Kunstprojekt „Zwischen Tisch und Bett“

Tisch und Bett (Marie Lui­se Gürt­ler)

Stark wie der Tod, ja: stär­ker als er ist die Lie­be. Das ist die Ver­hei­ßung des christ­li­chen Glau­bens. Und das ist die Hoff­nung, die uns inspi­riert, wenn wir ein­an­der begeg­nen. Aber je inti­mer Men­schen zuein­an­der in Bezie­hung kom­men, umso näher lie­gen Anzie­hung und Absto­ßung, Ver­trau­en und Ent­täu­schung, Für­sor­ge und Krän­kung bei­ein­an­der. Am Anfang einer Lie­be ist alles para­die­sisch schön, und bald wer­den die Paa­re gerüt­telt und geschüt­telt – oft hef­ti­ger, als es ihr Mit­ein­an­der erträgt. Die Got­tes­diens­te des Win­ter­se­mes­ters 2010/11 gehen im Gespräch mit den bibli­schen Tex­ten unter­schied­li­chen Facet­ten der Paar­be­zie­hung nach, suchen zwi­schen Illu­si­on und Wirk­lich­keit nach Ermu­ti­gung und Ori­en­tie­rung auf dem eben­so schö­nen wie schwie­ri­gen Weg im Leben zu zweit.

Das Kunst­pro­jekt „Zwi­schen Tisch und Bett“ nimmt sich die­ses The­mas an und beglei­tet die Got­tes­diens­te. Gestal­tet wird es von Gabi Erne in Zusam­men­ar­beit mit Stu­die­ren­den der Phil­ipps-Uni­ver­si­tät Mar­burg.

 

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