Aktuell: Mitteilungen

Neue Konfirmandengruppe

Bereits im Mai hat der neue Kon­fir­man­den­jahr­gang 2021 mit dem Kon­fir­man­den­un­ter­richt begon­nen. 11 Kon­fir­man­din­nen und Kon­fir­man­den gehö­ren der neu­en Kon­fer-Grup­pe an. Nach den Som­mer­fe­ri­en tref­fen wir uns jeweils diens­tags von 17 bis 18 Uhr im Gro­ßen Saal des Phil­ipps­hau­ses, Uni­ver­si­täts­stra­ße 32.

(Foto: Kon­fir­man­den­jahr­gang 2021 / J. Simon)

St.-Jost-Anbau: Alles hat seine Zeit!

Alles hat sei­ne Zeit“ – so lau­ten die bekann­ten Wor­te aus dem Buch Kohe­let (Pre­di­ger 3). Da heißt es dann sehr kon­kret: „Abbre­chen hat sei­ne Zeit, bau­en hat sei­ne Zeit“. Der Anbau neben der St. Jost-Kapel­le war schon seit eini­ger Zeit in die Jah­re gekom­men. Er hat­te „sei­ne“ Zeit, und es waren gute Zei­ten. Über sechs Jahr­zehn­te hat der St. Jost Anbau – von den Wei­den­häu­sern lie­be­voll „das Klötz­chen“ genannt – unse­rer Kir­chen­ge­mein­de als Ver­samm­lungs­raum und Sakris­tei gedient. Nach dem Ver­kauf des Gemein­de­hau­ses Ost haben wir uns bis zum ver­gan­ge­nen Dezem­ber 2019 im St. Jost Anbau zu den „Offe­nen Nach­mit­ta­gen“ getrof­fen. Nach fünf Jah­ren Pla­nun­gen und unzäh­li­gen Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren war es dann end­lich soweit.

Als am 19. Mai 2020 ein Bag­ger die ers­te Wand des alten Anbaus ein­riss, da mein­te unser Küs­ter: „Ein biss­chen weh­mü­tig ist mir ja schon.“ Dann mach­te er Fotos. Drei Kin­der, die mit ihrer Mut­ter dabei zuschau­ten, beka­men dage­gen glän­zen­de Augen. Min­des­tens einer von ihnen will unbe­dingt Bag­ger­füh­rer wer­den. Abends bekom­men wir im Pfarr­amt einen Anruf einer Wei­den­häu­ser Dame: „Dass ich das noch erle­be! Ich bin mal gespannt dar­auf, was da Neu­es entsteht.“

Ja, es wird etwas Neu­es ent­ste­hen! „Abbre­chen hat sei­ne Zeit, bau­en hat sei­ne Zeit.“ Nur zwei Wochen haben die Abriss­ar­bei­ten gedau­ert. Der Neu­bau wird in die­sem Som­mer begin­nen und im Herbst fort­ge­setzt wer­den. Und der Kir­chen­vor­stand ist guter Hoff­nung, dass wir im Früh­jahr oder Früh­som­mer des nächs­ten Jah­res einen neu­en St. Jost Anbau ein­wei­hen kön­nen: als Treff­punkt und Stät­te der Begeg­nung, als neu­en Raum für Grup­pen, Ver­an­stal­tun­gen und Pro­jek­te. „Aus Altem wird Neu­es“ – auch und gera­de in die­sen „beson­de­ren Zei­ten“. Und das ist eine gute Nach­richt. Wir sind gespannt dar­auf und hal­ten Sie auf dem Laufenden!

(Text und Fotos: Joa­chim Simon)

Wochenschlussandacht bei St. Jost im Juli 2020

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in die­ser lie­ben Som­mer­zeit an dei­nes Got­tes Gaben.”

Die Wochen­schluss­an­dacht fei­ern wir am 4., am 11. und am 18. Juli sams­tags um 17.00 Uhr bei St. Jost im Grü­nen, beglei­tet von einem Blä­ser-Duett. Am 25. Juli fin­det sie aber auf jeden Fall wie­der in der Uni­ver­si­täts­kir­che statt. Herz­li­che Ein­la­dung!  (Foto: Archiv)

Wir sehen uns wieder!

Auch in Got­tes­diens­ten. Das ist mal wirk­lich eine gute Nach­richt! Für unse­re Kir­che und all die­je­ni­gen, die sich mit ihr ver­bun­den füh­len. Nach einer zwei­mo­na­ti­gen Pau­se kön­nen wir end­lich wie­der Got­tes­diens­te fei­ern und dazu einladen.

Bereits Mit­te Mai haben wir mit der all­mäh­li­chen Wie­der­auf­nah­me von Got­tes­diens­ten begon­nen. In der gro­ßen Uni­ver­si­täts­kir­che zu Mar­burg, die genug Platz bie­tet. Bis zu 50 Got­tes­dienst­teil­neh­mer kön­nen dort gemein­sam Got­tes­diens­te fei­ern. In redu­zier­ter Form, mit der gebo­te­nen Abstands­re­ge­lung, mit Mund-Nase-Mas­ke und vor­erst ohne Gesang. Man­ches mag in die­sen „beson­de­ren Zei­ten“ gewöh­nungs­be­dürf­tig sein — aber wir kön­nen uns wie­der begeg­nen, gemein­sam Got­tes Wort hören, gemein­sam beten, unse­re Anlie­gen vor Gott brin­gen und den Segen empfangen.

In der St.-Jost-Kapelle, die zudem von Umbau­maß­nah­men betrof­fen ist, kön­nen wir vor­erst kei­ne Wochen­schluss­an­dach­ten fei­ern, da der Kir­chen­raum dort zu beengt ist. Das ist bedau­er­lich, weil vie­le Leu­te aus Wei­den­hau­sen und dem Orten­berg ger­ne zu St. Jost kom­men. Aber Not macht erfin­de­risch: Wir wer­den die Wochen­schluss­an­dach­ten sams­tags um 17 Uhr vor­erst in die Uni­ver­si­täts­kir­che ver­le­gen. Und falls Bedarf besteht, bie­ten wir Mit­fahr­ge­le­gen­hei­ten an, die wir ver­su­chen über die Pfarr­äm­ter zu orga­ni­sie­ren. Machen Sie bit­te von der Mög­lich­keit Gebrauch, wir orga­ni­sie­ren das. Und wir pla­nen, neben oder hin­ter der St.-Jost-Kapelle in den Som­mer­mo­na­ten den ein oder ande­ren „Got­tes­dienst im Frei­en“ zu fei­ern. Die Ter­mi­ne wer­den recht­zei­tig bekannt gegeben.

Außer­dem wer­den wir gemein­sam im Kir­chen­vor­stand beden­ken, wie wir dem­nächst wie­der Evan­ge­li­sche Mes­sen und Uni­ver­si­täts­got­tes­diens­te fei­ern werden.

(Foto: Pfings­ten 2020 / Jörg Rustmeier)

Frohe Pfingsten!

Ein geseg­ne­tes Pfingst­fest 2020
wünscht der Kirchenvorstand
der Universitätskirchengemeinde!

Christi Himmelfahrt

Jesus zeig­te sich den Apos­teln nach sei­nem Lei­den durch vie­le Bewei­se als der Leben­di­ge und ließ sich sehen unter ihnen vier­zig Tage lang und rede­te mit ihnen vom Reich Gottes. 

Und als er mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jeru­sa­lem nicht zu ver­las­sen, son­dern zu war­ten auf die Ver­hei­ßung des Vaters, die ihr – so sprach er – von mir gehört habt; denn Johan­nes hat mit Was­ser getauft, ihr aber sollt mit dem Hei­li­gen Geist getauft wer­den nicht lan­ge nach die­sen Tagen. 

Die nun zusam­men­ge­kom­men waren, frag­ten ihn und spra­chen: Herr, wirst du in die­ser Zeit wie­der auf­rich­ten das Reich für Isra­el? Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stun­de zu wis­sen, die der Vater in sei­ner Macht bestimmt hat; aber ihr wer­det die Kraft des Hei­li­gen Geis­tes emp­fan­gen, der auf euch kom­men wird, und wer­det mei­ne Zeu­gen sein in Jeru­sa­lem und in ganz Judäa und Sama­ri­en und bis an das Ende der Erde. 

Und als er das gesagt hat­te, wur­de er vor ihren Augen empor­ge­ho­ben, und eine Wol­ke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen. Und als sie ihm nach­sa­hen, wie er gen Him­mel fuhr, sie­he, da stan­den bei ihnen zwei Män­ner in wei­ßen Gewän­dern. Die sag­ten: Ihr Män­ner von Gali­läa, was steht ihr da und seht gen Him­mel? Die­ser Jesus, der von euch weg gen Him­mel auf­ge­nom­men wur­de, wird so wie­der­kom­men, wie ihr ihn habt gen Him­mel fah­ren sehen.

Apos­tel­ge­schich­te 1 (Ver­se 3–11)

Bild: Net­zer Altar, um 1370

Ostergrüße unserer Konfirmand*innen

Mut­mach-Wor­te einer 16-Jährigen

Wir soll­ten uns alle klar machen, dass eine sol­che Kri­sen­si­tua­ti­on auch etwas Gutes haben kann. Ich ver­si­che­re euch, sobald die­ser Sturm vor­über ist, wer­den wir alle unse­ren All­tag nicht mehr nur als eine Selbst­ver­ständ­lich­keit sehen, son­dern als ein Geschenk. Ich ver­si­che­re euch, dass wir es viel mehr genie­ßen wer­den, aus­zu­ge­hen, Freun­de zu tref­fen und unse­re Inter­es­sen aus­zu­le­ben. Ich ver­si­che­re euch, dass wir in Zukunft umso dank­ba­rer für eine gesun­de Fami­lie und treue Freun­de sein wer­den. Sind das nicht alles gute Grün­de, in den nächs­ten Wochen posi­tiv zu bleiben?
Wir wer­den bewei­sen, dass wir Ver­ant­wor­tung über­neh­men kön­nen, dass wir den Mut haben, für unse­re Zukunft in den nächs­ten Mona­ten mit­zu­wir­ken, indem wir selbst in Kri­sen­si­tua­tio­nen unse­re Ver­nunft behal­ten. Die Mensch­heit ist dafür gemacht, gemein­sa­me Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Und durch Nächs­ten­lie­be, Ent­schlos­sen­heit und unser Durch­hal­te­ver­mö­gen lässt sich die Situa­ti­on sehr viel leich­ter meis­tern. Die Mensch­heit wird viel­leicht sogar durch die Erfah­rung von sol­chem Leid und Elend etwas mehr zusam­men­ge­schweißt. Das Wich­tigs­te ist: Denkt nicht so ver­bis­sen dar­an, wo ihr lie­ber wärt, son­dern macht das Bes­te dar­aus, wo ihr gera­de seid! Fürch­tet euch nicht!

Nata­scha S.

In der Zeit der Kon­takt­sper­re haben Kon­fir­man­din­nen und Kon­fir­man­den „Oster­stei­ne“ bemalt und mit „Hoff­nungs­sprü­chen“ ver­se­hen. Wir fin­den, sie kön­nen — weit über Ostern hin­aus — Trost und Hoff­nung geben.

Bil­der: Oster­stei­ne von Kon­fir­man­den mit Hoffnungssprüchen
Quel­le: Kon­App Uni-Kirche

Absage von Gottesdiensten und Veranstaltungen

Lie­be Mit­glie­der der Gemeinde,

soll­ten wegen der Coro­na-Kri­se auch im Monat Mai kei­ne Got­tes­diens­te und Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den kön­nen, gilt fol­gen­des kir­chen­ge­meind­li­ches Angebot:

  • Die Uni­ver­si­täts­kir­che ist täg­lich von 9 bis 19 Uhr geöff­net. Es lie­gen Gebe­te und aktu­el­le Andach­ten aus. Die St.-Jost-Kapelle muss vor­erst noch geschlos­sen blei­ben. Im Schau­kas­ten wird über aktu­el­le Ange­bo­te informiert.
  • Solan­ge kei­ne Got­tes­diens­te statt­fin­den, wer­den wir Andach­ten mit Orgel­mu­sik auf­neh­men, die über die­se Web­site, auf You­Tube und per QR-Code abruf­bar sind.
  • Das Gemein­de­bü­ro ist an drei Vor­mit­ta­gen besetzt (Di/Do/Fr 10–12 Uhr; Frau Vorrath,  06421 23745).
  • In regel­mä­ßi­gen Abstän­den ver­sen­den wir Rund­brie­fe mit einem geist­li­chen Wort. Bei Bedarf mel­den Sie bit­te ihre Adress­da­ten an Frau Vor­rath im Gemeindebüro.
  • Falls Sie Sor­gen haben oder ein regel­mä­ßi­ges Tele­fon­ge­spräch wün­schen, mel­den Sie sich bei den Pfarrern.
  • Wei­ter­hin gibt es das Ange­bot, bei Bedarf wich­ti­ge Besor­gun­gen und Ein­käu­fe zu organisieren ( 0178 1538436).
Einladung zum Informationsabend: Konfirmandenjahrgang 2020/2021

Alle Jugend­li­chen der Geburts­jahr­gän­ge 2006/2007, die min­des­tens in der 7. Jahr­gangs­stu­fe sind, möch­ten wir mit ihren Eltern herz­lich ein­ge­la­den zu einem Infor­ma­ti­ons­abend am Mon­tag, dem 16. März um 19.30 Uhr, ins Phil­ipps­haus. Pfar­rerehe­paar Joa­chim und Kat­ja Simon infor­mie­ren über die Kon­fir­man­den­ar­beit unse­rer Kir­chen­ge­mein­de und der Evan­ge­li­schen Jugend in Mar­burg. Die Kon­fir­man­den­zeit beginnt im Mai 2020 und endet mit der Kon­fir­ma­ti­on am 3. Mai 2021. Teil­neh­men kön­nen auch Jugend­li­che, die noch nicht getauft sind. Geplant sind ein Konfi@Castle im Sep­tem­ber 2020 nach Burg Rothenfels/Franken mit allen Mar­bur­ger Kir­chen­ge­mein­den und eine wei­te­re Frei­zeit im Win­ter 2021.

(Foto: Archiv)

Von Influencern, Vorbildern und Jesus Christus. Konfi-Freizeit 2020

Kon­fis auf der Wartburg

Der Kon­fir­man­den­jahr­gang 2020 unter­nahm Ende Janu­ar sei­ne zwei­te Kon­fir­man­den­frei­zeit nach Thü­rin­gen. Zunächst besuch­ten wir die Wart­burg Eisen­ach, wo zwei wich­ti­ge Glau­bens­zeu­gen des euro­päi­schen Chris­ten­tums gewirkt haben: Die Hei­li­ge Eli­sa­beth von Thü­rin­gen und Mar­tin Luther. Anschlie­ßend ver­brach­ten wir zwei Tage in der Ev. Bil­dungs­stät­te Brot­tero­de, wo sich gut arbei­ten und leben ließ. Am zwei­ten Tag gab’s sogar Schnee, der uns zu einer klei­nen Skischan­zen-Tour ver­lei­te­te, bei der die Jugend­li­chen eini­ge Holz­schlit­ten auf eine har­te Pro­be stellten.

Kon­fis im Schnee in Brotterode

Von Influ­en­cern, Vor­bil­dern und Jesus Chris­tus“ heißt das Mot­to des Vor­stel­lungs­got­tes­diens­tes, den die Kon­fir­man­din­nen und Kon­fir­man­den am 9. Febru­ar 2020 ab 11.00 Ihr in der Uni­ver­si­täts­kir­che fei­ern. Beglei­tet von einer Jugend­band stel­len die Jugend­li­chen die Ergeb­nis­se ihrer Arbeit vor. Sie frag­ten danach, ob Jesus eher als „Influ­en­cer“ oder „Vor­bild“ anzu­se­hen ist. Und sie stel­len dar, wie aktu­ell sei­ne Bot­schaft von der Nächs­ten­lie­be, von der Ver­ge­bung und von der bedin­gungs­lo­sen Lie­be Got­tes gera­de in der heu­ti­gen Zeit ist.

(Fotos: Simon)

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