Don­ners­tag, 15. Dezem­ber 2016


Für das Schöne

Ver­ständ­nis des Schö­nen und Begeis­te­rung für das Schö­ne sind eins.

Marie Frei­frau von Ebner-Eschen­bach 1830–1916, öster­rei­chi­sche Erzählerin


Ungelogene Begeisterung

Unge­lo­ge­ne Begeis­te­rung ist die tiefs­te Lebens­poe­sie, die unmit­tel­bars­te, reins­te Glück­se­lig­keit, die es gibt. Wem sie im Her­zen gärt und zu Kop­fe steigt, der ist sich allein genug, der weiß nicht, wo er vor Lebens­ent­zü­cken blei­ben soll; der braucht wenig Men­schen, wenig äuße­re Lebens­mit­tel, am wenigs­ten aber Phra­sen und Sti­mu­la­ti­ons­mit­tel, oder Gegen­stän­de, für die er sich extra­or­di­när enthusiasmiert.

Bogu­mil Goltz 1801–1870, deut­scher Schriftsteller