Archiv: 2011

Gedenkgottesdienst der Marburger Feuerwehr

12. Novem­ber 2011 in der Eli­sa­beth­kir­che um 18.00 Uhr

Die Mar­bur­ger Feu­er­wehr fei­ert ihre Grün­dung im Jahr 1861. Seit 150 Jah­ren sind ihre Grund­auf­ga­ben „Hel­fen – Ber­gen – Ret­ten — Löschen“. Rund um die Uhr ist sie in Ein­satz­be­reit­schaft und hilft, wenn Men­schen in Not sie rufen. Dar­auf kön­nen sich die Men­schen in und um Mar­burg verlassen.

In die­sem öku­me­ni­schen Got­tes­dienst mit den Pfar­rern Nent­wich und Huber am Sonn­abend des Volks­trau­er­ta­ges möch­te die Feu­er­wehr an die Men­schen den­ken, die im Dienst für ande­re ihr Leben ein­set­zen, und an die, die ihr Leben gelas­sen haben, hier bei uns und weltweit.

Das tra­di­tio­nel­le Losungs­wort der Feu­er­wehr gilt noch immer: „Gott zur Ehr, dem Nächs­ten zur Wehr!“

Herz­li­che Ein­la­dung an alle und beson­ders an die, die der Feu­er­wehr ver­bun­den sind.

Jens Seipp (FFMR) und Wolf­gang Huber (Uni­ver­si­täts­kir­che)

73. Gedenken der Reichspogromnacht 1938

Mar­bur­ger Syn­ago­ge am 9. Novem­ber 1938

Die dies­jäh­ri­ge Gedenk­stun­de fin­det am Mitt­woch, dem 9. Novem­ber 2011 um 19.00 Uhr am Platz der zer­stör­ten Syn­ago­ge an der Uni­ver­si­täts­stra­ße statt.

Laternenumzug zu St. Martin

Am Diens­tag, dem 8. Novem­ber 2011 tref­fen sich um 16.30 Uhr die Kin­der mit ihren Eltern zum St.-Martins-Gottesdienst mit Pfar­rer Eibach in St. Jost. Anschlie­ßend geht der Later­nen­zug durch Wei­den­hau­sen bis zu Schotts Remi­se, wo es wär­men­den Punsch und Würst­chen für Groß und Klein gibt.

Klagen“ — Universitätsgottesdienst am 6. November 2011

Der Got­tes­dienst steht im Rah­men der Rei­he „Har­tes Brot und Göt­ter­spei­se. Der Geschmack der Litu­gie“. Die Pre­digt hält der Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter Peter Schüz. Die musi­ka­li­sche Gestal­tung haben Frie­de­ri­ke Lepe­tit (Vio­li­ne), David Käbisch-Lepe­tit (Cel­lo) und Kan­tor Gerold Vor­rath (Orgel). Beginn ist um 10.00 Uhr.

Gottesdienste im November 2011

Universitätskirche

So 06.11. Dritt­letz­ter
des Kir­chen­jah­res
10.00 Uhr Uni­ver­si­täts­got­tes­dienst mit besonderer Musik
Wiss. Mit. Schüz
Do 10.11. 18.45 Uhr
19.00 Uhr
Orgel­ves­per
mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseKoch
So 13.11. Vor­letz­ter
des Kir­chen­jah­res
10.00 Uhr mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseZim­mer­mann
Mi 16.11. Buß- und Bettag 10.00 Uhr Uni­ver­si­täts­got­tes­dienst mit besonderer Musik
Prof. Ave­ma­rie
Do 17.11. 18.45 Uhr
19.00 Uhr
Orgel­ves­per
mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseJablon­ski
So 20.11. Ewig­keits­sonn­tag 10.00 Uhr Huber
Do 24.11. 18.45 Uhr
19.00 Uhr
Orgel­ves­per
mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseRen­ner
So 27.11. 1. Advent 10.00 Uhr mit AbendmahlEibach

Kapelle St. Jost

Sa 05.11. 17.00 Uhr mit AbendmahlEibach
Di 08.11. Mar­tins­tag
(vor­ge­zo­gen)
16.30 Uhr Got­tes­dienst und Later­nen­um­zug
Eibach
Sa 12.11. 17.00 Uhr Eibach
Sa 19.11. 17.00 Uhr Huber
Sa 26.11. 17.00 Uhr Eibach
Mi 30.11. 18.30 Uhr Advents­an­dacht

St. Jakob, Begegnungszentrum „Auf der Weide“

Fr 25.11. 16.00 Uhr mit AbendmahlEibach
mit Abendmahlmit Abend­mahl
mit Abendmahl in Form der Evangelische Messemit Abend­mahl in Form der Evan­ge­li­sche Messe
mit besonderer Musikmit beson­de­rer Musik
Regelmäßige Veranstaltungen im November 2011

Philippshaus

Di 15.00 Uhr Krab­bel­grup­pe (bis 3 Jah­re)
und Kin­der­grup­pe (4–8 Jahre)
Di 18.00 Uhr Trau­er­grup­pe
(in der Regel am 1. und 3. Diens­tag im Monat)
Kon­takt: Sil­via Möl­ler, Tel. (06421) 913911
und Petra Sty­ra, Tel. (06421) 36314
Mi 10.30 Uhr Gedächt­nis­trai­nings­grup­pe
(am 2. Mitt­woch im Monat)
Do 15.00 Uhr Offe­ner Gemeindenachmittag:
  24.11. „Wei­den­hau­sen bis zum Ende“
mit Wer­ner Fischer
Do 20.15 Uhr Kan­to­rei
Fr 15.00 Uhr Gesprächs­kreis Fried­rich­stra­ße 20
(in der Regel am 3. Frei­tag im Monat)
Fr 19.30 Uhr Bibli­scher Gesprächs­kreis
(in der Regel am 1. Frei­tag im Monat)

Gemeindehaus Ost

Mo 20.00 Uhr Anony­me Alko­ho­li­ker I
Mi 18.30 Uhr Nar­co­tics Anonymous
Do 15.00 Uhr Offe­ner Gemeindenachmittag:
  03.11.
 
17.11.
„Eine Begeg­nung mit Vin­cent van Gogh“
mit Frau Pfrn. Räder
Dia­vor­trag über die fran­zö­si­schen Pyre­nä­en
mit Herrn Hentrich
Fr 20.00 Uhr Anony­me Alko­ho­li­ker II

Universitätskirche

Do 18.45 Uhr Orgel­ves­per
(im Anschluss um 19.00 Uhr Evan­ge­li­sche Messe)
Ökumenischer Stationsgottesdienst zum Reformationstag

31. Okto­ber 2011, 18.00 Uhr

Am Refor­ma­ti­ons­tag wird ein Got­tes­dienst gestal­tet, der durch die Mar­bur­ger Innen­stadt führt. Mit­tel­al­ter, Refor­ma­ti­on und Moder­ne wer­den an die­sem Abend in öku­me­ni­scher Wei­te ver­bun­den. Musi­ka­lisch geht es ein­mal quer durch die Musik­ge­schich­te. Der Got­tes­dienst beginnt im Innen­hof des Schlos­ses mit einem gre­go­ria­ni­schen Kyrie. Ein musi­ka­li­scher Psalm wird in der Katho­li­schen Pfarr­kir­che St. Johan­nes (Kugel­kir­che) gebe­tet. Der Weg führt dann in die Luthe­ri­sche Pfarr­kir­che, in der ein baro­ckes Glo­ria erklingt. In der Uni­ver­si­täts­kir­che wird es wie­der mehr­chö­rig mit einem roman­ti­schen Cre­do. Schließ­lich geht es unter Blä­ser­mu­sik zur Eli­sa­beth­kir­che, in der die Abend­mahls­tei­le aus Schnitt­kes Requi­em zu hören sein wer­den. Anschlie­ßend gibt es im Rah­men des Got­tes­diens­tes eine Urauf­füh­rung für Gemein­de, Chor und Blä­ser. In den ein­zel­nen Kir­chen wer­den jeweils deren Geschich­te und Bedeu­tung vor­ge­stellt, die geist­lich und his­to­risch eng ver­wo­ben sind. Mar­bur­ger evan­ge­li­sche Pfar­re­rin­nen und Pfar­rer sowie der katho­li­sche Dechant Franz Lang­stein beglei­ten den Weg, der lit­ur­gisch als Pil­ger­weg gestal­tet wird. Es singt ein Pro­jekt­chor, bestehend aus der Kan­to­rei der Eli­sa­beth­kir­che, der Kur­hes­si­schen Kan­to­rei Mar­burg und ande­ren Mar­bur­ger Chö­ren. Die Lei­tung haben Uwe Mai­baum (Lan­des­kir­chen­mu­sik­di­rek­tor) und Nils Kup­pe (Bezirks­kan­tor). Außer­dem betei­li­gen sich die Posau­nen­chö­re aus der Mar­bur­ger Umge­bung unter der Lei­tung von Lan­des­po­sau­nen­wart Ulrich Rebmann.

Marburger Religionsgespräche 2011

Mar­bur­ger Land­gra­fen­schloss (Foto: Jörg Rustmeier)

Sams­tag, 29. Okto­ber 2011, 9.00–21.00 Uhr
Refor­ma­ti­ons­ge­schicht­li­che Tagung: Die Mar­bur­ger Arti­kel als Zeug­nis der Ein­heit
Land­gra­fen­schloss, Landgrafensaal

Im Okto­ber 1529 wur­de Mar­burg für vier Tage zum Mit­tel­punkt der pro­tes­tan­ti­schen Welt. Auf Ein­la­dung des hes­si­schen Land­gra­fen tra­fen sich auf dem Mar­bur­ger Schloss Mar­tin Luther, Hul­drych Zwing­li, Phil­ipp Melan­chthon und zahl­rei­che wei­te­re pro­mi­nen­te Refor­ma­to­ren zu theo­lo­gi­schen Lehrgesprächen.

Auch wenn sie sich nicht auf ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis des Abend­mahls eini­gen konn­ten, for­mu­lie­ren die damals von ihnen unter­zeich­ne­ten „Mar­bur­ger Arti­kel“ als ein­zi­ges Doku­ment die­ser Art in allen ande­ren Punk­ten einen gro­ßen Kon­sens der ver­schie­de­nen Rich­tun­gen der Refor­ma­ti­on über das Wesen des evan­ge­li­schen Glaubens.

Mit einer wis­sen­schaft­li­chen Tagung sol­len unter Betei­li­gung von Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern aus dem In- und Aus­land die „Mar­bur­ger Arti­kel“ erst­mals als Doku­ment der Ein­heit gewür­digt wer­den. Der Abend­vor­trag von Bischof Prof. Dr. Mar­tin Hein fragt im Anschluss dar­an nach dem, was heu­te „evan­ge­lisch“ ist.

→ Das Pro­gramm (29.–31. Okto­ber 2011)

Loben“ — Semestereröffnungsgottesdienst am 23. Oktober 2011

Das Win­ter­se­mes­ter 2011/2012 wird mit einem Uni­ver­si­täts­got­tes­dienst in der neu­en Rei­he „Har­tes Brot und Göt­ter­spei­se. Der Geschmack der Lit­ur­gie“ eröff­net. Die Uni­ver­si­täts­pre­di­ge­rin Frau Prof. Dr. Ulri­ke Wag­ner-Rau pre­digt zum The­ma „Loben“. Musi­ka­lisch wird der Got­tes­dienst von Mei­ke Gott­hardt (Kla­ri­net­te) und Kan­tor Gerold Vor­rath (Orgel). Beginn ist um 10.00 Uhr.

Hartes Brot und Götterspeise. Der Geschmack der Liturgie“

(Foto: Jörg Rustmeier)

Got­tes­dienst­rei­he zum Win­ter­se­mes­ter 2011/2012

Im nächs­ten Semes­ter möch­ten wir eini­ge Ele­men­te der Lit­ur­gie in sinn­li­cher Wei­se dar­stel­len. Sechs Uni­ver­si­täts­got­tes­diens­te ste­hen unter fol­gen­den Verhaltensweisen:

Beglei­tet wird die Rei­he von ver­schie­de­nen Musi­ke­rin­nen und Musi­kern. Ein Kreis von Stu­die­ren­den berei­tet mit der Künst­le­rin Gabi Erne die Got­tes­diens­te vor.

Im Got­tes­dienst gibt es viel zu hören, zu rie­chen, zu sehen, zu spü­ren, zu schme­cken. Das Wort Got­tes ver­mit­telt sich auf ver­schie­de­nen Wegen. Alle Sin­ne sind ange­spro­chen, wenn die Gemein­de zum Fei­ern und zum Beten zusam­men­kommt. Vor allem dem Geschmack der Lit­ur­gie spü­ren die Uni­ver­si­täts­got­tes­diens­te im Win­ter­se­mes­ter 2011/2012 nach. Ist sie etwa fade und salz­los? Muss man Sor­ge haben, sich an ihrer Tro­cken­heit die Zäh­ne aus­zu­bei­ßen? Oder sind Lie­der und Gebe­te wie Milch und Honig auf der Zun­ge? Ein Got­tes­dienst, der Sehn­süch­ti­ge und Suchen­de sät­ti­gen will, braucht wider­stän­di­ges kräf­ti­ges Schwarz­brot, an dem der Glau­be sich näh­ren und wach­sen kann. Aber ohne die Süße und den Wohl­ge­schmack von Got­tes­lob, Dank und Lebens­lust wäre er freud­los. Ohne das Salz der Her­aus­for­de­rung und der Kri­tik wäre er – wie eine alte Luther­bi­bel über­setzt – „dumm“. Zwi­schem „har­tem Brot“ und „Göt­ter­spei­se“ bie­ten die Got­tes­diens­te Geschmacks­pro­ben zu wesen­li­chen Aspek­ten der Lit­ur­gie. Wie rie­chen und schme­cken Kyrie, Glo­ria und Cre­do? Wie ent­fal­ten sich Gebet und Segen am Gau­men? Wie das Abend­mahl haben sie je ihre eige­ne Würze.

Ver­an­stal­ter: Die Uni­ver­si­täts­pre­di­ge­rin in Zusam­men­ar­beit mit dem Fach­be­reich Evan­ge­li­sche Theo­lo­gie an der Phil­ipps-Uni­ver­si­tät Mar­burg und der Universitätskirchengemeinde.

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