
Susanne Hofacker mit Martinsmedaille geehrt
Im Gottesdienst zum 1. Advent am 30. November 2025 in der Universitätskirche wurde Susanne Hofacker mit der Martinsmedaille der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck ausgezeichnet. Die höchste Ehrung der Landeskirche überreichte Propst Dr. Volker Mantey stellvertretend für die Bischöfin. In seiner Ansprache würdigte er das herausragende ehrenamtliche Engagement von Susanne Hofacker, mit der sie die Arbeit der Kirche über Jahrzehnte geprägt hat.
Seit 1978 bringt Susanne Hofacker ihre Zeit und Kraft in die Universitätskirchengemeinde ein. Von 1989 bis 2025 wirkte sie im Kirchenvorstand und übernahm Verantwortung in zahlreichen Gremien: Kirchenkreisvorstand, Kreissynode, Landessynode, Rat der Landeskirche sowie in verschiedenen Ausschüssen. Ihr Einsatz war geprägt von Ausdauer, strategischem Denken, Tatkraft und einem feinen Gespür für Gerechtigkeit und Kunst. Viele schätzen ihren Familiensinn, ihr politisches Urteilsvermögen und ihren rheinischen Humor. Besonders erfüllt war sie, wenn es um die Arbeit mit Kindern ging – sei es im Kindergottesdienst oder in der Krabbelgruppe, die sie über vierzehneinhalb Jahre leitete. Auch der Neubau des Gemeindehauses St. Jost, den sie mit großer Beharrlichkeit vorantrieb, lag ihr sehr am Herzen.
Die Martinsmedaille wird für sehr hohes Engagement und besondere Verdienste an hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiter verliehen. Die Verleihung der Martinsmedaille ist die höchste Auszeichnung der Landeskirche. Die Entscheidung trifft die Bischöfin nach Beratung im Kollegium des Landeskirchenamtes. „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“ (1. Korinther 16,14). Wir bedanken uns für ihre Ideen und ihr Engagement.
Foto: Verleihung Martinsmedaille S. Hofacker (J. Simon)








