Aktuell: Mitteilungen

Pressemitteilung zum Brandanschlag auf eine Marburger Moschee

Mit Ent­set­zen haben wir von dem schänd­li­chen Brand­an­schlag auf eine Moschee im Mar­bur­ger Richts­berg erfah­ren. Dass dies an dem Tag geschah, an dem vor 79 Jah­ren in Deutsch­land schon ein­mal zahl­rei­che Got­tes­häu­ser brann­ten, kann nur als unge­heu­er­li­che Miss­ach­tung der deut­schen Geschich­te betrach­tet wer­den. Am Tag zuvor noch gedach­ten wir gemein­sam mit unse­ren jüdi­schen Schwes­tern und Brü­dern der Reichs­po­grom­nacht, die so viel Unheil über die Mensch­heit gebracht hat — umso scho­ckie­ren­der der offen­sicht­lich dar­auf bezug­neh­men­de Brand­an­schlag. Als Mar­bur­ger Mus­li­me ver­ur­tei­len wir die­se Tat auf das Schärfs­te.

Gleich­zei­tig dan­ken wir allen Mar­bur­ger Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, deren rei­che Anteil­nah­me uns zeigt, dass auch sie die­se hin­ter­häl­ti­ge Tat ver­ur­tei­len. Wir wer­den es nie­mals zulas­sen, dass Het­zer und Gewalt­tä­ter unser fried­li­ches Zusam­men­le­ben in Mar­burg gefähr­den. Auf Initia­ti­ve des Mar­bur­ger Run­den Tisches der Reli­gio­nen laden wir ein zu einer Minu­te der Besin­nung.

ORT: Markt­platz Mar­burg vor dem Brun­nen
ZEIT: Heu­te, Sams­tag, 11. Novem­ber, 14.00 Uhr

Im Namen der Mar­bur­ger Mus­li­me
Dar el Salem Moschee
Isla­mi­sche Gemein­de Mar­burg e.V.
Mar­bur­ger Isla­mi­scher Kul­tur­ver­ein HADARA e.V.
ORIENTBRÜCKE Mar­burg e.V.

Marburg feiert die Reformation

Refor­ma­ti­ons­truck, Zeit­rei­se, Aus­stel­lun­gen, Kon­zer­te — Mar­burg hat­te im Jubi­lä­ums­jahr viel zu bie­ten. Zum (vor­läu­fi­gen) Abschluss tra­fen sich am bun­des­wei­ten Fei­er­tag am 31. Okto­ber 2017 vor­mit­tags zahl­rei­che Mar­bur­ger und Mar­bur­ge­rin­nen in ihren Kir­chen und fei­er­ten in Andach­ten 500 Jah­re Refor­ma­ti­on. „So vie­le wie an Weih­nach­ten“, staun­te eine Küs­te­rin der sechs betei­lig­ten Kir­chen. Und auch die ver­ant­wort­li­chen Pfar­re­rin­nen und Pfar­rer waren vom Ansturm auf die Kir­chen hell­auf begeis­tert. Im Zen­trum der Ver­kün­di­gung stand die Erkennt­nis Luthers und der Refor­ma­to­ren: „Gott macht uns frei. Er stärkt uns den Rücken. Er schenkt uns sei­ne Gna­de. Wir kön­nen ande­re stark machen.“ In einer Stern­wan­de­rung kamen die Gemein­de­glie­der aus Ockers­hau­sen, vom Richts­berg, aus der Mar­bach und der Innen­stadt nach ihren Andach­ten in die bereits gut gefüll­te Luthe­ri­sche Pfarr­kir­che St. Mari­en, die als ers­te Mar­bur­ger Kir­che evan­ge­lisch gewor­den war. In sei­ner Pre­digt ging Dekan Burk­hard zur Nie­den ange­lehnt an eine blaue Luther­fi­gur auf den Refor­ma­tor Mar­tin Luther aus Wit­ten­berg ein. Er sei kein Hei­li­ger. Man müs­se ihn nicht auf einen Sockel heben. Wir kön­nen von Luther viel ler­nen, z.B. sei­ne Fähig­keit, Frau­en und Män­nern und Kin­dern „auf’s Maul zu schau­en”. Applaus von den etwa sie­ben­hun­dert Anwe­sen­den bekam Lan­des­kir­chen­mu­sik­di­rek­tor Uwe Mai­baum, vor allem für sei­ne gelun­ge­ne Impro­vi­sa­ti­on von „Ein fes­te Burg“, sowie Frie­del W. Böh­ler, der die ver­ein­ten Blä­ser­chö­re Mar­burgs diri­gier­te. Im Anschluss  kamen die zahl­rei­chen Besu­cher ins Gespräch und genos­sen „Lau­ers Luther­wurst“, Refor­ma­ti­ons­bier, Fin­ger­food und Kaf­fee. Auch wur­den etli­che Sel­fies vor der klei­nen blau­en Luther­fi­gur gemacht. Das Refor­ma­ti­ons­fest schloss mit der For­de­rung: „Der Refor­ma­ti­ons­tag soll­te immer ein frei­er Tag sein!” und „Refor­ma­ti­on geht wei­ter!”

Fotos: Kat­ja Simon

Goldene und Diamantene Konfirmation. Ein Rückblick

Am Sonn­tag, dem 5. Novem­ber 2017, kamen die Jubi­la­re nach 50 und 60 Jah­ren zusam­men. Der fest­li­che Got­tes­dienst wur­de vom Chor „Joy of Life“ unter Lei­tung von Jean Kleeb ein­drucks­voll umrahmt.

Dia­man­te­ne Kon­fir­man­den: (von links) Ingrid Kulms geb. Hen­kel, Fried­rich von Homey­er, Rolf Grim­mell, Doris Schuh geb. Tän­zer, Lothar Schott, Ilse Kirch­hain geb. Dön­ges, Wil­helm Alt­haus, Eri­ka Eidam geb. Eich­horn, Anne­gret Decker geb. Grun­waldt, Jörg Grun­waldt, Ursu­la Tänz­ler, Hans-Joa­chim Mum­men­thal, Gise­la Rena­te Sie­gel geb. Gün­ther, Dr. Phil­ipp Fleisch­ha­cker, Adolf Gün­ther, Pfar­rer W. Huber, Han­ne­lo­re Klein­berg geb. Win­hau­er

Gol­de­ne Kon­fir­man­den: (von links) Tho­mas Grim­mell, Jür­gen Ren­ner, Pfar­rer W. Huber, Hil­de­gard Post­wei­ler geb Unkel, Gabrie­le Kraft geb. Cro­nau, Ingrid Köh­ler geb. Hell­mann

(Fotos: pri­vat)

Tripolis beim Marburger Festgottesdienst

Im Rah­men des Tri­po­lis-Pro­jekts war eine Dele­ga­ti­on aus Zürich und aus Prag beim Fest­got­tes­dienst am 29. Okto­ber 2017 sowie beim Emp­fang in der Alten Uni­ver­si­tät zu Besuch: Mat­thi­as Krieg, Gas­ton Din­kel und Petr Fir­bas.

Tri­po­lis — ein öku­me­ni­sches Pro­jekt zwi­schen Prag, Mar­burg und Zürich
Tri­po­lis — Prag — Zürich — Mar­burg

#Iss gut jetzt! | Marburg 1. Oktober 2017

Einen gut besuch­ten Got­tes­dienst fei­er­te das Team von Green­peace Mar­burg zusam­men mit Kat­ja und Joa­chim Simon in der Uni­ver­si­täts­kir­che. Die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen des über­mä­ßi­gen Fleisch­kon­sums, der indus­tri­el­len Land- und Vieh­wirt­schaft wur­den ange­spro­chen. Initia­ti­ven wie „Mar­burg Vegan”, „Food­s­ha­rer Mar­burg” sowie regio­na­le Anbie­ter und Land­wir­te stell­ten an Info­ti­schen ihre Arbeit vor. Biblisch betrach­tet sind sog. Nutz­tie­re Mit­ge­schöp­fe des Men­schen. Daher bleibt es sei­ne gott­ge­woll­te Auf­ga­be, für sie zu sor­gen, sie aber auch in ver­ant­wort­li­chem Rah­men für die Ernäh­rung zu nut­zen. Ide­en wie „Fleisch von regio­na­len oder aus der Bio­land­wirt­schaft kau­fen” und „ein­fach weni­ger Fleisch und Wurst kon­su­mie­ren” waren nur eini­ge The­men, über die nach dem Got­tes­dienst noch eini­ge Zeit gespro­chen wur­de.

Shana tova u mevorechet! Ein gutes und gesegnetes Jahr 5778!

Dank an Sabine Kewald

Kin­der­grup­pe im Phil­ipps­haus (Foto: pri­vat)

Seit acht Jah­ren hat Sabi­ne eine Kin­der­grup­pe der Uni­ver­si­täts­kir­chen­ge­mein­de gelei­tet. Nach­dem die ers­ten Kin­der der Krab­bel­grup­pe ent­wach­sen waren, über­nahm Fre­de­rick, ein Zivi, für 10 Mona­te die neue Kin­der­grup­pe. Nach sei­nem Weg­gang konn­te Sabi­ne Kewald gewon­nen wer­den. Jeden Diens­tag­nach­mit­tag hat sie lie­be­voll für zwölf Kin­der inter­es­san­te Stun­den im Club X gestal­tet. Fast alle Kin­der der ers­ten Stun­de blie­ben der Grup­pe treu, auch als sie in das „Haus der Jugend“ umzie­hen muss­ten. Jetzt wer­den fast alle Kin­der in den diens­täg­li­chen Kon­fir­man­den­un­ter­richt gehen. Ein guter Zeit­punkt zu sagen, es war eine schö­ne Zeit — aber alles hat sei­ne Zeit. Die Uni­ver­si­täts­kir­chen­ge­mein­de dankt Sabi­ne Kewald herz­lich dafür, dass sie über so vie­le Jah­re unse­re Kin­der­grup­pe gelei­tet hat. Eine groß­ar­ti­ge Leis­tung!

Susan­ne Hof­acker

In St. Jost: Evangelische Messen am Donnerstag

Vom 6. Juli bis zum 7. Sep­tem­ber 2017 wer­den die „Don­ners­tags­mes­sen“ in St. Jost zur gewohn­ten Uhr­zeit (19.00 Uhr) gefei­ert, weil in der Uni­ver­si­täts­kir­che Reno­vie­rungs­ar­bei­ten durch­ge­führt wer­den. Dazu herz­li­che Ein­la­dung an alle bis­he­ri­gen Lieb­ha­ber die­ser schö­nen klei­nen Got­tes­dienst­form und an sol­che, die sie viel­leicht neu ken­nen­ler­nen möch­ten. Wir sehen uns in St. Jost!

Wolf­gang Huber, Pfar­rer

Neuer Konfirmandenjahrgang

Kon­fir­ma­ti­on 2017 (Foto: Kat­ja Simon)

Am 21. Mai 2017 wur­den 21 Jugend­li­che kon­fir­miert. Und seit Ende Mai trifft sich die neue Grup­pe im Phil­ipps­haus. Zunächst stand das Ken­nen­ler­nen in der Grup­pe auf dem Plan. „Wie sind eigent­lich Bibel und Gesang­buch auf­ge­baut? Und was ist das Beson­de­re an der Uni­ver­si­täts­kir­che?“, waren Fra­gen, mit denen sich die Jugend­li­chen dann beschäf­tig­ten.

Die neu­en Kon­fir­man­dIn­nen (Foto: Eli­ma-Foto­gra­fie)

Im Sep­tem­ber geht es dann auf das Konfi@Castle. Mit dabei sind: Lau­renz Born, Lau­ra Com­be­cher, Emma Fischer, Lean­der Fröm­ming, Fio­na Gei­sel, Levin-San­ti­no, Richard Hen­kel, Emma Horn, Mat­tis Kir­schen­mann, Ame­lie Kubach, Nick Lerch, Jona Mah­la, Anton Schramm, Masha Schlerf und Nata­scha Simon.

Die Weihnachtskrippe der Universitätskirche

Wanderkrippe

Ab dem 1. Advent ist wie­der die Krip­pen­land­schaft auf­ge­baut. Täg­lich von 9 bis 19 Uhr kann sie betrach­tet wer­den. Bis zum Drei­kö­nigs­fest bewe­gen sich ihre Figu­ren „fort­lau­fend” — auf dem Weg zur Krip­pe. Unter dem Titel „Lasst uns nach Beth­le­hem gehen” gibt es ein klei­nes Buch mit Bil­dern und Tex­ten, das Sie erwer­ben kön­nen. Der Erlös ist für die Flücht­lings­hil­fe bestimmt. (Foto: Archiv)

Valid XHTML 1.0 Transitional

120 Abfragen in 3,079 s
universitaetskirche.de
läuft mit WordPress