#wirstehenzusammen – Marburg gegen Terror und Gewalt

Magis­trat der Stadt lädt für Sams­tag zu Demons­tra­ti­on und Kund­ge­bung

Mar­burg. #wirste­hen­zu­sam­men – Mar­burg gegen Ter­ror und Gewalt! Mar­burg in Soli­da­ri­tät mit der Jüdi­schen Gemein­de! Unter die­sem Mot­to lädt der Magis­trat der Uni­ver­si­täts­stadt Mar­burg alle Bürger*innen für Sams­tag, 12. Okto­ber 2019, zur Demons­tra­ti­on und Kund­ge­bung ein.

„Mit gro­ßem Schmerz und mit Empö­rung hat der Magis­trat der Uni­ver­si­täts­stadt Mar­burg, haben wir alle, am Mitt­woch von dem Anschlag auf das jüdi­sche Got­tes­haus in Hal­le erfah­ren. Aus dem Fei­er­tag Jom Kip­pur ist so ein Tag der Trau­er gewor­den“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Tho­mas Spies. „Unser Mit­ge­fühl ist bei den Opfern – bei den Men­schen, die bedroht wur­den; bei den Men­schen, die ermor­det wur­den – und bei deren Fami­li­en und Freund*innen.“ Mit­ge­fühl und Trau­er aus­drü­cken, aber vor allem ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät und Unter­stüt­zung für die Opfer, für die jüdi­sche Gemein­de in Hal­le, alle jüdi­schen Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger sowie und alle Men­schen, die von Het­ze, Gewalt und Ter­ror bedroht wer­den, möch­ten der Ober­bür­ger­meis­ter und der gesam­te Magis­trat der Stadt Mar­burg gemein­sam mit der Stadt­ge­sell­schaft am Sams­tag mit einer Demons­tra­ti­on set­zen. „Sie sol­len wis­sen: Wir ste­hen an ihrer Sei­te“, betont Spies.

Die Demons­tra­ti­on star­tet am Sams­tag, 12. Okto­ber, um 13 Uhr an der Syn­ago­ge (Lie­big­stra­ße 21a) in Mar­burg. Sie führt durch die Uni­ver­si­täts­stra­ße vor­bei am Gar­ten des Geden­kens und endet an der mit­tel­al­ter­li­chen Syn­ago­ge am obe­ren Markt­platz mit einer Kund­ge­bung. Dort wer­den Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Tho­mas Spies, Stadt­ver­ord­ne­ten­vor­ste­he­rin Mari­an­ne Wölk und Moni­ka Bunk vom Vor­stand der Jüdi­schen Gemein­de Mar­burg spre­chen.

„Betrof­fen und trau­rig sind wir über den Tod zwei­er Men­schen, die dem mör­de­ri­schen Anschlag zum Opfer gefal­len sind. Unse­re Soli­da­ri­tät gilt den Geschwis­tern der Jüdi­schen Gemein­de in Hal­le und unse­re Anteil­nah­me den Fami­li­en und den Freun­den der Opfer.“ sagt Moni­ka Bunk. „Wir freu­en uns über die viel­fa­chen Soli­da­ri­täts­be­kun­dun­gen aus Poli­tik, Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten und Bür­ger­schaft, die uns schon erreicht haben. Wir müs­sen aber ganz klar machen, dass unse­re Gesell­schaft nach die­sem Tag nicht ein­fach zur Tages­ord­nung über­ge­hen kann. Spä­tes­tens jetzt müss­ten alle wis­sen, dass jeg­li­che Form von Anti­se­mi­tis­mus gefähr­lich ist. Anti­se­mi­tis­mus ist eine zer­set­zen­de Gefahr für unse­re demo­kra­ti­sche Gesell­schaft.“
„Wir ste­hen in Mar­burg zusam­men gegen Anti­se­mi­tis­mus, gegen Rechts­ex­tre­mis­mus, gegen jede Form von Dis­kri­mi­nie­rung und Men­schen­feind­lich­keit – nicht nur heu­te, son­dern jeden Tag!“, betont der OB. „Denn wenn wir dies in unse­rer Gesell­schaft zulas­sen, erwach­sen dar­aus Gewalt, Ter­ror und Mord. Und das wer­den wir alle zusam­men in unse­rer welt­of­fe­nen Uni­ver­si­täts­stadt nicht zulas­sen!“

Die Stadt Mar­burg lädt alle Marburger*innen zu der Demons­tra­ti­on mit Kund­ge­bung ein, um gemein­sam ein star­kes Zei­chen zu set­zen, Soli­da­ri­tät zu zei­gen und zusam­men­zu­ste­hen gegen Anti­se­mi­tis­mus, Ter­ror und Gewalt.

(Foto: Mauis­tik / pixabay.de)

 

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