Aktuell: Bildergalerie

Impressionen von Himmelfahrt 2013


(Fotos: Bern­hard Dietrich)

Am Him­mel­fahrts­tag haben sich etwa 240 Mar­bur­ger und Mar­bur­ge­rin­nen im Alten Bota­ni­schen Gar­ten zusam­men­ge­fun­den. Bei herr­li­chem Wet­ter und guter musi­ka­li­scher Beglei­tung des Blä­ser­krei­ses der Kur­hes­si­schen Kan­to­rei und dem Posau­nen­chor der Eli­sa­beth­kir­che, san­gen die Men­schen aus vol­lem Her­zen. In vier Kurzan­spra­chen gaben die Pfar­rer Katja Simon, Ralf Hart­mann Ulrich Bis­kamp und Joa­chim Simon ihre Gedan­ken zum Bes­ten. Es ging um Got­tes Eben­bild­lich­keit, um Kri­tik am Macht­an­spruch der Kir­che, um das schle­si­sche Gericht „Him­mel und Erde“ und Neu­an­fänge sowie um die Aus­sicht auf Got­tes Him­mel. Dabei nahm Pfar­rer Simon Bezug auf  Chris­toph Schlin­gen­siefs Buch „So schön wie hier kanns im Him­mel gar nicht sein!“ Bei Bre­zeln und Kaf­fee wurde anschlie­ßend noch lange geplaudert.

Konfirmation und neue Konfirmandengruppe 2013

In einem fei­er­li­chen Got­tes­dienst, der von dem Gos­pel­chor „Joy of Life“ musi­ka­lisch beglei­tet wurde, sind 15 Kon­fir­man­den von Pfar­rer Huber und Pfar­re­rin Simon ein­ge­seg­net wor­den. Kon­fir­miert wur­den: Mia Brü­ning, Phil­ipp Deu­cker, Laura Dzie­hel, Maxi­mi­lian Fer­di­nand, Sarah Fin­ger, Anna Fischer, Kilian Fraß, Angela Görich, Chris­tian Lotz­mann, Johann Neu­mann, Alex­an­der Nieft, Leon­hard Ruch­holtz, Laura Semrau, Jona­than Witt, Simon Wun­der­lich. 16 neue Kon­fir­man­den haben den Unter­richt mit Pfar­rerehe­paar Simon begon­nen und tref­fen sich immer diens­tags 16 Uhr im Philippshaus.

Einführung von Pfarrerehepaar Simon

„Die Kir­che ist voll, drau­ßen schneit es — das ist fast wie an Weih­nach­ten!“, sagte Pfar­rer Wolf­gang Huber, als er am drit­ten Sonn­tag im März die Gemeinde zum Ein­füh­rungs­got­tes­dienst von Katja und Joa­chim Simon begrüßte, die seit März gemein­sam eine der bei­den Pfarr­stel­len an der Uni­ver­si­täts­kir­che über­nom­men haben.

Und auch Dekan Burk­hard zur Nie­den nahm Bezug auf das unge­wöhn­li­che Wet­ter mit Eis und Schnee: „Das ist das Mar­bur­ger Früh­lings­fest — herz­lich will­kom­men in unse­rem Kir­chen­kreis. Ich freue mich sehr, dass ihr da seid!“ Zur Nie­den sprach von den viel­fäl­ti­gen Ent­fal­tungs– und Ent­de­ckungs­mög­lich­kei­ten, die in der Uni­ver­si­täts­kir­chen­ge­meinde zu fin­den seien, ver­schwieg jedoch auch nicht die knapp gewor­de­nen finan­zi­el­len Spiel­räume kirch­li­cher Arbeit. Der Gemeinde sagte er: „Nehmt sie an, ach­tet sie, betet für sie und helft ihnen in ihrem Tun.“

Neben zahl­rei­chen Gemein­de­mit­glie­dern der Uni­ver­si­täts­kir­che waren auch Mit­glie­der aus der vori­gen Wir­kungs­stätte der Simons gekom­men, die „ihr“ Pfar­rerehe­paar zum neuen Dienst gelei­ten woll­ten. Und um den Dienst, den Sinn und die Not­wen­dig­keit des Die­nens ging es auch in Katja und Joa­chim Simons Dia­log­pre­digt. Gemein­sam dach­ten sie über den Begriff „die­nen“ nach, dreh­ten und wen­de­ten ihn, kamen ihm näher und füll­ten ihn mit Leben. Es gehe beim Die­nen nicht darum, die eigene Selbst­ach­tung zu ver­lie­ren, denn ech­tes Die­nen habe nichts mit Selbst­auf­gabe zu tun.

Auf­merk­same Zuhö­rer konn­ten in der Pre­digt viel vom Dienst­ver­ständ­nis der bei­den Pfar­rer ent­de­cken, die zwar für ein Füreinander-da-sein plä­dier­ten, aber auch dafür, den Blick für die eige­nen Kräfte und Res­sour­cen nicht zu ver­lie­ren, son­dern im Gegen­teil so zu han­deln, dass die Per­son des Geben­den sich auf Augen­höhe mit der des Emp­fan­gen­den befin­det. Katja Simon drückte es so aus: „Ein Stück in den Schu­hen des Ande­ren zu gehen, kann hel­fen — wenn man dabei seine eige­nen Socken anbehält!“

Foto und Text: Ines Dietrich

Konfirmation feiern am 14. April 2013 …

Konfirmation 1957

… nach ein­jäh­ri­ger Vor­be­rei­tungs­zeit 15 Jugend­li­che. Das heißt zweierlei:

  1. Sie sagen im Got­tes­dienst „Ja“ zu ihrer Taufe, zum christ­li­chen Glau­ben und zu ihrem Weg mit Jesus Christus.
  2. Sie emp­fan­gen fei­er­lich den Segen Got­tes für ihr Leben — und zwar nun als eigen­ver­ant­wort­li­che Chris­ten und Christinnen.

Unsere Kon­fir­man­den und Kon­fir­man­din­nen sind heuer: Alex­an­der Nieft, Angela Görich, Anna Fischer, Chris­tian Lotz­mann, Johann Neu­mann, Jona­than Witt, Kilian Fraß, Laura Dzie­hel, Laura Semrau, Leon­hard Ruch­holtz, Maxi­mi­lian Fer­di­nand, Mia Brü­ning, Phil­ipp Deu­cker, Sara Fin­ger und Simon Wunderlich.

Zum Got­tes­dienst, der um 10 Uhr beginnt, sind alle herz­lich ein­ge­la­den, beson­ders auch die Jugend­li­chen, die 2014 kon­fir­miert wer­den möch­ten, und ihre Familien.

Zur Feier des Tages singt der Gospel-Chor „Joy of Life“ unter der Lei­tung von Jean Kleeb. Wir freuen uns!

Auf dem Bild (Foto: Archiv) sind natür­lich nicht die Kon­fir­man­den des Jah­res 2013 zu sehen, son­dern die Kon­fis aus dem Jahr 1956, kurz bevor der Rock´n´Roll in Deutsch­land ein­schlug! Wer fin­det unse­ren ehe­ma­li­gen Kir­chen­vor­stands­vor­sit­zen­den? Und wer kennt den Pfar­rer neben Pfar­rer Lotz? Uns ist es nicht gelun­gen, ihn zu identifizieren.

:-) Der zweite Teil des Rät­sels ist gelöst: Der gesuchte Pfar­rer heißt Karl Kai­ser. Er war mit Pfar­rer Lotz befreun­det und arbei­tete in der Gemeinde Eln­hau­sen. Pfar­rer Lotz kon­fir­mierte sei­nen Sohn. Daher half Pfar­rer Kai­ser beim Kon­fir­ma­ti­ons­got­tes­dienst mit aus. Beide waren Micha­els­brü­der. Die Lösung brachte ein Anruf der Toch­ter von Pfar­rer Kai­ser im Pfarr­amt West.
Ausstellung „KULTI“ von Ulrike Flaig

Vom 4. Novem­ber bis zum 13. Januar zeigte die Ber­li­ner Künst­le­rin Ulrike Flaig die Aus­stel­lung „KULTI“ im Insti­tut für Kir­chen­bau und kirch­li­che Kunst der Gegen­wart in Mar­burg. Die Austel­lung wurde im Rah­men eines Liturgy-Specific-Art-Gottesdienstes in der Reihe „Gemischte Gefühle“ eröff­net.

Liturgy Specific Art: „Gemischte Gefühle“

Am 4. Novem­ber 2012 fand in der Reihe „Gemischte Gefühle“ ein Liturgy-Specific-Art-Gottesdienst zum Thema „Liebe“ mit einer Per­for­mance der Künst­le­rin Ulrike Flaig statt. Im Rah­men die­ses Got­tes­diens­tes wurde auch eine Aus­stel­lung von Ulrike Flaig im nahe­ge­le­ge­nen „Insti­tut für Kir­chen­bau“ eröffnet.

Feiern, Arbeiten, Abschied und Vorfreude in St. Jost

Aus­nahms­weise haben wir in die­sem Jahr unser St.-Jost-Fest im August gefei­ert. Dabei hat die Zahlbach-Gemeinde auch gleich das neue Zelt „ein­ge­weiht“ (Alle Fotos von Alena Tichy). Herz­li­chen Dank allen Hel­fern und Helferinnen!

St. Jost lebt ja vom Enga­ge­ment vie­ler Gemein­de­glie­der. So sind es „Jung­küs­ter“, die bei den Wochen­schluss­an­dach­ten und den vie­len Tau­fen, Hoch­zei­ten und Trau­er­got­tes­diens­ten sich um das „Kapell­chen“ küm­mern: Sie berei­ten den Kir­chen­raum vor, stel­len die „Vasa sacra“ bereit, hel­fen den Besu­chern und tun etwas, was sonst nur sel­ten zu sehen ist: Sie läu­ten von Hand die St.-Jost-Glocke, mit dem lan­gen Seil, das vom Türm­chen herab in den Altar­raum hängt. Hof­fent­lich gewin­nen wir wie­der Nach­wuchs für den St.-Jost-Küsterdienst aus der aktu­el­len Konfi-Gruppe!

Denn am 29. Sep­tem­ber müs­sen wir Mar­lene Mahl ver­ab­schie­den. Mit dem Abi in der Tasche geht sie nun nach Wind­hoek in Nami­bia. Got­tes Segen für sie und Danke für die zuver­läs­sige und fröh­li­che Küs­ter­ar­beit in den Jah­ren seit ihrer Kon­fir­ma­tion. – Wie wir über­haupt allen unse­ren jün­ge­ren und älte­ren Küs­tern und den treuen Men­schen vom Blu­men­dienst Danke sagen wol­len (auch in der Universitätskirche).

Und nächs­tes Jahr, so Gott will, fei­ern wir das St.-Jost-Fest wie­der zur gewohn­ten Zeit: am 22. Juni. Da zün­den wir, beglei­tet von der Feu­er­wehr Marburg-Mitte ein Johannis-Feuer an!

Wolf­gang Huber

Mitarbeiterfahrt ins Bergische Land

Am 23. Sep­tem­ber 2012 fuh­ren Mit­ar­bei­tende und Mit­glie­der des Kir­chen­vor­stands der Uni­ver­si­täts­kir­chen­ge­meinde ins Ber­gi­sche Land und besich­tig­ten Schloss Burg an der Wup­per. Nach dem Mit­tag­es­sen in Form einer „Ber­gi­schen Kaf­fee­ta­fel“ wurde im Alten­ber­ger Dom eine Evan­ge­li­sche Ves­per mit baro­cker Musik besucht. Herz­li­chen Dank an Gemein­de­se­kre­tä­rin Regina Vor­rath und ihren Mann Kan­tor Gerold Vor­rath, die die­sen wun­der­ba­ren Aus­flug in ihre Hei­mat vor­be­rei­tet und gestal­tet haben!

(Alle Fotos: Jörg Rustmeier)

Schützt die Arktis – Eisbär Isbjörn in der Universitätskirche

Anfang Juli tra­fen Patri­cia Mahl und Jörg Rust­meier einen Eis­bä­ren an der Uni­ver­si­täts­kir­che. Auf die Frage der bei­den, wie er denn heiße und was er hier mache, ant­wor­tete er:

„Isbjörn ist mein Name – wisst ihr denn nicht, dass meine Hei­mat ‚die Ark­tis‘ gefähr­det ist? In den letz­ten 30 Jah­ren sind drei Vier­tel der Nord­po­l­eis­de­cke ver­schwun­den. Und stellt euch vor, jetzt wol­len viele Ölkon­zerne auch noch im zu Hause von mir und mei­nen Freun­den, den Nar­wa­len und Polar­füch­sen, Öl för­dern. Shell hat schon so ein rie­si­ges Spe­zi­al­schiff für Pro­be­boh­run­gen losgeschickt.

Was bei einem Ölun­fall in der Ark­tis pas­sie­ren würde, will ich mir gar nicht vor­stel­len. Wisst ihr noch was 2010 mit der BP-Plattform Deepwater-Horizon pas­siert ist? 780 Mil­lio­nen Liter Öl sind in den Golf von Mexiko geflos­sen. Und bei uns sind die Arbeits­be­din­gun­gen noch viel schwieriger!

Wir brau­chen ein Ver­bot für Ölboh­run­gen in ark­ti­schen Gewäs­sern! Auf der Inter­net­seite www.savethearctic.org von Green­peace bekommt ihr noch mehr Infor­ma­tion und könnt euch an Unter­schrif­ten­ak­tio­nen betei­li­gen. Und erzählt allen Freun­den und Poli­ti­kern von der Bedro­hung, denn die Ark­tis ist für die ganze Erde soo wichtig.“

Das Ange­bot von Patri­cia und Jörg, ihm die Uni­ver­si­täts­kir­che zu zei­gen, nahm Isbjörn gerne an. „Sie hat ihm sehr gut gefal­len, er hat auch seine gro­ßen Wün­sche in das ‚Für­bit­ten­buch‘ ein­ge­tra­gen und außer­dem mögen Eis­bä­ren die Kühle von alten Kir­chen sehr,“ berich­ten Patri­cia und Jörg.

Tho­mas Arndt
(Alle Fotos: © Greenpeace)

Goldene Konfirmation am 1. Juli 2012 in der Universitätskirche

Am Sonn­tag, dem 1. Juli 2012, wur­den die Gold­kon­fir­man­den der Gruppe Pfar­re­rin Bader (03.06.1962, Pau­lus­ge­meinde) der Gruppe Pfar­rer Ada­mek (17.06.1962) und der Gruppe Pfar­rer Lotz (10.06.1962) gemein­sam von Herrn Pfar­rer Dr. Rahn und Pfar­rer Huber eingesegnet.

Die Gold­kon­fir­man­den der Gruppe Pfar­re­rin Bader sind:
Rita Aldag, Ros­wi­tha Berg­häu­ser, Ger­linde Briemle, Die­ter Lange, Win­fried Mat­tern, Hel­mut Range, Edel­traut Schmidt, Michael Schnei­der und Ursula Wilhelm.

Die Gold­kon­fir­man­den der Gruppe Pfar­rer Ada­mek sind:
Burk­hard Böck­ler, Ger­hard Hen­kel, Kath­leen Fischer, Hein­rich Hering, Karin Kob­städt, Ralf Lüer, Bri­gitte Lukritz, Elfriede Pruß, Heinz-Jürgen Reith, Rai­ner Sauer, Hel­mut Schel­len­berg, Gisela Schnei­der und Karl-Heinz Trommer.

Die Gold­kon­fir­man­den der Gruppe Pfar­rer Lotz sind:
Michael Beck, Jür­gen Becker, Ulrich Mah­ner, Käthe Meis­ter, Anne­rose Sei­bel und Eva Vaupel.

Pfar­rer Dr. Rahn und Pfar­rer Huber gestal­te­ten die Ein­seg­nung sehr per­sön­lich und bewe­gend, u.a. erhielt jeder der Kon­fir­man­den einen eige­nen Kon­fir­ma­ti­ons­spruch beim Abendmahl.

Die Kon­fir­man­den tra­fen sich am Tag zuvor in der Gar­ten­laube zum Wie­der­ken­nen­ler­nen nach 50 Jah­ren und nach der Ein­seg­nung gin­gen diese gemein­sam zum Mit­tag­es­sen in die Lahnterrasse.

Rai­ner Sauer

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