Rückblick auf den Friedensweg der Religionen 2011

Amnon Orbach liest aus der Torah (Foto: Jörg Rust­mei­er)

Am 24. Sep­tem­ber mach­ten sich zum zwei­ten Mal Mar­bur­ger Mus­li­me, Bahá’í, Chris­ten, Bud­dhis­ten und Juden auf den Weg durch die Mar­bur­ger Innen­stadt, um sich näher zu kom­men und ein Zei­chen des Frie­dens zu set­zen. Start­punkt war die Moschee am Mar­ba­cher Weg. Von dort ging es zum Rat­haus, wo sich die Bahá’í vor­stell­ten, über die evan­ge­li­sche Uni­ver­si­täts­kir­che, das Shambha­la-Zen­trum der Bud­dhis­ten in Wei­den­hau­sen bis zur Syn­ago­ge in der Lie­big­stra­ße. An allen Sta­tio­nen gab es Ein­füh­run­gen, Lesun­gen oder Gebe­te, die das Beson­de­re der jewei­li­gen Welt­re­li­gi­on her­aus­stell­ten. Anschlie­ßend bestand die Mög­lich­keit für Rück­fra­gen und Gesprä­che. Unter­wegs konn­te dann noch so man­che ganz per­sön­li­che Fra­ge gestellt und erör­tert wer­den.

Der Abend klang offen in der Syn­ago­ge aus und mit sei­nem Schluss­se­gen sprach Amnon Orbach, der Vor­sit­zen­de der jüdi­schen Gemein­de aus, was vie­len auf dem Her­zen lag: Es möge end­lich Frie­de wer­den, beson­ders in Nah­ost! — Die Idee zum Frie­dens­weg der Reli­gio­nen ist aus­ge­gan­gen vom Mar­bur­ger „Run­den Tisch der Reli­gio­nen“, der vor fünf Jah­ren von Pfar­rer Han­nes Eibach und Prof. Hans-Mar­tin Barth gegrün­det wur­de.

Jörg Rust­mei­er

 

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