Auf den Spuren von Jan Hus — TRIPOLIS auf Reisen

Nun geht das Pro­jekt TRIPOLIS bereits ins drit­te Jahr. Und dies­mal stand eine Fahrt nach Prag an. Die Pra­ger Gemein­den hat­ten über Pfings­ten von Frei­tag bis Mon­tag ein­ge­la­den und ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm zusam­men­ge­stellt. So erfuh­ren wir die wich­tigs­ten Daten der böh­mi­schen Refor­ma­ti­on in einem Vor­trag einer 88-Jäh­ri­gen. Sie hielt ihren Vor­trag in einem Gemein­de­haus in Prag 11, in Cho­dov. Am nächs­ten Tag fuhr Rei­se­grup­pe bestehend aus 13 Mar­bur­gern und 10 Pra­gern nach Kut­ná Hora (Kut­ten­berg), einem Zen­trum der böh­mi­schen Refor­ma­ti­on im 13. Jahr­hun­dert. Die Stadt erlang­te einen krie­ge­ri­schen Ruf, als im Zuge der Hus­si­ten­krie­ge in den 1420er Jah­ren ein gro­ßer Teil der Bevöl­ke­rung ermor­det wur­de. Nach Besu­chen der Got­tes­diens­te in Střešo­vice und Horní Počer­ni­ce konn­te die Grup­pe in einer Stadt­füh­rung auf den Spu­ren der böh­mi­schen Refor­ma­ti­on wan­deln. Ein Aca­pel­la-Kon­zert des Cho­res Jero­nym mit Lie­dern der aus dem 15. Und 16. Jahr­hun­dert bil­de­ten einen schö­nen Abschluss. Es waren Tage herz­li­cher Begeg­nun­gen mit evan­ge­li­schen Brü­dern und Schwes­tern!

Wer sich für das Pro­jekt TRIPOLIS, ein Gemein­de­netz­werk der Städ­te Mar­burg, Prag und Zürich inter­es­siert, kann sich ger­ne bei Pfar­rer Uli Bis­kamp oder Pfar­rerehe­paar Kat­ja und Joa­chim Simon mel­den. (Foto: Kat­ja Simon)

 

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