Aktuell: Mitteilungen

Neue Aufteilung der Gemeindebezirke

Im Herbst 2008 wurden die zwei Pfarrstellen in der Universitätskirchengemeinde auf eineinhalb Stellen reduziert. Pfarrer Eibach (Pfarramt West, Liebigstraße) versieht eine ganze Stelle, Pfarrer Huber (Pfarramt Ost, Georg-Voigt-Straße) eine halbe Stelle.

Der Kirchenvorstand hat im Juni 2010 die beiden Seelsorgebezirke in unserer Gemeinde diesen neuen Größenverhältnissen angeglichen:

Pfarrer Eibach als Inhaber der Pfarrstelle West (Liebigstraße) soll künftig neben dem Gebiet westlich der Lahn noch folgende Straßen betreuen:

Adam-Krafft-Straße, Carl-Strehl-Straße, Hermann-Jacobsohn-Weg, Kaffweg, Nonnengasse, Rudolf-Klapp-Straße, Scheppe Gewissegasse, Sylvester-Jordan-Straße, Weintrautstraße.

Pfarrer Huber als Inhaber der Pfarrstelle Ost (Georg-Voigt-Straße) betreut wie bisher Weidenhausen mit St. Jost und dem Erlenring und den Bereich des Ortenbergs nördlich des Alten Kirchhainer Wegs bis zur Kleinen Ortenberggasse.

Ein Verzeichnis der Straßen in den künftigen Pfarrbezirken finden sie hier.

Wenn Sie eine Taufe, eine Trauung, eine Bestattung, eine Jubiläumsfeier anmelden möchten oder wenn Sie ein Gespräch bzw. einen Besuch wünschen, bitten wir Sie, sich künftig an die entsprechende Pfarrstelle zu wenden.

Im Alltag der Gemeindearbeit aber soll sich nicht viel für Sie verändern. Auch künftig stehen Ihnen mit Ihrem Anliegen die beiden Pfarrämter in der Liebigstraße und in der Georg-Voigt-Straße zur Verfügung.

Abschied von Helma Rinckleben
Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
Psalm 91,11

Die Universitätskirchengemeinde nimmt Abschied von ihrer ehemaligen Mitarbeiterin

Helma Rinckleben

die am 21. August 2010 gestorben ist.

Dankbar blicken wir auf ihren Dienst zurück, den sie 30 Jahre in großer Treue und humorvoll im Pfarrbüro getan hat. Wir wissen sie bei Gott geborgen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden.

Der Kirchenvorstand
und Pfr. Dietrich Hannes Eibach

Sommerzeit

Sommer am See

Foto: Jörg Rustmeier

Auch die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zieht es im Juli in die wohlverdiente Sommerfrische. Was sie dort vielleicht erwartet, malt das folgende Gedicht aus, das uns unser Küster freundlicherweise zugesandt hat.

Heute ist das Wasser warm,
heut kann's nicht schaden,
schnell hinunter an den See,
heute gehn wir baden!

Eins, zwei, drei – die Hosen aus,
Stiefel, Wams und Wäsche!
Und dann – plumps! – ins Wasser rein!
grade wie die Frösche!

Und der schöne Sonnenschein
brennt uns nach dem Bade
Brust und Buckel knusperbraun,
braun wie Schokolade!

Adolf Holst (1867-1945)

In eigener Sache

Seitenaufrufe im Juni 2010

Wir sind interessant! Unsere Website wird im Durchschnitt 400 Mal am Tag von etwa 200 Besuchern aufgerufen. So waren es im Juni 2010 insgesamt 12090 Seitenaufrufe von 5783 Besuchern. Am 26. Juni gab es sogar 1046 Seitenaufrufe. Die allermeisten Besucher haben über T-Online, Google und uni-marburg.de zu uns gefunden. Dabei kamen sie nicht nur aus Deutschland. Es gab auch Seitenaufrufe aus der Schweiz, den Niederlanden, Österreich, Tschechien, Frankreich, Russland, Schweden, Ungarn, Norwegen, Belgien, Polen, Rumänien, der Ukraine, Slowenien, aus Kanada, Kolumbien, Indien und aus Japan. Da sich die Domain-Endungen .net und .com geographisch nicht lokalisieren lassen und oft in die USA gehören, kommen vermutlich auch von dort etliche Besucher. Besonders häufig werden die Seite mit dem Streifzug durch die Geschichte der Universitätskirche und der RSS-Feed aufgerufen.

Jörg Rustmeier
(Webmaster)

Helma Rinckleben wird 90

Helma Rinckleben

Rund 30 Jahre lang hielt sie den Motor im Pfarramt West der Universitätskirche am Laufen; ohne sie war der Alltag der Vor-Ort-Verwaltung nicht denkbar: Helma Rinckleben begann ihren treuen Dienst bei Pfarrer Helmut Adamek am 1.8.1959 und beendete ihn bei Pfarrer Joachim Teetz am 28.2.1989. So Gott will, wird sie ihren 90. Geburtstag Anfang Juni feiern, und viele alte Wegbegleiter werden dankbar an sie denken. Mit Humor, einem eisernen Willen und klarer Wegweisung meisterte sie nicht nur bedrückende Erfahrungen auch gesundheitlicher Art, sondern wurde immer wieder Mut machendes Weggeleit für Menschen, die ihre zurückhaltende, zupackende Persönlichkeit schätzen.  Noch immer lebt sie mit und in ihrem Kajak Eski „NEBELKNIR“, befährt die Donau, die Gewässer des Spreewalds – kaum zu glauben! Und um die Weihnachtszeit backt sie ihre kleinen köstlichen Spezialitäten. Oft ist sie unterwegs, doch wird man sie Anfang Juni wohl antreffen können! Wir gratulieren - und erbitten für sie von Herzen Gottes Segen.

Joachim Teetz

„Ein Lebensbild“ von Karl Bernhard Ritter

Biographie Karl Bernhard Ritter

Eine Darstellung von Karl Bernhard Ritter als einem bedeutenden „Reformer – Kämpfer – Seelsorger“ in unserer Landeskirche ist von dem Verlag Evangelischer Medienverband in Kassel veröffentlicht worden.

Pfarrer i.R. Michael Hederich zeichnet als Zeitzeuge „ein Lebensbild“ von dem ehemaligen Pfarrer an der Universitätskirche und zeigt auf, welch eine weitreichende Gestaltungskraft von diesem vielseitig interessierten Theologen ausgegangen ist.

Das Buch hat 104 Seiten und kostet 13 €. Es kann über das Internet unter www.ekkw.de bestellt oder im freien Buchhandel erworben werden.

Wie das Ei zum Osterei wurde

Oberhessische Ostereier mit traditioneller Malerei

Das Osterei ist das bekannteste und beliebteste Ostersymbol. Wer nach dem Ursprung der ausgeblasenen oder hart gekochten und oft kunstvoll verzierten Eier fragt, erhält meistens zur Antwort, dass es sich um einen heidnischen Brauch aus vorchristlicher Zeit handelt, der die Fruchtbarkeit der Natur veranschaulicht. Die bunten Eier hätten also mit unserem christlichen Osterfest nichts zu tun. Doch ist im 16. Jahrhundert die kirchliche Weihe roter Ostereier erstmals bezeugt.

Die Farbe Rot hat dabei besondere Bedeutung: Sie erinnert an die Liebe, die Christus uns Menschen erwiesen hat, und steht für seinen Opfertod. Auch die anderen Farben, die in späterer Zeit zum Bemalen der Eier verwendet werden, erhalten eine christliche Bedeutung. So steht Gelb für den Wunsch nach Glaubenserkenntnis und Weisheit, Weiß für Reinheit und Grün für Unschuld. Orange bedeutet Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz im Glauben. Das Ei selbst wird zum Sinnbild für die Auferstehung.

Es wird erzählt, dass der römische Kaiser Maxentius bei einem Besuch in Ägypten die Königstochter Katharina zu sich kommen ließ. Ihm gefielen die Geschichten von Jesus, die Katharina, eine Christin, zu erzählen wusste. Doch als sie vom Tod und von der Auferstehung Jesu sprach, lachte der Kaiser und spottete: „Das will ich dir erst glauben, wenn du aus einem Stein neues Leben erwecken kannst.“ Katharina brachte dem Kaiser ein Entenei, aus dem ein Küken schlüpfte. Geduldig schaute er zu, wie sich die junge Ente aus der Schale befreite, und der Spott wich aus seinem Gesicht. Es heißt, dass der Kaiser sehr nachdenklich geworden sei.

So ist das Ei zum Osterei geworden als Zeichen für das, was kein Mensch begreifen kann: Christus ist auferstanden! Wahr und wahrhaftig, er ist auferstanden!

Jörg Rustmeier

Weblink

Anmeldung der neuen Konfirmanden

Konfirmandenfreizeit 2009

Wer in der neuen Gruppe dabei sein möchte, die im Frühjahr 2011 konfirmiert wird, ist herzlich eingeladen zur Anmeldung und zu ersten Absprachen am Dienstag, den 23. März um 19.00 Uhr im Philippshaus.

Zwei Prädikanten in der Ausbildung

Stefan Jablonski

Stefan Jablonski

Mein Name ist Stefan Jablonski, ich bin 35 Jahre alt und lebe seit 1994 im Marburger Südviertel. Zunächst studierte ich evangelische Theologie, entschloss mich dann aber, einen neuen Berufsweg einzuschlagen. Nun bin ich als Gesundheits- und Krankenpfleger in der Abteilung für Urologie der Uniklinik auf den Lahnbergen tätig. Seit den Anfängen meiner Zeit in Marburg wirke ich in der Evangelischen Messe in der Universitätskirche mit, gehörte eine Zeit lang dem Kirchenvorstand an und singe, wenn es der Dienstplan zulässt, in der Kantorei mit. Seit 2002 gehöre ich der Evangelischen Michaelsbruderschaft an. Ich freue mich, dass ich künftig als Prädikant dazu beitragen kann, die Vielfalt der Gottesdienstformen in unserer Gemeinde aufrecht zu erhalten.

Jörg Rustmeier

… und Jörg Rustmeier

Seit dem 1. Januar bin ich „Prädikant in Probe" in der Universitätskirchengemeinde. Nach Abschluss einer 14-monatigen Ausbildung im Predigerseminar Hofgeismar werde ich im Frühling des nächsten Jahres eingesegnet. Beruflich bin ich zur Zeit als Religions- und Ethiklehrer tätig. Um mir ein weiteres Standbein für den hessischen Schuldienst zu verschaffen, studiere ich Latein als Lehramtsfach. Nach Abschluss meines Theologiestudiums und einer Ausbildung zum Religionspädagogen in Berlin war ich mehrere Jahre in Schönebeck bei Magdeburg im kirchlichen Dienst tätig, habe Religion unterrichtet und hatte einen Predigtauftrag. In der Universitätskirchengemeinde war ich bis 2002 neun Jahre lang Kirchenvorsteher. Dort gefallen mir das reiche kirchliche Leben, die unterschiedlichen Bekenntnistraditionen und die Nähe zur universitären Theologie. Besonders verbunden bin ich mit der Evangelischen Messe, in der ich sehr gern mitwirke.

Kooperation mit der Pfarrkirche

Luth. Pfarrkirche St. Marien

Foto: Jörg Rustmeier

Die Kirchenvorstände der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien und der Universitätskirche haben beschlossen, in Zukunft stärker zu kooperieren.

„Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“ – Mit den Worten aus 2. Kor 6,2b verabschiedete Pfarrer Ulrich Biskamp die Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher der beiden Innenstadtkirchengemeinden am Ende des Klausurtages am 7. November. Der Apostel Paulus dachte wohl kaum an diesen Tag, als er an seine Gemeinde in Korinth schrieb; doch könnte der 7. November den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte beider Gemeinden bedeuten. In den letzten Jahren hatte es immer wieder Treffen im Hinblick auf Möglichkeiten der gemeinsamen Arbeit gegeben. Nun aber konnten zum ersten Mal umfangreiche Vereinbarungen über eine Zusammenarbeit von Pfarrkirche und Universitätskirche getroffen werden.

In Arbeitsgruppen wurde zunächst der „Ist-Zustand“ der geleisteten Arbeit beider Gemeinden festgestellt: im Bereich der regelmäßig stattfindenden und besonderen Gottesdienste sowie in den Bereichen der Arbeit mit Kindern und Familien, mit Konfirmanden und Jugendlichen und mit älteren Menschen. Danach wurden Wünsche und und Überlegungen zu Kooperationsmöglichkeiten in den einzelnen Arbeitsbereichen formuliert. Nach umfassender Aussprache im Plenum unter der Leitung von Pfarrer Dietrich Hannes Eibach und Pfarrer Biskamp einigten sich die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Kirchenvorstände auf folgende Punkte der künftigen Zusammenarbeit.

Die vielfältigen Gottesdienste in beiden Gemeinden sollen besser aufeinander abgestimmt werden und einander ergänzen. Einzelheiten sollen in einem gemeinsamen Gottesdienstarbeitskreis festgelegt werden. Die gemeinsame Arbeitsgruppe „Frieden“ plant einen Gottesdienst zum Thema in einer der beiden Kirchen. Kinder- und Familienveranstaltungen werden künftig gemeindeübergreifend angeboten. Die Universitätskirche lädt zum Kindergottesdienst in der Pfarrkirche ein. Die Pfarrer der beiden Kirchen stimmen die Projekte in den verschiedenen Gruppen des Konfirmandenunterrichts miteinander ab. Das Thema „Kooperation mit Schulen“ in den beiden Pfarrbezirken soll auf der Pfarrkonferenz und mit dem neuen Dekan des Stadtkirchenkreises erörtert werden. Das Seniorencafé der Pfarrkirche wird ab Januar mit den Seniorennachmittagen der Universitätskirche zusammengelegt. Es soll ein gemeinsamer neuer Besuchsdienstkreis für die Gemeinden entstehen.

Man war sich darin einig, dass dies erst ein Anfang für die Zusammenarbeit von Pfarrkirchen- und Universitätskirchengemeinde ist und die gemeinsamen Überlegungen fortgeführt werden müssen. Es soll aber vorläufig bei einer Kooperation der Gemeinden bleiben; eine Fusion, d.h. eine Zusammenlegung beider Gemeinden ist auf kurze Zeit noch nicht angedacht. Gleichwohl der Klausurtag nicht den „Tag des Heils“ markiert, von dem Paulus spricht, hoffen die Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher der beiden Gemeinden, dass mit Gottes Hilfe die neuen Vereinbarungen allen Menschen in den beiden Pfarrbezirken zum Wohl und zum Segen dienen.

Jörg Rustmeier

Übersichtskarte des Stadtkirchenkreises

Die Gemeindebezirke der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien (hellgrau) und der Universitätskirche (dunkelgrau)

Valid XHTML 1.0 Transitional

22 Abfragen in 0,404 Sekunden
universitaetskirche.de
läuft mit WordPress