Gesprächsabend des Arbeitskreises Linke Christ*innen im Mai 2019

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de, lie­be Genos­sin­nen und Genos­sen, lie­be Geschwis­ter,

hier­mit laden wir ein zur nächs­ten Ver­an­stal­tung unse­res Arbeits­krei­ses am 14. Mai 2019, 19.00 Uhr, im „Ker­ner“ neben der Luthe­ri­schen Pfarr­kir­che.

Der Theo­lo­ge und Musik­the­ra­peut Par­vis Rah­bar­nia wird in einem Vor­trag sei­ne Kennt­nis­se in der Tie­fen­psy­cho­lo­gie mit uns tei­len:

Ent­frem­det – oder schon zu Hau­se?

In Scha­ren strö­men Men­schen nach Euro­pa, ent­wur­zelt, auf der Flucht, auf der Suche nach Hei­mat. Äuße­re Hei­mat­lo­sig­keit ist schlimm! Was aber, wenn ein Mensch bei sich sel­ber nicht zu Hau­se ist? Ohne Zwei­fel füh­len sich vie­le heu­ti­ge Men­schen, die zudem in kapi­ta­lis­tisch gepräg­ten Denk­struk­tu­ren ein­ge­bun­den sind, ent­frem­det zu sich selbst. Von dem Schick­sal eines sol­chen hei­mat­lo­sen Men­schen berich­tet die Geschich­te vom beses­se­nen Gera­se­ner (Mk 5,1–20) in unheim­lich treff­si­che­ren und beein­dru­cken­den Details. Dabei erfährt man, wie qual­voll eine sol­che Exis­tenz sein kann, aber auch wie Gott einen sol­chen Men­schen durch die Begeg­nung mit Jesus Chris­tus bei sich sel­ber ankom­men lässt. In einer tie­fen­psy­cho­lo­gi­schen Aus­deu­tung der Geschich­te mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­ons­run­de wer­den wir uns der Fra­ge nach Zuge­hö­rig­keit und Ver­bun­den­heit annä­hern.

Wie auch an den ande­ren Aben­den gilt die­se Ein­la­dung aus­drück­lich auch Per­so­nen, die kei­ne Mit­glie­der in der Par­tei DIE LINKE oder einer kirch­li­chen Orga­ni­sa­ti­on sind, son­dern allen, die Inter­es­se am Zusam­men­tref­fen und Dia­log die­ser bei­den Tra­di­tio­nen haben.

Wir grü­ßen geschwis­ter­lich und soli­da­risch,
das Vor­be­rei­tungs-Team des AK lin­ke Christ*innen

(Foto: jama­jo / Pixabay)

Arbeits­kreis Lin­ke Christ*innen Mar­burg

 

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