und durch ein exzen­tri­sches, selbst­zer­stö­re­ri­sches Leben. Weni­ger bekannt ist sei­ne Hin­wen­dung zu Reli­gi­on und Kir­che. Ab dem Jahr 1969 befass­te sich Dalí über zwei Jah­re mit dem Pro­jekt eines Bil­der­zy­klus zur Bibel. Mit 105 Illus­tra­tio­nen zum Alten und Neu­en Tes­ta­ment stellt die Biblia Sacra den größ­ten Bil­der­zy­klus dar, den Dalí hin­ter­las­sen hat.

Mehr als 80 Bil­der aus die­sem Zyklus sol­len in St. Peter und Paul und in der Uni­ver­si­täts­kir­che Mar­burg in der Zeit vom 12. Juni bis 17. Juli 2022 prä­sen­tiert wer­den. Im Unter­schied zu einer Aus­stel­lung in einem Muse­um kön­nen die Bibel­il­lus­tra­tio­nen hier mit den bei­den unter­schied­li­chen Kir­chen­räu­men und ihren Aus­stat­tungs­stü­cken in einen leben­di­gen Dia­log tre­ten. So kor­re­spon­die­ren zum Bei­spiel die Moti­ve zur Lei­dens­ge­schich­te mit dem Kreuz­weg­re­li­ef in St. Peter und Paul oder die „Blaue Madon­na“ Dalís mit der Mari­en­ste­le von Hein­rich Söller.

Das öku­me­nisch aus­ge­rich­te­te Pro­jekt bie­tet damit die ein­ma­li­ge Gele­gen­heit, sich in Mar­burg in zwei Kir­chen­räu­men mit dem Künst­ler Dalí und einer der bedeu­tends­ten Bibel­il­lus­tra­tio­nen der Kunst­ge­schich­te auseinanderzusetzen.

Das Aus­stel­lungs­pro­gramm wird ergänzt durch Andach­ten und Bild­be­trach­tun­gen in St. Peter und Paul, durch Uni­ver­si­täts­got­tes­diens­te in der Uni­ver­si­täts­kir­che Mar­burg, durch Aus­stel­lungs­füh­run­gen mit kunst­ge­schicht­li­chen und reli­giö­sen The­men und inter­ak­ti­ve Bildgespräche.

Zur Ver­nis­sa­ge am 12. Juni um 16.00 Uhr in St. Peter und Paul und zu den wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen laden wir herz­lich ein.

Die Ter­mi­ne im Juni

in St. Peter und Paul:

Di 21.06. 19.00 Uhr Andacht mit Bild­me­di­ta­ti­on und musi­ka­li­scher Begleitung
Prof. Dr. Richard Hartmann
Do 23.06. 19.00 Uhr Andacht mit Bildmeditation
Pfar­rer Franz Langstein

in der Uni­ver­si­täts­kir­che Marburg:

So 19.06. 11.00 Uhr Uni­ver­si­täts­got­tes­dienst
mit Prof. Dr. Karl Pinggéra
So 26.06. 11.00 Uhr Uni­ver­si­täts­got­tes­dienst
mit Prof. Dr. Mai­ke Schult

Die Uni­ver­si­täts­kir­che ist von 9 bis 19 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt ist frei, um eine Spen­de wird gebeten.

Bild: Sal­va­dor Dalí, Eitel­keit der Eitel­kei­ten / Vani­tas Vaniı­ta­tum, 1964, Field 69–3/3–12; Magni luxus ad per­so­nam © Sal­va­dor Dalí, Fund­a­ció Gala-Sal­va­dor Dalí / VG Bild-Kunst, Bonn 2022 (Foto: Josef Nannemann)

Foodsharing Marburg — Fairteiler in der Uni-Kirche — Lebensmittel Retten!

Bei Foodsharing enga­gie­ren sich Men­schen jeden Alters dafür, noch genieß­ba­re Lebens­mit­tel vor dem Müll zu ret­ten. 75 kg Lebens­mit­tel wer­den in Deutsch­land durch­schnitt­lich im Jahr von jeder Pri­vat­per­son weg­ge­wor­fen. Das muss nicht sein. Food­s­haring Mar­burg arbei­tet mit Betrie­ben vor Ort zusam­men, die bereit sind, ihre über­schüs­si­gen Lebens­mit­tel abzu­ge­ben und somit vor der Müll­ton­ne zu ret­ten. Die Lebensmittelretter*innen holen die Lebens­mit­tel ab und ver­wer­ten die­se wei­ter. Das pas­siert durch Eigen­ge­brauch, kos­ten­lo­ses Wei­ter­ver­tei­len an Freund*innen und Bekann­te oder die Wei­ter­ga­be durch soge­nann­te Fair­tei­ler. Fair­tei­ler sind öffent­lich zugäng­li­che Kühl­schrän­ke oder Rega­le, bei denen jede*r Lebens­mit­tel abge­ben und/oder mit­neh­men kann, so viel trag­bar und ver­wert­bar sind. Natür­lich dür­fen kein Alko­hol, rohes Ei oder Fleisch sowie zube­rei­te­te Spei­sen in die Fair­tei­ler kom­men, ein leicht über­schrit­te­nes Min­dest­halt­bar­keits­da­tum (MHD) ist jedoch kein Pro­blem. Ziel von Food­s­haring ist es, im Sin­ne der Nach­hal­tig­keit noch ess­ba­re Lebens­mit­tel zu ret­ten und aufzubrauchen.

Seit April 2022 ist der Fair­tei­ler im Ein­gangs­be­reich der Universitätskirche,  Reit­gas­se 1, werk­tags von 9 bis 19 Uhr öffent­lich zugäng­lich und darf ger­ne genutzt wer­den. Ein wei­te­rer Fair­tei­ler in Mar­burg befin­det sich in der  Ockers­häu­ser Stra­ße 71, im 1. Stock: Mon­tag bis Frei­tag von 9 bis 18 Uhr.

Wei­te­re Infos: Auf Foodsharing.de, über Insta­gram an foodsharing_marburg oder per E‑Mail an  foodsharing-marburg@gmx.de. Inter­es­sier­te und neue Mitretter*innen wer­den jeder­zeit mit offe­nen Armen empfangen.

Bild: Fair­tei­ler Uni-Kir­che (Food­s­haring Marburg)

St.-Jost-Kapelle — Noch geschlossen, dafür draußen

Das neue Gemein­de­haus neben der St.-Jost-Kapelle steht schon und war­tet auf die Fort­set­zung des Innen­aus­baus bis zum Som­mer. Lei­der tut sich am Vor­platz zur Kapel­le noch wenig. Die Pan­de­mie hat bei den beauf­trag­ten Fir­men zu Mate­ri­al­lie­fe­rungs­schwie­rig­kei­ten und Eng­päs­sen geführt, sodass es zu Ver­zö­ge­run­gen der Neu­ge­stal­tung des Vor­plat­zes kommt. Noch immer ver­wehrt uns ein Bau­zaun — aus ver­si­che­rungs­tech­ni­schen Grün­den — den Zugang zur St.-Jost-Kapelle, um dort wie­der gemein­sam Got­tes­diens­te zu fei­ern. Wir bit­ten um Ihr Ver­ständ­nis, möch­ten aber ab Mai Abhil­fe schaffen.

Wann immer uns der Mai ein halb­wegs bestän­di­ges Wet­ter erlaubt, wol­len wir die Wochen­schluss­an­dach­ten an den Sams­ta­gen um 17.00 Uhr wie­der drau­ßen hin­ter der St.-Jost-Kapelle fei­ern. Ver­spro­chen! Außer­dem dür­fen wir drau­ßen sin­gen. Per Rund­ruf und auf unse­rer Web­site geben wir recht­zei­tig Bescheid.

Foto: Neu­es Gemein­de­haus St. Jost (Foto: Jörg Rustmeier)

Konfirmandenjahrgang 2022/23 — Informationsabend

Alle Jugend­li­chen der Geburts­jahr­gän­ge 2008/2009, die min­des­tens in der 7. Jahr­gangs­stu­fe sind, möch­ten wir mit ihren Eltern herz­lich ein­la­den zu einem Infor­ma­ti­ons­abend am Mon­tag, den 4. April 2022 um 19.00 Uhr ins  Phil­ipps­haus, Uni­ver­si­täts­str. 32. Die Kon­fir­man­den­zeit der neu­en Grup­pe beginnt Mit­te Juni und endet mit der Kon­fir­ma­ti­on am 4. Juni 2023. Anmel­de­for­mu­la­re sen­den wir ger­ne per Mail zu:  joachim.simon@ekkw.de

Foto: Archiv

Zukunftsplan: Hoffnung. Zum Weltgebetstag 2022

Welt­weit bli­cken Men­schen mit Ver­un­si­che­rung und Angst in die Zukunft. Die Coro­na-Pan­de­mie ver­schärf­te Armut und Ungleich­heit. Zugleich erschüt­ter­te sie das Gefühl ver­meint­li­cher Sicher­heit in den rei­chen Indus­trie­staa­ten. Als Christ*innen jedoch glau­ben wir an die Ret­tung die­ser Welt, nicht an ihren Unter­gang! Der Bibel­text Jere­mia 29,14 des Welt­ge­bets­tags 2022 ist ganz klar: „Ich wer­de euer Schick­sal zum Guten wenden…“

Am Frei­tag, den 4. März 2022, fei­ern Men­schen in über 150 Län­dern der Erde den Welt­ge­bets­tag der Frau­en aus Eng­land, Wales und Nord­ir­land. Unter dem Mot­to „Zukunfts­plan: Hoff­nung“ laden sie ein, den Spu­ren der Hoff­nung nach­zu­ge­hen. Sie erzäh­len uns von ihrem stol­zen Land mit sei­ner beweg­ten Geschich­te und der mul­ti­eth­ni­schen, ‑kul­tu­rel­len und ‑reli­giö­sen Gesell­schaft. Aber mit den drei Schick­sa­len von Lina, Natha­lie und Emi­ly kom­men auch The­men wie Armut, Ein­sam­keit und Miss­brauch zur Sprache.

Eine Grup­pe von 31 Frau­en aus 18 unter­schied­li­chen christ­li­che Kon­fes­sio­nen und Kir­chen hat gemein­sam die Gebe­te, Gedan­ken und Lie­der zum Welt­ge­bets­tag 2022 aus­ge­wählt. Sie sind zwi­schen Anfang 20 und über 80 Jah­re alt und stam­men aus Eng­land, Wales und Nord­ir­land. Zu den schot­ti­schen und iri­schen Welt­ge­bets­tags­frau­en besteht eine enge freund­schaft­li­che Beziehung.

Bei allen Gemein­sam­kei­ten hat jedes der drei Län­der des Ver­ei­nig­ten König­reichs sei­nen ganz eige­nen Cha­rak­ter: Eng­land ist mit 130.000 km² der größ­te und am dich­tes­ten besie­del­te Teil des König­reichs – mit über 55 Mil­lio­nen Men­schen leben dort etwa 85% der Gesamt­be­völ­ke­rung. Sei­ne Haupt­stadt Lon­don ist wirt­schaft­li­ches Zen­trum sowie inter­na­tio­na­le Sze­ne-Metro­po­le für Mode und Musik.

Die Waliser*innen sind stol­ze Men­schen, die sich ihre kel­ti­sche Spra­che und Iden­ti­tät bewahrt haben. Von der Schlie­ßung der Koh­le­mi­nen in den 1980er Jah­ren hat sich Wales wirt­schaft­lich bis­her nicht erholt. Grü­ne Wie­sen, unbe­rühr­te Moor­land­schaf­ten, stei­le Klip­pen und ein­sa­me Buch­ten sind typisch für Nord­ir­land. Jahr­zehn­te­lan­ge gewalt­sa­me Kon­flik­te zwi­schen den pro­tes­tan­ti­schen Unio­nis­ten und den katho­li­schen Repu­bli­ka­nern haben bis heu­te tie­fe Wun­den hinterlassen.

Über Län­der- und Kon­fes­si­ons­gren­zen hin­weg enga­gie­ren sich Frau­en für den Welt­ge­bets­tag. Seit über 100 Jah­ren macht die Bewe­gung sich stark für die Rech­te von Frau­en und Mäd­chen in Kir­che und Gesell­schaft. Rund um den 4. März 2022 wer­den allein in Deutsch­land hun­der­tau­sen­de Frau­en, Män­ner, Jugend­li­che und Kin­der die Got­tes­diens­te und Ver­an­stal­tun­gen zum Welt­ge­bets­tag besuchen.

Gemein­sam wol­len wir Samen der Hoff­nung aus­sä­en in unse­rem Leben, in unse­ren Gemein­schaf­ten, in unse­rem Land und in die­ser Welt.

Sei­en Sie mit dabei und wer­den Sie Teil der welt­wei­ten Gebetskette!

Lisa Schür­mann, Welt­ge­bets­tag der Frau­en – Deut­sches Komi­tee e.V.

Got­tes­dienst zum Welt­ge­bets­tag 2022
mit dem Chor „Joy of Life“ der Kur­hes­si­schen Kantorei
Frei­tag, 4. März 2022, 18.00 Uhr
Kir­che Peter und Paul

Straßenkinder in Addis Abeba

Trotz krie­ge­ri­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen in Tei­len Äthio­pi­ens konn­te im ver­gan­ge­nen Jahr die Arbeit des Hilfs­pro­jekts Hilfs­pro­jekts „Stra­ßen­kin­der in Addis Abe­ba“ fort­ge­setzt wer­den. Gott sei Dank! Denn die 300 Kin­der, die in den Kin­der­zen­tren in Bis­hof­tu, Sulul­ta und Addis Abe­ba betreut wer­den, sind drin­gend auf Hil­fe angewiesen.

Die­se Kin­der aus ärms­ten Fami­li­en waren, bevor sie in das Pro­jekt auf­ge­nom­men wur­den, häu­fig unter­ernährt. Zudem waren ihre Eltern meist nicht in der Lage, ihnen eine Schul­uni­form, Bücher, Hef­te oder Stif­te zu kau­fen. In der Schu­le hat­ten sie des­halb Nach­tei­le und das Ler­nen fiel ihnen äußerst schwer.

Seit über 40 Jah­ren ver­folgt das Stra­ßen­kin­der­pro­jekt das Ziel, bedürf­ti­gen Kin­dern einen Schul­be­such und im Anschluss eine Berufs­aus­bil­dung zu ermög­li­chen. Dabei wer­den sie ganz­heit­lich geför­dert und unter­stützt: Neben Schul­ma­te­ria­li­en, Klei­dung und einer Gesund­heits­ver­sor­gung erhal­ten sie und ihre Fami­lie zusätz­li­che Nah­rungs­mit­tel wie Mehl und Spei­se­öl. In den Kin­der­zen­tren bekom­men sie Haus­auf­ga­ben­hil­fe und Nach­hil­fe­un­ter­richt. Eben­so wird ihnen dort ein Frei­zeit­pro­gramm mit krea­ti­ven, sport­li­chen und musi­ka­li­schen Akti­vi­tä­ten gebo­ten. Sie wer­den von Sozi­al­ar­bei­tern betreut, die für die gan­ze Fami­lie und ihre Sor­gen da sind.

Gabrie­le DeBo­na (ELM-Refe­ren­tin, l.), Dekan Burk­hard zur Nie­den (m.) und Aman Aba­bu (Pro­jekt­lei­ter der Meka­ne-Yesus-Kir­che, Addis Abe­ba, zuge­schal­tet per Video­kon­fe­renz, r.) (Foto: media.tv/schauderna)

Schon mit rund 20 Euro im Monat unter­stüt­zen Sie ein Kind und sei­ne Familie.

Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den im Rah­men des Hilfs­pro­jekts auch eini­ge allein­er­zie­hen­de Müt­ter in Exis­tenz­grün­dungs­se­mi­na­ren geschult. Anschlie­ßend erhiel­ten sie eine finan­zi­el­le Start­hil­fe von etwa 200 Euro, um sich ein Klein­un­ter­neh­men auf­zu­bau­en. Auch dabei wur­den sie von erfah­re­nen Mit­ar­bei­ten­den beglei­tet. Ziel des Pro­jek­tes ist es, auch in Zukunft wei­te­re Frau­en beruf­lich zu för­dern, damit sie ihren eige­nen Lebens­un­ter­halt ver­die­nen und so für sich und ihre Kin­der sor­gen können.

Part­ne­rin des Pro­jek­tes vor Ort ist seit vie­len Jah­ren die Äthio­pi­sche Evan­ge­li­sche Kir­che Meka­ne Yesus (Ethio­pian Evan­ge­li­cal Church Meka­ne Yesus-EECMY).

Für die­se segens­rei­che Arbeit bit­ten wir um Ihre Spende:

Spen­den­kon­to:
Kir­chen­kreis­amt Marburg
IBAN DE81 5206 0410 0002 8001 01
Evan­ge­li­sche Bank
Kenn­wort „Stra­ßen­kin­der“

Bil­der ganz oben: Ers­te Klas­se einer Grund­schu­le in Addis Abe­ba und zwei Kin­der aus einem Vor­ort von Addis Abe­ba (Foto: Archiv)

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