Herzlich willkommen in der Universitätskirchengemeinde

Wer über die alte Lahnbrücke nach Marburg kommt, sieht vor sich hoch auf dem Felsen den Bau der Alten Universität und die ehe­ma­lige Dominikanerkirche. Sie wurde Anfang des 14. Jahrhunderts er­rich­tet und Johannes dem Täufer ge­weiht.

Heute fei­ern in ihr Angehörige der evan­ge­li­schen Kirchengemeinde und der Universität Gottesdienst — auf au­ßer­ge­wöhn­lich viel­fäl­tige Weise:

Neben nachdenklich-​motivierenden Predigt- und Themengottesdiensten, kreativ-​inspirierenden Kunst- und Literatur-​Gottesdiensten so­wie spielerisch-​fröhlichen Familiengottesdiensten nimmt in der Universitätskirche auch die liturgisch-​spirituelle Tradition der Ökumene ei­nen wich­ti­gen Platz ein: Jeden Donnerstagabend um 19 Uhr und zu den ho­hen Festen des Kirchenjahres fei­ern wir Abendmahl (die Eucharistie) in der Form der Evangelischen Messe.

Und je­den Sonnabend um 17 Uhr hal­ten wir eine Andacht zum Wochenschluss in der eben­falls im Spätmittelalter er­bau­ten St.-Jost-Kapelle. Sie liegt in der zu Füßen der Universitätskirche ge­le­ge­nen ma­le­ri­schen Vorstadt Weidenhausen, jen­seits der Lahn. Die Kapelle (Adresse: Bei St. Jost 3) be­fin­det sich zwi­schen der Stadtautobahn und der Eisenbahn, ist aber leicht zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Auto zu er­rei­chen.

Hier ein ak­tu­el­ler Überblick über die Gottesdienste.

Kommen Sie doch her­ein! Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Öffnungszeiten der Universitätskirche an der Reitgasse: täg­lich 9 – 19 Uhr.

Anfahrt mit den Buslinien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 15 und 19 — Haltestelle Rudolphsplatz (Auskunft: rmv​.de); dann zu Fuß über Lahntor, Hirschberg und Reitgasse, über Mühltreppe und Dominikanerpforte oder Oberstadtaufzug am Pilgrimstein.

Sommerzeit

Altarwiese

„Altarwiese“ von Gabi Erne (Foto: Andrea Saalbach)

Hilf mir und segne mei­nen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
dass ich dir ste­tig blühe;
gib, dass der Sommer dei­ner Gnad
in mei­ner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe.
Paul Gerhardt (1607 – 1676)
Gottesdienste im Juli 2016
02.07. Sa 17:00 mit AbendmahlWochenschlussandacht in St. Jost
Pfarrer Simon
03.07. So 6. nach Trinitatis 10:00 Jubelkonfirmation
Pfarrer Simon / Pfarrer Huber
18:00 mit AbendmahlUniversitätsgottesdienst
Prof. Saß
06.07. Mi 16:00 Kinderandacht im Philippshaus
07.07. Do 18:45
19:00
Orgelvesper
mit Abendmahl in Form der Evangelischen MesseProf. Hage
08.07. Fr 10:30 Ökumenischer Gottesdienst in St. Jakob
Begegnungszentrum, Auf der Weide 6
Pfarrerehepaar Simon
09.07. Sa 17:00 Wochenschlussandacht in St. Jost
Pfarrerin Simon
10.07. So 7. nach Trinitatis 11:00 Open-​Air-​Gottesdienst zu „3 TM“
auf dem Lutherischen Kirchhof mit besonderer Musik
Pfarrer Biskamp / Pfarrerehepaar Simon
14.07. Do 18:45
19:00
Orgelvesper
mit Abendmahl in Form der Evangelischen MessePrädikant Jablonski
16.07. Sa 17:00 Wochenschlussandacht in St. Jost
Pfarrerin Simon
17.07. So 8. nach Trinitatis 11:00 Familiengottesdienst mit Reisesegen
Pfarrerin Simon
21.07. Do 18:45
19:00
Orgelvesper
mit Abendmahl in Form der Evangelischen MessePfarrer Gerhardt
22.07. Fr 16:30 Ökumenischer Gottesdienst in St. Jakob
Begegnungszentrum, Auf der Weide 6
Pfarrer Simon
23.07. Sa 17:00 Wochenschlussandacht in St. Jost
Pfarrer Simon
24.07. So 9. nach Trinitatis Einladung zu den Gottesdiensten
in den an­de­ren Marburger Kirchen
28.07. Do 18:45
19:00
Orgelvesper
mit Abendmahl in Form der Evangelischen MesseDekan Renner
30.07. Sa 17:00 Wochenschlussandacht in St. Jost
Prof. Wagner-​Rau
31.07. So 10. nach Trinitatis 11:00 Prof. Wagner-​Rau
mit Abendmahl mit Abendmahl in Form der Ev. Messe
mit be­son­de­rer Musik an­schlie­ßen­des Beisammensein
Regelmäßige Veranstaltungen im Juli 2016

Philippshaus
Universitätsstraße 30/​32
Bus 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 12, 15, 17, 20 → Haltestelle Philippshaus

Kinderkirche

Di 17:30 – 19:00 Konfirmanden
(au­ßer in der Ferienzeit)
Mi 15:00 – 17:00 Krabbelgruppe
für Kinder bis 3 Jahren
(au­ßer in der Ferienzeit)
Mi 15:30 – 17:00 Kindergruppe
für Kinder von 4 bis 9 Jahren
(au­ßer in der Ferienzeit)
Mi 10:30 Gedächtnistrainingsgruppe
(am 2. Mittwoch im Monat)

Haus der Jugend
Frankfurter Straße 21

Haus der Jugend

Di 15:00 – 17:00 Kindergruppe des Philippshauses

Gemeindehaus Ost
Georg-​Voigt-​Straße 89

Sommersonnenblumen

Do 15:00 Offener Gemeindenachmittag
(am 07.07. und 21.07.)

Universitätskirche

So 11:00 i.d.R. Gottesdienst
Mi 13:00 – 16:00 FAIRTEILEN
Lebensmittel tei­len!
Do 18:45 Orgelvesper
i.d.R. mit Kantor Gerold Vorrath
19:00 Evangelische Messe
(Gottesdienst mit Abendmahl)
20:00 – 21:15 Probe der Schola Cantoriana
(letzte vor der Ferienpause am 14.07.;
er­ste nach der Ferienpause am 01.09.)

Kapelle St. Jost

St. Jost

Sa 17:00 Wochenschlussandacht
(am 02.07. mit Abendmahl)
Nacht der Kunst 2016: Ein Ausflug ins GRÜNE

Vogelzwitschern, das leise Rauschen ei­nes Baches, eine Kräuter- und Blumenwiese — si­cher nicht die ers­ten Assoziationen beim Gedanken an ei­nen Kirchenraum! Die Installationen der Künstlerin Gabi Erne ver­lieh den Besuchenden der Universitätskirche zur dies­jäh­ri­gen „Nacht der Kunst“ eine „Erfrischung“. Zwei Tage spä­ter wur­den sie Teil ei­nes Gottesdienstes, der u.a. von Theologiestudierenden und Pfarrerin Andrea Wöllenstein mit der Künstlerin vor­be­rei­tet wor­den war. Grün als Symbol für die Hoffnung sticht un­ter al­len Farben her­vor. Im Islam ist es die Farbe Mohammeds und im christ­li­chen Kirchenjahr die Farbe der Trinitatiszeit. Während des Gottesdienstes fer­tigte Gabi Erne un­ter Mithilfe von Celica Fitz im Altarraum ein wei­te­res Kunstwerk an. Andrea Wöllenstein ent­fal­tete in ih­rer Predigt die zen­trale Rolle der Farbe Grün im Denken und Wirken der mit­tel­al­ter­li­chen Mystikerin Hildegard von Bingen: „Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit und diese Kraft ist grün. Aus lich­tem Grün sind Himmel und Erde ge­schaf­fen und alle Schönheit der Welt.“ Aus den vie­len bi­bli­schen Stellen, in de­nen das Grüne vor­kommt, hob sie Psalm 23 her­vor. Ohne die Pflicht et­was zu leis­ten, dür­fen wir mit wa­chem Sinn die Freundlichkeit Gottes ge­nie­ßen, so Wöllenstein. Im Anschluss wurde die Gemeinde zu ei­nem Ausflug ins „Grüne“ ein­ge­la­den und konnte sich am gras- und blu­men­be­wach­se­nen Altar er­freuen. (Fotos: Andrea Saalbach)

Rückblick: „Kain, wo sind deine Geschwister?“

Am ver­gan­ge­nen Sonntag (10. Juli 2016) fei­er­ten etwa zwei­hun­dert Marburger Christen und Christinnen ei­nen nach­denk­li­chen Gottesdienst. „Kain, wo sind deine Geschwister?“ Die Pfarrer Biskamp und Simon so­wie Pfarrerin Simon er­in­ner­ten in ih­ren Kurzansprachen an die Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa flie­hen. Viele schaf­fen es nicht. Als mah­nen­des Symbol hatte der Marburger Thomas Gebauer, Initiator zahl­rei­cher Hilfsprojekte, Rettungswesten auf dem Lutherischen Kirchhof und Bänken ver­teilt. Die nach­denk­li­che Stimmung wurde durch Gesang, Musik der Bläser der Kurhessischen Kantorei und Aktionen ab­ge­run­det. Insgesamt 830,– € konn­ten an dem Sonntag für das Waisenhaus in Kiaragana, Kenia ge­sam­melt wer­den. Danke!

Die (etwas) andere Pfarrkirche Marburgs

Lemberg Universitätskirche

Zur Geschichte der Universitätskirche von Margret Lemberg

Aus dem Marburger Stadtbild ist sie nicht weg­zu­den­ken, doch nur we­nige ken­nen sie wirk­lich. Auch die im Mai 2015 ver­stor­bene Historikerin Margret Lemberg machte bei ih­ren Forschungen zur Universitätskirche im Staatsarchiv Marburg über­ra­schende Entdeckungen. Ihr letz­tes, mit Bildern reich aus­ge­stat­tete Buch zeich­net die wech­sel­volle Bau- und Gemeindegeschichte de­tail­liert nach.

Um 1300 be­gan­nen die Dominikaner mit dem Bau des ho­hen Chores der Kirche über der Lahn. Die bei­den Klöster der Dominikaner und der Barfüßer (Franziskaner) bil­de­ten wich­tige Eckpunkte der Stadtbefestigung. Kirchengebäude durf­ten näm­lich nicht an­ge­grif­fen wer­den. Interessanterweise — so schil­dert es Margret Lemberg — wur­den schon am Ende des Mittelalters die Theologen (der spä­te­ren Universitätskirche) von den zum Deutschen Orden ge­hö­ren­den Geistlichen der Pfarr- und der Elisabethkirche als Konkurrenz an­ge­se­hen. Denn sie gin­gen bei ih­rer Gemeindearbeit durch­aus neue Wege und hat­ten Erfolg bei der Marburger Bevölkerung.

Eine Klosterkirche wird Übungsraum und Kornspeicher

Mit der Auflösung der Klöster im Zuge der Reformation stan­den die ver­schie­de­nen Konventsgebäude in der Stadt nun der 1527 ge­grün­de­ten Landesuniversität zur Verfügung: das Dominikanerkloster den Juristen und dem Gymnasium Philippinum, das Anwesen der Kugelherrn den (evan­ge­li­schen) Universitätstheologen und das Barfüßerkloster den Medizinern und Philosophen. Als er­ste Universitätskirche fun­gierte bis 1653 die (Lutherische) Pfarrkirche. Die vor­ma­lige Dominikanerkirche wurde da­ge­gen zu­nächst für Übungen und als Lagerraum be­nutzt. 1578/​9 wur­den Zwischendecken und Fenster ein­ge­baut: Das Kirchenschiff diente in den fol­gen­den Jahrzehnten als land­gräf­li­cher Kornspeicher.

Wiederherstellung als re­for­mierte Pfarrkirche 1658

Nach dem Dreißigjährigen Krieg mus­ste der cal­vi­nis­ti­sche (re­for­mierte) Landesherr von Kassel den Bestand der lu­the­ri­schen Konfession in Oberhessen an­er­ken­nen. Landgraf Wilhelm VI. war es aber ein Herzensanliegen, sei­ner ei­ge­nen Glaubensrichtung in Marburg eine Heimstatt zu ver­schaf­fen. Dazu ließ er 1658 die alte Dominikanerkirche wie­der­her­stel­len: nun­mehr zur Pfarrkirche für die re­for­mier­ten Beamten, Offiziere, Professoren und Studenten. Dass ein auf­ge­ge­be­nes Kirchengebäude für sei­nen ur­sprüng­li­chen Zweck re­stau­riert wurde, hebt Lemberg als ganz au­ßer­ge­wöhn­lich her­vor. Bis ins 20. Jahrhundert stellte die re­for­mierte Stadt- und Universitätskirche das kon­fes­sio­nelle Gegenstück zur Lutherischen Pfarrkirche dar, der die große Mehrheit der an­ge­stamm­ten Marburger Bevölkerung an­ge­hörte. Beide Pfarrkirchen kon­kur­rier­ten ei­fer­süch­tig mit­ein­an­der — was sich an vie­len Streitigkeiten, etwa bei der Regelung „ge­misch­ter“ Ehen zeigte. Die Elisabethkirche als Besitz des Deutschen Ordens war üb­ri­gens fak­ti­sch Ausland; und ein römisch-​katholisches Kirchenwesen gab es im Landgrafentum Hessen-​Kassel nicht.

Aufbau ei­ner re­for­mier­ten Pfarrkirchengemeinde

Während die Lutherische Pfarrkirche von ih­rer Gemeinde sel­ber un­ter­hal­ten wurde, er­freute sich die Reformierte Stadt- und Universitätskirche der Gunst des Landesherrn: Er selbst ließ sie aus­stat­ten, be­sol­dete ihre Pfarrer und trug die lau­fen­den Kosten. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts er­lebte die re­for­mierte Gemeinde so ei­nen Aufschwung, auch durch die Zuwendungen ih­rer ver­gleichs­weise wohl­ha­ben­den Mitglieder, die über­wie­gend den „hö­he­ren Ständen“ an­ge­hör­ten. Lemberg zeich­net all dies mit Liebe zum Detail und aus den Quellen be­legt nach. Das Aufkommen der Religionskritik und der Rationalismus des 19. Jahrhunderts führ­ten vor al­lem bei den Gebildeten zu ei­ner Schwächung der tra­di­tio­nel­len Frömmigkeit und des Gottesdienstbesuchs. Dies traf die Universitätskirche be­son­ders. Als Ort von Säkularfeiern und Universitätsjubiläen be­hielt sie den­noch ihre lan­des­weite Bedeutung.

Neugestaltung für die Feier der „Evangelischen Messe“

Ein ge­ra­dezu atem­be­rau­ben­des Kapitel für die Universitätskirche wurde nach dem Ersten Weltkrieg auf­ge­schla­gen, als Pfarrer Karl Bernhard Ritter (1890−1968) vom Deutschen Dom in Berlin nach Marburg kam. Der vor­ma­lige Landtagsabgeordnete konnte seine di­rek­ten Beziehungen zum preu­ßi­schen Kultusministerium nut­zen, um die Renovierung der Kirche zum Universitätsjubiläum 1927 nach sei­nen ganz ei­gen­tüm­li­chen Vorstellungen durch­zu­füh­ren. Ritter war no­mi­nell re­for­miert, en­ga­gierte sich aber als Mitbegründer der sog. Liturgischen Bewegung. Dieser ging es um eine Neubelebung des got­tes­dienst­li­chen und spi­ri­tu­el­len Lebens im Protestantismus. Unter Ritters en­er­gi­scher Leitung er­fuhr die vor­her bild­lose Universitätskirche eine ra­di­kale Neugestaltung zu dem Raum, den wir heute ken­nen: mit ei­nem gold­far­be­nen Lettner, der den Weg des Heilands von sei­ner Empfängnis bis Pfingsten dar­stellt, und ei­nem Hochkreuz über dem nun zen­tra­len Altar: Quelle des Lebens der Gemeinde sollte die Abendmahlsfeier in der Form der sog. Evangelischen Messe sein. Diese knüpft an die Messreform Luthers an und in­te­griert Elemente der Ökumene.

Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

Die Umgestaltung der Universitätskirche führte des­halb wohl nicht zum Streit in­ner­halb der ge­gen­über dem cha­ris­ma­ti­schen Pfarrer Ritter grund­sätz­lich auf­ge­schlos­se­nen Gemeinde, weil recht bald die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in den Vordergrund trat. Die zwei Pfarrer der Universitätskirche ge­hör­ten den ge­gen­sätz­li­chen Gruppierungen je­weils an füh­ren­der Stelle an: Karl Veerhoff war „Deutscher Christ“, Ritter ein Kopf der „Bekennenden Kirche“ in Hessen. Mehrmals wurde Ritter von den Nationalsozialisten be­droht und so­gar in Haft ge­nom­men.

Von der Konkurrenz zur be­jah­ten Vielfalt

Nach 1945 ge­lang es un­ter dem nun zum Dekan er­nann­ten Pfarrer Ritter, die so lange kon­fes­sio­nell ge­trenn­ten evan­ge­li­schen Kirchengemeinden Marburgs zu­sam­men­zu­füh­ren. In der Universitätskirche mus­ste sich frei­lich erst noch — das ver­lief über Jahrzehnte durch­aus nicht kon­flikt­frei — das Gegeneinander meh­re­rer Strömungen zu ei­nem Miteinander ent­wi­ckeln. Mit Recht er­sparte sich Lemberg die Beschreibung auch noch die­ser ganz ei­ge­nen Gemeinde-​Geschichte.

Und heute? Selbstverständlich fin­den wei­ter die Universitätsgottesdienste der re­nom­mier­ten theo­lo­gi­schen Fakultät statt. Sie sind mitt­ler­weile nicht mehr rein aka­de­mi­sch ge­prägt, son­dern den Künsten und ak­tu­el­len politisch-​gesellschaftlich-​religiösen Themen ge­gen­über auf­ge­schlos­sen. Beibehalten wur­den auch die Gottesdienste in der niederhessisch-​reformierten ne­ben der von Pfarrer Ritter eta­blier­ten lit­ur­gi­schen Tradition. Die Universitätskirche bie­tet so das ab­wechs­lungs­reichste Gottesdienstangebot al­ler Marburger Kirchen, viel­leicht so­gar in ganz Hessen.

St. Jost, die Kreuzkapelle und die Orgeln

Lembergs Buch ist im bes­ten Sinne um­fas­send: es stellt nicht nur die we­nig be­kannte Kreuzkapelle der Universitätskirche vor, auch die ver­schie­de­nen Orgelbau- und Renovierungsprojekte so­wie die wich­tige Rolle der Kirchenmusik wer­den be­schrie­ben.

Sogar der viel­ge­lieb­ten St.-Jost-Kapelle im Stadtteil Weidenhausen, die seit 1954 zur Universitätskirche ge­hört, wid­met es ein ei­ge­nes Kapitel. Abschließend do­ku­men­tie­ren an­spre­chende Abbildungen, wie die mar­kant auf­ra­gende vor­ma­lige Dominikanerkirche die Jahrhunderte hin­durch als we­sent­li­cher Bestandteil des Stadtbildes wahr­ge­nom­men wurde. Das Buch sei al­len Liebhabern Marburgs und be­son­ders der Universitätskirche mit ih­ren vielfältig-​schönen Gottesdiensten emp­foh­len.

Wolfgang Huber (Pfarrer an der Universitätskirche)

Margret Lemberg, Die Universitätskirche zu Marburg
Von der Kirche der Dominikaner zur re­for­mier­ten Stadt- und Universitätskirche (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 82), Marburg 2016
ISBN 978−3−942225−31−1 — 36 €

GRÜNkirche. Eine Installation von Gabi Erne

Gießkannenschwarm — Kirchenwiese — Altarwiese
(Fotos: Gabi Erne)

Gottesdienste im August 2016
04.08. Do 18:45
19:00
Orgelvesper
mit Abendmahl in Form der Evangelischen MesseProf. Hage
06.08. Sa 17:00 mit AbendmahlWochenschlussandacht in St. Jost
Pfarrer Huber
07.08. So 11. nach Trinitatis Einladung zu den Gottesdiensten
in den an­de­ren Marburger Kirchen
11.08. Do 18:45
19:00
Orgelvesper
mit Abendmahl in Form der Evangelischen MesseHuber
12.08. Fr 10:30 Ökumenischer Gottesdienst
Altenzentrum St. Jakob, Auf der Weide 6
Pfarrerin Jahn
13.08. Sa 17:00 Wochenschlussandacht in St. Jost
Pfarrer Garscha
14.08. So 12. nach Trinitatis 11:00 Pfarrer Garscha
18.08. Do 18:45
19:00
Orgelvesper
mit Abendmahl in Form der Evangelischen MessePfarrer Huber
20.08. Sa 17:00 Wochenschlussandacht in St. Jost
Pfarrer Huber
21.08. So 13. nach Trinitatis Einladung zu den Gottesdiensten
in den an­de­ren Marburger Kirchen
25.08. Do 18:45
19:00
Orgelvesper
mit Abendmahl in Form der Evangelischen MessePrädikant Rustmeier
26.08. Fr 17:00 Gottesdienst zum Stiftungsfest
der Gemeinde Weidengrün
27.08. Sa 17:00 Wochenschlussandacht in St. Jost
Pfarrer Huber
28.08. So 14. nach Trinitatis 11:00 Pfarrer Huber
30.08. Di 09:00 Schulanfangsgottesdienst
Pfarrerin Simon
09:00 Schulanfangsgottesdienst in St. Jost
Pfarrer Simon
mit Abendmahl mit Abendmahl in Form der Ev. Messe
mit be­son­de­rer Musik an­schlie­ßen­des Beisammensein
Regelmäßige Veranstaltungen im August und September 2016

Philippshaus
Universitätsstraße 30/​32
Bus 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 12, 15, 17, 20 → Haltestelle Philippshaus

Kinderkirche

Di 17:30 – 19:00 Konfirmanden
(au­ßer in der Ferienzeit)
Mi 15:00 – 17:00 Krabbelgruppe
für Kinder bis 3 Jahren
(au­ßer in der Ferienzeit)
Mi 15:30 – 17:00 Kindergruppe
für Kinder von 4 bis 9 Jahren
(au­ßer in der Ferienzeit)
Mi 10:30 Gedächtnistrainingsgruppe
(am 2. Mittwoch im Monat)

Haus der Jugend
Frankfurter Straße 21

Haus der Jugend

Di 15:00 – 17:00 Kindergruppe des Philippshauses

Gemeindehaus Ost
Georg-​Voigt-​Straße 89

Sommersonnenblumen

Do 15:00 Offener Gemeindenachmittag:
08.09. Ora et la­bora et lege („Bete und ar­beite und lies“) — Die Benediktiner
mit Pfarrerin Katja Simon
22.09. Gemeindefahrt nach Seligenstadt
(→ Abfahrt
)

Universitätskirche

So 11:00 Gottesdienst
(au­ßer am 07.08. und 21.08.)
Mi 13:00 – 16:00 FAIRTEILEN
Lebensmittel tei­len!
Do 18:45 Orgelvesper
i.d.R. mit Kantor Gerold Vorrath
19:00 Evangelische Messe
(Gottesdienst mit Abendmahl)
20:00 – 21:15 Probe der Schola Cantoriana
(er­ste nach der Ferienpause am 01.09.)

Kapelle St. Jost

St. Jost

Sa 17:00 Wochenschlussandacht
(am 06.08. und 03.09. mit Abendmahl)
Konfirmation 2016

Konfirmation 2016-kl

Am 22. Und 19. Mai wur­den in der Universitätskirche kon­fir­miert: Paul Behling, Davis-​Andrew Glass, Lasse Grun, Annika Krusche, Julian Luster, Felix Lux, Lasse Schier, Hannes Schweitzer, Sebastian Semrau, Leonard Simon, Emilia Stein, Smilla Westenberger, Anna Wunderlich und Zara Ziegler, Ela-​Zoe Benecke, Julia Dziehel, Julia Fahle, Noah Fraß, Jennifer Geisel, Jacob Horn, Caroline Meyfarth, Greta Neumann, Pauline Petersen, Mai Viergutz, Mathilda Wagner, Yolanda Winter. (Foto: Martin Kreutter)

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