Christi Himmelfahrt

Jesus zeig­te sich den Apos­teln nach sei­nem Lei­den durch vie­le Bewei­se als der Leben­di­ge und ließ sich sehen unter ihnen vier­zig Tage lang und rede­te mit ihnen vom Reich Got­tes.

Und als er mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jeru­sa­lem nicht zu ver­las­sen, son­dern zu war­ten auf die Ver­hei­ßung des Vaters, die ihr – so sprach er – von mir gehört habt; denn Johan­nes hat mit Was­ser getauft, ihr aber sollt mit dem Hei­li­gen Geist getauft wer­den nicht lan­ge nach die­sen Tagen.

Die nun zusam­men­ge­kom­men waren, frag­ten ihn und spra­chen: Herr, wirst du in die­ser Zeit wie­der auf­rich­ten das Reich für Isra­el? Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stun­de zu wis­sen, die der Vater in sei­ner Macht bestimmt hat; aber ihr wer­det die Kraft des Hei­li­gen Geis­tes emp­fan­gen, der auf euch kom­men wird, und wer­det mei­ne Zeu­gen sein in Jeru­sa­lem und in ganz Judäa und Sama­ri­en und bis an das Ende der Erde.

Und als er das gesagt hat­te, wur­de er vor ihren Augen empor­ge­ho­ben, und eine Wol­ke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen. Und als sie ihm nach­sa­hen, wie er gen Him­mel fuhr, sie­he, da stan­den bei ihnen zwei Män­ner in wei­ßen Gewän­dern. Die sag­ten: Ihr Män­ner von Gali­läa, was steht ihr da und seht gen Him­mel? Die­ser Jesus, der von euch weg gen Him­mel auf­ge­nom­men wur­de, wird so wie­der­kom­men, wie ihr ihn habt gen Him­mel fah­ren sehen.

Apos­tel­ge­schich­te 1 (Ver­se 3–11)

Bild: Net­zer Altar, um 1370

 

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