Aktuell: Mitteilungen

In St. Jost: Evangelische Messen am Donnerstag

Vom 6. Juli bis zum 7. Sep­tem­ber 2017 wer­den die „Don­ners­tags­mes­sen“ in St. Jost zur gewohn­ten Uhr­zeit (19.00 Uhr) gefei­ert, weil in der Uni­ver­si­täts­kir­che Reno­vie­rungs­ar­bei­ten durch­ge­führt wer­den. Dazu herz­li­che Ein­la­dung an alle bis­he­ri­gen Lieb­ha­ber die­ser schö­nen klei­nen Got­tes­dienst­form und an sol­che, die sie viel­leicht neu ken­nen­ler­nen möch­ten. Wir sehen uns in St. Jost!

Wolf­gang Huber, Pfar­rer

Die Schola Cantoriana der Universitätskirche

Vesper-Hymnus (Höhlenkloster, Kiew, bearb. Niederaltaich 1975), gesungen an Christi Himmelfahrt 2017

Freundliches Licht
heiliger Herrlichkeit
des unsterblichen, himmlischen Vaters,
des heiligen, seligen Jesu Christi.
Gerüstet hat die Sonne sich zum Untergang,
schon sehen wir ihr abendliches Leuchten
und singen dem Vater und dem Sohn und Gott dem Heiligen Geist.
Würdig ist es, dir Lob zu singen
allezeit mit heller Stimme,
Gottessohn, Urquell des Lebens!
Deshalb verherrlicht dich das All.

Die Männerkantorei der Universitätskirche sucht weitere Mitsänger. Wer sich für Gregorianik interessiert und liturgischen Gesang praktisch üben möchte, ist herzlich eingeladen. Vorkenntnisse werden nicht erwartet. Wir singen an Hochfesten im Kirchenjahr, in Evangelischen Messen und sonst zu Andachten und Gottesdiensten. Wir proben immer donnerstags nach der Evangelischen Messe von 20.00 bis 21.15 Uhr in der Universitätskirche.

Ab dem 6. Juli 2017 proben wir vorübergehend nach der Donnerstagsmesse in St. Jost.

Weitere Auskünfte geben gerne: Kantor Gerold Vorrath und Pfarrer Wolfgang Huber.

Die nächsten Gottesdienste mit der Schola:

22.09. Fr Schütz-Fest
in Marburg​
08.30 Morgengebet (Mette)
23.09. Sa 08.30 Morgengebet (Mette)
28.09. Do Michaelis 19.00 Michaelismesse

 

Aufruf an die Goldkonfirmanden in der Universitätskirche 2017

In die­sem Jahr wol­len wir Gol­de­ne Kon­fir­ma­ti­on in der Uni­ver­si­täts­kir­che fei­ern. Wer im Jahr 1967 in der Uni­ver­si­täts­kir­che kon­fir­miert wur­de und ger­ne mit­fei­ern möch­te, mel­de sich bit­te im Gemein­de­bü­ro bei Frau Vor­rath, (06421) 23745. (Foto: Bild­ar­chiv Foto Mar­burg)

Neuer Konfirmandenjahrgang

Kon­fir­ma­ti­on 2017 ( Foto: Kat­ja Simon)

Am 21. Mai 2017 wur­den 21 Jugend­li­che kon­fir­miert. Und seit Ende Mai trifft sich die neue Grup­pe im Phil­ipps­haus. Zunächst stand das Ken­nen­ler­nen in der Grup­pe auf dem Plan. „Wie sind eigent­lich Bibel und Gesang­buch auf­ge­baut? Und was ist das Beson­de­re an der Uni­ver­si­täts­kir­che?“, waren Fra­gen, mit denen sich die Jugend­li­chen dann beschäf­tig­ten.

Die neu­en Kon­fir­man­dIn­nen (Foto: Eli­ma-Foto­gra­fie)

Im Sep­tem­ber geht es dann auf das Konfi@Castle. Mit dabei sind: Lau­renz Born, Lau­ra Com­be­cher, Emma Fischer, Lean­der Fröm­ming, Fio­na Gei­sel, Levin-San­ti­no, Richard Hen­kel, Emma Horn, Mat­tis Kir­schen­mann, Ame­lie Kubach, Nick Lerch, Jona Mah­la, Anton Schramm, Masha Schlerf und Nata­scha Simon.

Dank an Sabine Kewald

Kin­der­grup­pe im Phil­ipps­haus (Foto: pri­vat)

Seit acht Jah­ren hat Sabi­ne eine Kin­der­grup­pe der Uni­ver­si­täts­kir­chen­ge­mein­de gelei­tet. Nach­dem die ers­ten Kin­der der Krab­bel­grup­pe ent­wach­sen waren, über­nahm Fre­de­rick, ein Zivi, für 10 Mona­te die neue Kin­der­grup­pe. Nach sei­nem Weg­gang konn­te Sabi­ne Kewald gewon­nen wer­den. Jeden Diens­tag­nach­mit­tag hat sie lie­be­voll für zwölf Kin­der inter­es­san­te Stun­den im Club X gestal­tet. Fast alle Kin­der der ers­ten Stun­de blie­ben der Grup­pe treu, auch als sie in das „Haus der Jugend“ umzie­hen muss­ten. Jetzt wer­den fast alle Kin­der in den diens­täg­li­chen Kon­fir­man­den­un­ter­richt gehen. Ein guter Zeit­punkt zu sagen, es war eine schö­ne Zeit – aber alles hat sei­ne Zeit. Die Uni­ver­si­täts­kir­chen­ge­mein­de dankt Sabi­ne Kewald herz­lich dafür, dass sie über so vie­le Jah­re unse­re Kin­der­grup­pe gelei­tet hat. Eine groß­ar­ti­ge Leis­tung!

Susan­ne Hof­acker

Die Weihnachtskrippe der Universitätskirche

Wanderkrippe

Ab dem 1. Advent ist wie­der die Krip­pen­land­schaft auf­ge­baut. Täg­lich von 9 bis 19 Uhr kann sie betrach­tet wer­den. Bis zum Drei­kö­nigs­fest bewe­gen sich ihre Figu­ren „fort­lau­fend“ – auf dem Weg zur Krip­pe. Unter dem Titel „Lasst uns nach Beth­le­hem gehen“ gibt es ein klei­nes Buch mit Bil­dern und Tex­ten, das Sie erwer­ben kön­nen. Der Erlös ist für die Flücht­lings­hil­fe bestimmt. (Foto: Archiv)

Marburg feiert den Reformationstag ökumenisch

reformationsgottesdienst

Auf dem Markt­platz vor dem Rat­haus wur­de zu Beginn des Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­ums für die Stadt gebe­tet (Foto: Karl-Gün­ter Bal­zer)

In den vier gro­ßen Innen­stadt­kir­chen, der Eli­sa­beth­kir­che, der Luthe­ri­schen Pfarr­kir­che St. Mari­en, der Uni­ver­si­täts­kir­che und der katho­li­schen Kugel­kir­che, nahm der „Mar­bur­ger Refor­ma­ti­ons­weg“ zum Markt­platz sei­nen Anfang. 499 Jah­re nach der Ver­öf­fent­li­chung der 95 The­sen von Mar­tin Luther, die als Aus­lö­ser der Refor­ma­ti­on gel­ten, wur­de das Jubi­lä­um eröff­net. In einem Jahr wird es zum Höhe­punkt und Abschluss kom­men. Bis dahin wird es deutsch­land- und welt­weit vie­le Ver­an­stal­tun­gen geben. So auch in Mar­burg. [www.kgbalzer.net]

Rückblick: No Plastic = Fantastic

Dass 13 Millionen Tonnen Plastikmüll jedes Jahr im Meer landen war für einige der etwa 70 Gottesdienstbesucher neu. Ebenso, dass Mikroplastik, also kleinstes Plastikgranulat in Zahnpastas und Shampoos 2010 als eines der schwerwiegendsten global entstehenden Umweltprobleme benannt wurde. Der Abfall wird von Lebewesen aufgenommen und kehrt so wieder zum Menschen zurück. Wir essen also morgen das Plastik, das heute früh unsere Haut peelen sollte. In dem Gottesdienst konnten Odin Kleuser, Stefanie Slawski und Arne-Matthias Hildebrandt von Greenpeace sowie Thomas Arndt, Umweltbeauftragter des Kirchenkreises, eindrücklich Probleme, aber auch Auswege benennen. Sie konnten aufzuzeigen, dass es verträgliche Alternativen zu Mikroplastik gibt (Sand und andere körnige Materialien).

In Predigt und Liturgie erinnerten Pfarrerehepaar Katja und Joachim Simon an die Verantwortung des Menschen für Gottes Schöpfung. "Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott. Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan: Schafe und Rinder allzumal, die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht." (Psalm 8 in Auszügen)

Sommerzeit

Altarwiese

Altar­wie­se“ von Gabi Erne (Foto: Andrea Saal­bach)

Hilf mir und seg­ne mei­nen Geist
mit Segen, der vom Him­mel fleußt,
dass ich dir ste­tig blü­he;
gib, dass der Som­mer dei­ner Gnad
in mei­ner See­le früh und spat
viel Glau­bens­früch­te zie­he.
Paul Ger­hardt (1607–1676)
Nacht der Kunst 2016: Ein Ausflug ins GRÜNE

Vogelzwitschern, das leise Rauschen eines Baches, eine Kräuter- und Blumenwiese - sicher nicht die ersten Assoziationen beim Gedanken an einen Kirchenraum! Die Installationen der Künstlerin Gabi Erne verlieh den Besuchenden der Universitätskirche zur diesjährigen „Nacht der Kunst“ eine „Erfrischung“. Zwei Tage später wurden sie Teil eines Gottesdienstes, der u.a. von Theologiestudierenden und Pfarrerin Andrea Wöllenstein mit der Künstlerin vorbereitet worden war. Grün als Symbol für die Hoffnung sticht unter allen Farben hervor. Im Islam ist es die Farbe Mohammeds und im christlichen Kirchenjahr die Farbe der Trinitatiszeit. Während des Gottesdienstes fertigte Gabi Erne unter Mithilfe von Celica Fitz im Altarraum ein weiteres Kunstwerk an. Andrea Wöllenstein entfaltete in ihrer Predigt die zentrale Rolle der Farbe Grün im Denken und Wirken der mittelalterlichen Mystikerin Hildegard von Bingen: „Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit und diese Kraft ist grün. Aus lichtem Grün sind Himmel und Erde geschaffen und alle Schönheit der Welt.“ Aus den vielen biblischen Stellen, in denen das Grüne vorkommt, hob sie Psalm 23 hervor. Ohne die Pflicht etwas zu leisten, dürfen wir mit wachem Sinn die Freundlichkeit Gottes genießen, so Wöllenstein. Im Anschluss wurde die Gemeinde zu einem Ausflug ins „Grüne“ eingeladen und konnte sich am gras- und blumenbewachsenen Altar erfreuen. (Fotos: Andrea Saalbach)

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