Aktuell: Mitteilungen

#Iss gut jetzt! | Marburg 1. Oktober 2017

Einen gut besuch­ten Got­tes­dienst fei­er­te das Team von Green­peace Mar­burg zusam­men mit Kat­ja und Joa­chim Simon in der Uni­ver­si­täts­kir­che. Die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen des über­mä­ßi­gen Fleisch­kon­sums, der indus­tri­el­len Land- und Vieh­wirt­schaft wur­den ange­spro­chen. Initia­ti­ven wie „Mar­burg Vegan”, „Food­s­ha­rer Mar­burg” sowie regio­na­le Anbie­ter und Land­wir­te stell­ten an Info­ti­schen ihre Arbeit vor. Biblisch betrach­tet sind sog. Nutz­tie­re Mit­ge­schöp­fe des Men­schen. Daher bleibt es sei­ne gott­ge­woll­te Auf­ga­be, für sie zu sor­gen, sie aber auch in ver­ant­wort­li­chem Rah­men für die Ernäh­rung zu nut­zen. Ide­en wie „Fleisch von regio­na­len oder aus der Bio­land­wirt­schaft kau­fen” und „ein­fach weni­ger Fleisch und Wurst kon­su­mie­ren” waren nur eini­ge The­men, über die nach dem Got­tes­dienst noch eini­ge Zeit gespro­chen wur­de.

Shana tova u mevorechet! Ein gutes und gesegnetes Jahr 5778!

Dank an Sabine Kewald

Kin­der­grup­pe im Phil­ipps­haus (Foto: pri­vat)

Seit acht Jah­ren hat Sabi­ne eine Kin­der­grup­pe der Uni­ver­si­täts­kir­chen­ge­mein­de gelei­tet. Nach­dem die ers­ten Kin­der der Krab­bel­grup­pe ent­wach­sen waren, über­nahm Fre­de­rick, ein Zivi, für 10 Mona­te die neue Kin­der­grup­pe. Nach sei­nem Weg­gang konn­te Sabi­ne Kewald gewon­nen wer­den. Jeden Diens­tag­nach­mit­tag hat sie lie­be­voll für zwölf Kin­der inter­es­san­te Stun­den im Club X gestal­tet. Fast alle Kin­der der ers­ten Stun­de blie­ben der Grup­pe treu, auch als sie in das „Haus der Jugend“ umzie­hen muss­ten. Jetzt wer­den fast alle Kin­der in den diens­täg­li­chen Kon­fir­man­den­un­ter­richt gehen. Ein guter Zeit­punkt zu sagen, es war eine schö­ne Zeit — aber alles hat sei­ne Zeit. Die Uni­ver­si­täts­kir­chen­ge­mein­de dankt Sabi­ne Kewald herz­lich dafür, dass sie über so vie­le Jah­re unse­re Kin­der­grup­pe gelei­tet hat. Eine groß­ar­ti­ge Leis­tung!

Susan­ne Hof­acker

In St. Jost: Evangelische Messen am Donnerstag

Vom 6. Juli bis zum 7. Sep­tem­ber 2017 wer­den die „Don­ners­tags­mes­sen“ in St. Jost zur gewohn­ten Uhr­zeit (19.00 Uhr) gefei­ert, weil in der Uni­ver­si­täts­kir­che Reno­vie­rungs­ar­bei­ten durch­ge­führt wer­den. Dazu herz­li­che Ein­la­dung an alle bis­he­ri­gen Lieb­ha­ber die­ser schö­nen klei­nen Got­tes­dienst­form und an sol­che, die sie viel­leicht neu ken­nen­ler­nen möch­ten. Wir sehen uns in St. Jost!

Wolf­gang Huber, Pfar­rer

Neuer Konfirmandenjahrgang

Kon­fir­ma­ti­on 2017 (Foto: Kat­ja Simon)

Am 21. Mai 2017 wur­den 21 Jugend­li­che kon­fir­miert. Und seit Ende Mai trifft sich die neue Grup­pe im Phil­ipps­haus. Zunächst stand das Ken­nen­ler­nen in der Grup­pe auf dem Plan. „Wie sind eigent­lich Bibel und Gesang­buch auf­ge­baut? Und was ist das Beson­de­re an der Uni­ver­si­täts­kir­che?“, waren Fra­gen, mit denen sich die Jugend­li­chen dann beschäf­tig­ten.

Die neu­en Kon­fir­man­dIn­nen (Foto: Eli­ma-Foto­gra­fie)

Im Sep­tem­ber geht es dann auf das Konfi@Castle. Mit dabei sind: Lau­renz Born, Lau­ra Com­be­cher, Emma Fischer, Lean­der Fröm­ming, Fio­na Gei­sel, Levin-San­ti­no, Richard Hen­kel, Emma Horn, Mat­tis Kir­schen­mann, Ame­lie Kubach, Nick Lerch, Jona Mah­la, Anton Schramm, Masha Schlerf und Nata­scha Simon.

Die Weihnachtskrippe der Universitätskirche

Wanderkrippe

Ab dem 1. Advent ist wie­der die Krip­pen­land­schaft auf­ge­baut. Täg­lich von 9 bis 19 Uhr kann sie betrach­tet wer­den. Bis zum Drei­kö­nigs­fest bewe­gen sich ihre Figu­ren „fort­lau­fend” — auf dem Weg zur Krip­pe. Unter dem Titel „Lasst uns nach Beth­le­hem gehen” gibt es ein klei­nes Buch mit Bil­dern und Tex­ten, das Sie erwer­ben kön­nen. Der Erlös ist für die Flücht­lings­hil­fe bestimmt. (Foto: Archiv)

Marburg feiert den Reformationstag ökumenisch

reformationsgottesdienst

Auf dem Markt­platz vor dem Rat­haus wur­de zu Beginn des Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­ums für die Stadt gebe­tet (Foto: Karl-Gün­ter Bal­zer)

In den vier gro­ßen Innen­stadt­kir­chen, der Eli­sa­beth­kir­che, der Luthe­ri­schen Pfarr­kir­che St. Mari­en, der Uni­ver­si­täts­kir­che und der katho­li­schen Kugel­kir­che, nahm der „Mar­bur­ger Refor­ma­ti­ons­weg“ zum Markt­platz sei­nen Anfang. 499 Jah­re nach der Ver­öf­fent­li­chung der 95 The­sen von Mar­tin Luther, die als Aus­lö­ser der Refor­ma­ti­on gel­ten, wur­de das Jubi­lä­um eröff­net. In einem Jahr wird es zum Höhe­punkt und Abschluss kom­men. Bis dahin wird es deutsch­land- und welt­weit vie­le Ver­an­stal­tun­gen geben. So auch in Mar­burg. [www.kgbalzer.net]

Rückblick: No Plastic = Fantastic

Dass 13 Mil­lio­nen Ton­nen Plas­tik­müll jedes Jahr im Meer lan­den war für eini­ge der etwa 70 Got­tes­dienst­be­su­cher neu. Eben­so, dass Mikro­plas­tik, also kleins­tes Plas­tik­gra­nu­lat in Zahn­pas­tas und Sham­poos 2010 als eines der schwer­wie­gends­ten glo­bal ent­ste­hen­den Umwelt­pro­ble­me benannt wur­de. Der Abfall wird von Lebe­we­sen auf­ge­nom­men und kehrt so wie­der zum Men­schen zurück. Wir essen also mor­gen das Plas­tik, das heu­te früh unse­re Haut pee­len soll­te. In dem Got­tes­dienst konn­ten Odin Kle­u­ser, Ste­fa­nie Slaw­ski und Arne-Mat­thi­as Hil­de­brandt von Green­peace sowie Tho­mas Arndt, Umwelt­be­auf­trag­ter des Kir­chen­krei­ses, ein­drück­lich Pro­ble­me, aber auch Aus­we­ge benen­nen. Sie konn­ten auf­zu­zei­gen, dass es ver­träg­li­che Alter­na­ti­ven zu Mikro­plas­tik gibt (Sand und ande­re kör­ni­ge Mate­ria­li­en).

In Pre­digt und Lit­ur­gie erin­ner­ten Pfar­rer­ehe­paar Kat­ja und Joa­chim Simon an die Ver­ant­wor­tung des Men­schen für Got­tes Schöp­fung. „Wenn ich sehe die Him­mel, dei­ner Fin­ger Werk, den Mond und die Ster­ne, die du berei­tet hast: was ist der Mensch, dass du sei­ner gedenkst? Du hast ihn wenig nied­ri­ger gemacht als Gott. Du hast ihn zum Herrn gemacht über dei­ner Hän­de Werk, alles hast du unter sei­ne Füße getan: Scha­fe und Rin­der all­zu­mal, die Vögel unter dem Him­mel und die Fische im Meer und alles, was die Mee­re durch­zieht.” (Psalm 8 in Aus­zü­gen)

Sommerzeit

Altarwiese

Altar­wie­se” von Gabi Erne (Foto: Andrea Saal­bach)

Hilf mir und seg­ne mei­nen Geist
mit Segen, der vom Him­mel fleußt,
dass ich dir ste­tig blü­he;
gib, dass der Som­mer dei­ner Gnad
in mei­ner See­le früh und spat
viel Glau­bens­früch­te zie­he.
Paul Ger­hardt (1607–1676)
Nacht der Kunst 2016: Ein Ausflug ins GRÜNE

Vogel­zwit­schern, das lei­se Rau­schen eines Baches, eine Kräu­ter- und Blu­men­wie­se — sicher nicht die ers­ten Asso­zia­tio­nen beim Gedan­ken an einen Kir­chen­raum! Die Instal­la­tio­nen der Künst­le­rin Gabi Erne ver­lieh den Besu­chen­den der Uni­ver­si­täts­kir­che zur dies­jäh­ri­gen „Nacht der Kunst“ eine „Erfri­schung“. Zwei Tage spä­ter wur­den sie Teil eines Got­tes­diens­tes, der u.a. von Theo­lo­gie­stu­die­ren­den und Pfar­re­rin Andrea Wöl­len­stein mit der Künst­le­rin vor­be­rei­tet wor­den war. Grün als Sym­bol für die Hoff­nung sticht unter allen Far­ben her­vor. Im Islam ist es die Far­be Moham­meds und im christ­li­chen Kir­chen­jahr die Far­be der Tri­ni­ta­tis­zeit. Wäh­rend des Got­tes­diens­tes fer­tig­te Gabi Erne unter Mit­hil­fe von Celi­ca Fitz im Altar­raum ein wei­te­res Kunst­werk an. Andrea Wöl­len­stein ent­fal­te­te in ihrer Pre­digt die zen­tra­le Rol­le der Far­be Grün im Den­ken und Wir­ken der mit­tel­al­ter­li­chen Mys­ti­ke­rin Hil­de­gard von Bin­gen: „Es gibt eine Kraft aus der Ewig­keit und die­se Kraft ist grün. Aus lich­tem Grün sind Him­mel und Erde geschaf­fen und alle Schön­heit der Welt.“ Aus den vie­len bibli­schen Stel­len, in denen das Grü­ne vor­kommt, hob sie Psalm 23 her­vor. Ohne die Pflicht etwas zu leis­ten, dür­fen wir mit wachem Sinn die Freund­lich­keit Got­tes genie­ßen, so Wöl­len­stein. Im Anschluss wur­de die Gemein­de zu einem Aus­flug ins „Grü­ne“ ein­ge­la­den und konn­te sich am gras- und blu­men­be­wach­se­nen Altar erfreu­en. (Fotos: Andrea Saal­bach)

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