Gospelchor „Joy of Life” singt Duke Ellingtons „Sacred Concert”

Jazz Ensemble

Jean Kleeb (links) mit Jazzensem­ble (Foto: Mar­tin Schnei­der-Ufkes)

Son­ntag, 16. Juni 2013, Lutherische Pfar­rkirche, 17.00 Uhr

Konz­er­tankündi­gung auf Radio FFH

Der Gospel­chor „Joy of Life” der Kurhes­sis­chen Kan­tor­ei Mar­burg unter der Leitung von Jean Kleeb ist dafür bekan­nt, außergewöhn­liche Werke mod­ern­er sakraler Musik in die Kirchen zu brin­gen und dabei mit namhaften Gast­musik­ern zusam­men­zuar­beit­en. Ein weit­eres Mal singt er ein sel­ten aufge­führtes Werk: Duke Elling­tons „Sacred Con­cert”. Bei diesem Jaz­zo­ra­to­ri­um, das Ele­mente aus Gospel und Swing vere­int, wird der Chor von Musik­ern des Mar­burg Jazz Orches­tra und der Musikschule Mar­burg begleit­et; es singt die Jaz­zsolistin Feli­cia Friedrich. Duke Elling­ton hat die Entwick­lung des Jazz in der Zeit des 20. Jahrhun­derts bis zu seinem Tod 1974 wesentlich geprägt.

Mit 66 Jahren begann er eine Rei­he von Stück­en zu kom­ponieren, die in großen Kirchen aufge­führt wer­den soll­ten. Daraus sind die drei Sacred Con­certs ent­standen, die er zwis­chen 1966 und 1974 in den USA und Europa aufge­führt hat. Spir­i­tu­al­ität war immer ein ele­mentar­er Impuls in sein­er Musik.

Deshalb zählte er die „Sacred Con­certs” zu seinen wichtig­sten Kom­po­si­tio­nen. Sie waren für ihn ein Beken­nt­nis zu seinem fest ver­wurzel­ten christlichen Glauben. Erst 1993 wur­den die Sacred Con­certs von John Høy­bye und Peter Ped­er­sen arrang­iert und zu einem Werk zusam­menge­fasst. Die Høy­bye/­Ped­er­sen-Fas­sung macht aus Orch­ester und Chor gle­ich­w­er­tige musikalis­che Part­ner, ein glück­lich­er Umstand, der sicher­lich auch den Schöpfer selb­st gefreut hätte. Die Auf­führung wird Fre­unde sakraler Musik und Jaz­zfans gle­icher­maßen begeis­tern.

Karten zu 12,- € (ermäßigt 8,- €) gibt es bei der Mar­burg­er Touris­mus und Mar­ket­ing GmbH, Pil­grim­stein 26, und ab 16 Uhr an der Abend­kasse.

Konz­ert­plakat

 

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