Runder Tisch der Religionen

Der Runde Tisch der Religionen stellt sich vor

Gemeinsam unterwegs

Jahresprogramm

Teilnehmende Organisationen

Omar-Ibn-Al-Khattab-Moschee
Bahaí'í Gemeinde Marburg
Evangelische Universitätskirchengemeinde
Buddhistisches Shambhala Zentrum
Jüdische Gemeinde Marburg

Runder Tisch der Religionen Marburg

Here is the Music Player. You need to installl flash player to show this cool thing!


Der Runde Tisch der Religionen stellt sich vor

Der „Runde Tisch der Religionen“ in Marburg, von Pfarrer Hannes Eibach und Prof. Dr. Hans-Martin Barth im Anschluss an die Internationalen Rudolf-Otto-Symposien der Philipps-Universität gegründet, trifft sich seit März 2006 zu interreligiösem Austausch. Ihm gehören zur Zeit Buddhisten und Christen sowie Mitglieder der Bahaí'í-, der Synagogen- und der Moscheegemeinde an. Die Zusammenkünfte finden abwechselnd in der Synagoge, in der Moschee, im buddhistischen Shambhala-Zentrum, im Islamischen Kulturzentrum am Richtsberg, in verschiedenen kirchlichen Häusern oder auch privat statt.

Im geschützten Raum eines überschaubaren Kreises können Fragen angesprochen werden, die sich auf unterschiedliche religiöse Traditionen und Symbole, klassische spirituelle Texte oder auf brennende Probleme wie das der Religionsfreiheit oder des religiösen Fundamentalismus beziehen. Hinzu kommen öffentliche Veranstaltungen, z.B. unter Mitwirkung des Magistrats im Rathaus sowie der gemeinsam verantwortete Friedensweg der Religionen. Der Marburger „Runde Tisch der Religionen“ dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der interreligiösen Verständigung und damit dem Frieden in unserer Stadt.


Gemeinsam unterwegs

Den öffentlichen Friedensweg der Religionen veranstaltet der Runde Tisch der Religionen seit 2010. Er beginnt um 17.45 Uhr in der Moschee am Marbacher Weg und führt über das Rathaus, wo sich die Bahá'í-Gruppe vorstellt, über die Universitätskirche und das buddhistische Shambhala-Zentrum zur Synagoge in der Liebigstraße.

Wer an den in Marburg lebenden Religionsgemeinschaften Interesse hat, ist eingeladen, sich dem Weg anzuschließen. An allen Stationen wird es kurze Einführungen in den Ort und Textlesungen geben. Dies wird einen Eindruck von der Atmosphäre der jeweiligen Religion vermitteln. Auf dem gemeinsamen Weg können sich die Teilnehmenden über das Gesehene und Gehörte unterhalten und befragen.

Dreieinhalb Stunden unterwegs zu sein, ist anstrengend, aber es bietet mehr Möglichkeiten als ein Vortragsprogramm: konkrete Erfahrungen, direkte Ansprechpartner, neue Kontakte.

Die Marburger Religionsgemeinschaften wollen deutlich machen, dass sie trotz aller verbleibenden Unterschiede ein gemeinsames Ziel haben: den äußeren und inneren Frieden, zu dem sie auf unterschiedliche Weise beitragen. Spirituell wach zu sein, heißt, sich aufzumachen, Schritte zu wagen, gemeinsam aufeinander zu; es heißt, den Austausch zu suchen und Erkanntes in die Tat umzusetzen.


Jahresprogramm

2012

17.01. 19.30 Uhr Ernst-Lemmer-Straße 8
„Über den Ursprung von Erlösung“
Gesprächsabend
13.03. 19.30 Uhr Rathaus
„Islamischer Religionsunterricht. Modelle, Erfahrungen, Probleme“
Podiumsgespräch
27.03. 19.00 Uhr Philippshaus
„Opfer - Theorie und Praxis der Religionen“
Podiumsgespräch
08.05. 19.30 Uhr Shambhala-Zentrum
„Sterbebegleitung“
Gesprächsabend
21.06. 13.00 Uhr ab Stadthalle
Exkursion zum Haus der Andacht (Bahá'í) in Langenhain (Eppsteiner Straße 89, 65719 Hofheim)
Anmeldung bei Familie Herndon, Tel. (06421) 84782
11.09. 19.30 Uhr Rathaus
„Wirtschaftsethik der Religionen“
Podiumsgespräch
06.10. 17.30 Uhr von der Moschee aus
„Friedensweg der Religionen 2012“
In der bewährten Reihenfolge der Vorjahre
13.11. 19.30 Uhr Rathaus
„Religiöse Identität und gesellschaftliche Integration - Ist Religion Integrationshindernis oder -hilfe?“
Podiumsgespräch

2011

18.01. 19.30 Uhr Philippshaus
„Verständigung zwischen den Religionen. Der Beitrag der Religionswissenschaft“
Vortrag von Prof. Dr. Edith Franke
15.03. 19.30 Uhr Moschee
Gesprächsabend zum Thema „Religionswechsel“
13.05. 19.00 Uhr Alte Universität
Friedensgebet im Rahmen des Rudolf-Otto-Symposions
21.06. 19.30 Uhr Synagoge
Gesprächsabend zum Thema „Humor in den Religionen“
22.06. 19.30 Uhr Stadtverordnetensitzungssaal
„Antisemitismus = Islamophobie = Rassismus?“
Vortrag und Diskussion mit Professor Wolfgang Benz, Berlin
24.09. 17.45 Uhr von der Moschee aus
Friedensweg der Religionen
25.11. 20.15 Uhr Philippshaus
„Interreligiöser Dialog – Voraussetzungen und Ziele“
Ein Gesprächsabend mit Bischof Martin Schindehütte, Bischof für Ökumene und Auslandsarbeit der EKD sowie Vizepräsident des Kirchenamtes


Teilnehmende Organisationen

Omar-Ibn-Al-Khattab-Moschee

Die Omar-Ibn-Al-Khattab-Moschee wurde 1986 eröffnet. Hier finden neben den fünf regulären täglichen Gebeten und dem Freitagsgebet noch verschiedene Kinder- und Jugendtreffs sowie Erwachsenenkreise in Deutsch und verschiedenen anderen Sprachen statt, in denen entweder der Koran, religiöse und aktuelle Themen gelehrt und gelernt werden.

Die muslimische Gemeinde in Marburg und ihre Moschee leben von der Motivation und dem Engagement von Gemeindemitgliedern aus über 40 Nationen, die ehrenamtlich die Gemeinde mit Kraft, Zeit und Geld unterstützen. Die Gemeinde wird nicht durch öffentliche Mittel gefördert. Regelmäßig öffnet die Moschee ihre Türen und bietet Interessierten Einblick in die Räumlichkeiten und Informationen zum Islam.

Kontakt:
Orientbrücke Marburg e.V.
Marbacher Weg 26a, 35037 Marburg
Tel. (06421) 65535
moschee-marburg@web.de
http://www.orientbrücke.de/
Ansprechpartner: Dr. Bilal El-Zayat

Die Menschheit empfängt geistige Impulse in Phasen tiefgreifender Veränderung stets von Religionsstiftern wie Moses, Buddha, Krishna, Christus und Mohammed. Bahá'u'Iláh, der Stifter der Bahá'í-Religion (1817-1892), beansprucht, jüngstes Glied in einer Kette der Gottesboten zu sein und die Verheißungen der früheren Religionen zu erfüllen.

Die Bahá'í-Religion enthält zahlreiche Elemente, die neue Impulse für die Entwicklung der Menschheit darstellen und für das friedliche Zusammenleben aller Völker unabdingbar sind. Bahá'u'Illáh sagt: „So machtvoll ist das Licht der Einheit, dass es die ganze Welt erleuchten kann.“ Bahá'í in jedem Teil der Welt arbeiten an der Verwirklichung einer gemeinsamen Vision für das Wohlergehen der gesamten Menschheit.

Die Bahá'í Gemeinde Marburg gibt es seit zirka 1970. Sie wird heute durch eine Vielfalt an Kulturen aus vier verschiedenen Kontinenten bereichert. Die Gemeinde bietet zweimal in der Woche interreligiöse andachten, wöchentliche Kinderklassen und mehrere Studienkreise an.

Kontakt:
Tel.: Familie Herndon (06421) 84782
kaherndon@aol.com
http://marburg.bahai.de/
Ansprechpartnerin: Kelly Herndon

Evangelische Universitätskirche

Die Universitätskirchengemeinde ist eine von acht Gemeinden der Evangelischen Kirche in Marburg und liegt im Innenstadtbereich. Reglemäßig wird am Sonntag wie auch am Donnerstag in dei ehemalige Dominkanerklosterkirche aus dem 14. Jahrhundert zum Gottesdienst eingeladen.

Besonders geprägt sind die Gottesdienste in der Universitätskirche durch die Hochschulgemeinde und die Evangelische Messe, die nach der Tradition der Michaelsbruderschaft gefeiert wird. Am Samstag findet eine Wochenschlussandacht in der St.-Jost-Kapelle statt. Gemeindegruppen mit Kindern und Erwachsenen treffen sich im Philippshaus und im Gemeindehaus Ost.

Kontakt:
Reitgasse 1, 35037 Marburg
Tel. (06421) 23745
eibach@universitaetskirche.de
http://universitaetskirche.de/
Ansprechpartner: Dietrich Hannes Eibach

Das Shambhala Zemtrum Marburg ist ein buddhistisches Meditationszentrum unter der Leitung von Sakyong Mipham Rinpoche, in dem verschiedene tibetische, aber auch japanische Traditionen gepflegt werden. Shambhala Zentren gibt es fast überall auf der Welt.

Im Mittelpunkt steht das Studium der Lehren Buddhas und seiner Schüler und die Übung der Meditation. In der Shambhala Tradition geht es weniger um ein meditatives Leben in Zurückgezogenheit, sondern eher um ein spirituelles Leben mitten in dieser Gesellschaft.

Kontakt:
Auf dem Wehr 33, 35039 Marburg
Tel. 0173-8246019
christin.heigl@t-online.de
http://www.marburg.shambhala.info/
Ansprechpartnerin: Christine Heigl

Jüdische Gemeinde Marburg

Judentum gibt es in Marburg seit über 700 Jahren, wovon die historische Synagoge am Obermarkt zeugt. Die heutige Jüdische Gemeinde wurde nach der Shoah im Jahre 1989 wiedergegründet. Zunächst hatte sie Räume am Pilgrimstein, aber im Jahre 2005 konnte sie ihre Synagoge im Südviertel einweihen.

Die Gemeinde hat zirka 350 Mitglieder und betreut insgesamt über 500 Menschen - davon viele Zuwanderer aus den GUS-Staaten. Außerdem ist sie Ansprechpartner für unzählige Gäste, davon besonders viele Schüler, aus ganz Marburg und weit daraüber hinaus.

Kontakt:
Liebigstraße 21a, 35037 Marburg
Tel. (06421) 407430
jg-marburg@web.de
http://www.jg-marburg.de/
Ansprechpartnerin: Monika Bunk

 

Valid XHTML 1.0 Transitional

45 Abfragen in 1,268 Sekunden
universitaetskirche.de
läuft mit WordPress