Straßenkinder in Addis Abeba

Trotz krie­ge­ri­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen in Tei­len Äthio­pi­ens konn­te im ver­gan­ge­nen Jahr die Arbeit des Hilfs­pro­jekts Hilfs­pro­jekts „Stra­ßen­kin­der in Addis Abe­ba“ fort­ge­setzt wer­den. Gott sei Dank! Denn die 300 Kin­der, die in den Kin­der­zen­tren in Bis­hof­tu, Sulul­ta und Addis Abe­ba betreut wer­den, sind drin­gend auf Hil­fe angewiesen.

Die­se Kin­der aus ärms­ten Fami­li­en waren, bevor sie in das Pro­jekt auf­ge­nom­men wur­den, häu­fig unter­ernährt. Zudem waren ihre Eltern meist nicht in der Lage, ihnen eine Schul­uni­form, Bücher, Hef­te oder Stif­te zu kau­fen. In der Schu­le hat­ten sie des­halb Nach­tei­le und das Ler­nen fiel ihnen äußerst schwer.

Seit über 40 Jah­ren ver­folgt das Stra­ßen­kin­der­pro­jekt das Ziel, bedürf­ti­gen Kin­dern einen Schul­be­such und im Anschluss eine Berufs­aus­bil­dung zu ermög­li­chen. Dabei wer­den sie ganz­heit­lich geför­dert und unter­stützt: Neben Schul­ma­te­ria­li­en, Klei­dung und einer Gesund­heits­ver­sor­gung erhal­ten sie und ihre Fami­lie zusätz­li­che Nah­rungs­mit­tel wie Mehl und Spei­se­öl. In den Kin­der­zen­tren bekom­men sie Haus­auf­ga­ben­hil­fe und Nach­hil­fe­un­ter­richt. Eben­so wird ihnen dort ein Frei­zeit­pro­gramm mit krea­ti­ven, sport­li­chen und musi­ka­li­schen Akti­vi­tä­ten gebo­ten. Sie wer­den von Sozi­al­ar­bei­tern betreut, die für die gan­ze Fami­lie und ihre Sor­gen da sind.

Gabrie­le DeBo­na (ELM-Refe­ren­tin, l.), Dekan Burk­hard zur Nie­den (m.) und Aman Aba­bu (Pro­jekt­lei­ter der Meka­ne-Yesus-Kir­che, Addis Abe­ba, zuge­schal­tet per Video­kon­fe­renz, r.) (Foto: media.tv/schauderna)

Schon mit rund 20 Euro im Monat unter­stüt­zen Sie ein Kind und sei­ne Familie.

Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den im Rah­men des Hilfs­pro­jekts auch eini­ge allein­er­zie­hen­de Müt­ter in Exis­tenz­grün­dungs­se­mi­na­ren geschult. Anschlie­ßend erhiel­ten sie eine finan­zi­el­le Start­hil­fe von etwa 200 Euro, um sich ein Klein­un­ter­neh­men auf­zu­bau­en. Auch dabei wur­den sie von erfah­re­nen Mit­ar­bei­ten­den beglei­tet. Ziel des Pro­jek­tes ist es, auch in Zukunft wei­te­re Frau­en beruf­lich zu för­dern, damit sie ihren eige­nen Lebens­un­ter­halt ver­die­nen und so für sich und ihre Kin­der sor­gen können.

Part­ne­rin des Pro­jek­tes vor Ort ist seit vie­len Jah­ren die Äthio­pi­sche Evan­ge­li­sche Kir­che Meka­ne Yesus (Ethio­pian Evan­ge­li­cal Church Meka­ne Yesus-EECMY).

Für die­se segens­rei­che Arbeit bit­ten wir um Ihre Spende:

Spen­den­kon­to:
Kir­chen­kreis­amt Marburg
IBAN DE81 5206 0410 0002 8001 01
Evan­ge­li­sche Bank
Kenn­wort „Stra­ßen­kin­der“

Bil­der ganz oben: Ers­te Klas­se einer Grund­schu­le in Addis Abe­ba und zwei Kin­der aus einem Vor­ort von Addis Abe­ba (Foto: Archiv)

 

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