Archiv: August 2018

St. Jost: Baustelle und Sommerfest

Bau­stel­le bei St. Jost

Eigent­lich soll­te es Mit­te Juli los­ge­hen. Bis­her steht der Ter­min für den Bau­be­ginn aller­dings noch nicht fest. Der Anbau bei St. Jost soll abge­ris­sen und ein Ersatz­bau neu errich­tet wer­den. Der Bau­an­trag für die Errich­tung des Gemein­de­raums ist zwar gestellt, aber noch nicht geneh­migt.

St. Jost-Fest

Weil es noch kei­ne Bau­stel­le gibt, kann das St.-Jost-Fest wie geplant am Sams­tag, dem 25. August 2018 nach der Wochen­schluss­an­dacht um 17.00 Uhr statt­fin­den. Die Wochen­schluss­an­dacht wird als Fami­li­en­got­tes­dienst für Jung und Alt gefei­ert. Anschlie­ßend genie­ßen wir gemein­sam den Abend bei Gebra­te­nem und Geträn­ken, bei Spie­len und Kin­der­schmin­ken. Ver­an­stal­ter sind die Zahl­bach-Gemein­de und die Kir­chen­ge­mein­de.

Herz­li­che Ein­la­dung!

(Foto: Archiv)

Kirchenübernachtung im August

Lie­be Kin­der, Lie­be Eltern,

es sind noch Plät­ze frei!

Für die Kir­chen­über­nach­tung am Sams­tag, 18. August 2018, 18.30 Uhr in der Uni­ver­si­täts­kir­che. Für Kin­der ab 8 Jah­ren!

Ablauf

  • Sams­tag: Bet­ten­bau­en, Krea­ti­ves, Piz­za­es­sen, Kir­chen­ki­no
  • Sonn­tag: Früh­stück, Abschluss, 8.30 Uhr abho­len.

Mit­zu­brin­gen

  • Schlaf­sack, Luft­ma­trat­ze, 2,50 €

Mel­det Euch an! Begrenz­te Teil­neh­mer­zahl!

Herz­li­che Grü­ße
Kat­ja Simon

(Foto: Kat­ja Simon)

Erinnerung an Karl Bernhard Ritter (1890–1968)

Er war zwei­fel­los der Pfar­rer, der die Kir­chen­ge­mein­de im 20. Jahr­hun­dert am stärks­ten geprägt hat: Unter sei­ner Lei­tung wur­de der Innen­raum der Uni­ver­si­täts­kir­che 1927 so umge­stal­tet, dass die Fei­er des Got­tes­diens­tes wie­der Auge, Ohr und Herz anspre­chen, Leib und See­le berüh­ren konn­te. Rit­ter war ein Mit­be­grün­der der Evan­ge­li­schen Micha­els­bru­der­schaft und der Öku­me­ni­schen und Lit­ur­gi­schen Bewe­gung im Bereich der evan­ge­li­schen Kir­che. In den Jah­ren 1933 und 1934 führ­te er den Wider­stand der hes­si­schen Pfar­rer gegen die Macht­er­grei­fung der Natio­nal­so­zia­lis­ten in der Kir­che an; er geriet auch dar­um mehr­mals in Haft und wur­de bedroht. Rit­ter hat die ‚Beken­nen­de Kir­che’ an der Sei­te von Mar­tin Niem­öl­ler mit­be­grün­det. Nach dem Krieg ver­ant­wor­te­te er als Dekan die Ver­ei­ni­gung der bis dahin kon­fes­sio­nell getrenn­ten Mar­bur­ger evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­den. In der Fei­er der Eucha­ris­tie nach der bis in die Alte Kir­che zurück­ge­hen­den Form der „Evan­ge­li­schen Mes­se” erblick­te Rit­ter die eigent­li­che spi­ri­tu­el­le Quel­le für den christ­li­chen Glau­ben und das Leben der Kir­che. Vor 50 Jah­ren, am 15. August 1968, ist Karl Bern­hard Rit­ter gestor­ben.

(Foto aus: Kir­che und Wirk­lich­keit, hg. von Chris­ti­an Zip­pert, Kas­sel 1971)

Runder Tisch der Religionen: Die politische Verantwortung der Religionen

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, lie­be Freun­de,

wir möch­ten Sie herz­lich ein­la­den, zur nächs­ten Ver­an­stal­tung des Run­den Tischs der Reli­gio­nen am 14. August 2018, 19.30 Uhr, His­to­ri­scher Rat­haus­saal, Mar­burg:

Die poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung der Reli­gio­nen
Refe­rent Prof. Dr. Rolf Schie­der, Ber­lin

Reli­gio­nen prä­gen das Leben von Indi­vi­du­en und Gesell­schaf­ten und errei­chen mit ihrer Bot­schaft vie­le Men­schen, sie ver­mit­teln wich­ti­ge Wer­te wie Ver­söh­nung, Mensch­lich­keit und Gerech­tig­keit. In den letz­ten Jah­ren wur­den sie jedoch häu­fig als Ursa­che von Ter­ror, Gewalt und Unter­drü­ckung dar­ge­stellt. Dabei haben Reli­gio­nen den Anspruch, fried­fer­tig zu sein und es gibt beein­dru­cken­de Bei­spie­le reli­gi­ös begrün­de­ter Frie­dens­stif­tung. Das kon­struk­ti­ve und ver­bin­den­de Poten­zi­al von Reli­gio­nen will heu­te selbst das aus­wär­ti­ge Amt nut­zen und ver­stärkt Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten als stra­te­gi­sche Part­ner für z.B. die Frie­dens­ar­beit in den Blick neh­men sowie auf Reli­gi­ons­ver­tre­te­rin­nen und -ver­tre­ter zuge­hen und sie ermu­ti­gen, ihre Mit­ver­ant­wor­tung für Frie­den und Sta­bi­li­tät wahr­zu­neh­men.

In einer Zeit, in der die Welt im Umbruch ist, Ord­nun­gen zer­fal­len und Kon­flik­te pseu­do-reli­gi­ös auf­ge­la­den und Ängs­te geschürt wer­den, gewin­nen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten als nicht­staat­li­che Akteu­re an Bedeu­tung. Die Säku­la­ri­sie­rung mag ein gewis­ser Trend sein, der poli­ti­sche Ein­fluss von Reli­gi­on gene­rell wächst jedoch – gera­de auch außer­halb Euro­pas, des­halb sind Reli­gi­ons­ver­tre­te­rin­nen und -ver­tre­ter unver­zicht­ba­re zivil­ge­sell­schaft­li­che Ansprech­part­ner der Poli­tik.

Schie­der macht hier­zu deut­lich, dass sich ein moder­ner Staat nicht bloß als Ver­wal­ter reli­giö­ser Plu­ra­li­tät betrach­ten, son­dern um die poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­on sei­ner reli­giö­sen Bür­ger wer­ben soll­te. Inter­re­li­giö­se Kom­pe­tenz müs­se – auch als Gewalt­prä­ven­ti­on – durch eine staats­po­li­tisch durch­dach­te reli­giö­se Bil­dung und „Theo­lo­gie als Auf­klä­rung über Reli­gi­on” geför­dert wer­den.

Dar­über und über die Fra­ge, wie reli­giö­se Men­schen in der Poli­tik Zei­chen set­zen kön­nen wol­len wir an die­sem Abend hören und dis­ku­tie­ren.

Zum The­ma der Poli­ti­schen Ver­ant­wor­tung der Reli­gio­nen konn­ten wir den aus­ge­wie­se­nen Exper­ten Prof. Dr. Rolf Schie­der gewin­nen.

Der Lehr­stuhl­in­ha­ber für Prak­ti­sche Theo­lo­gie und Reli­gi­ons­päd­ago­gik an der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin ist eben­falls Spre­cher des For­schungs­be­reichs für Reli­gi­on und Poli­tik – ein inter­dis­zi­pli­när arbei­ten­der For­schungs­ver­bund, in dem Ver­tre­ter aus den Poli­tik-, den Rechts-, den Reli­gi­ons-, den Sozi­al-, den Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten und der Theo­lo­gie zusam­men­ar­bei­ten. Sei­ne For­schungs­schwer­punk­te sind Reli­gi­ons­po­li­tik und das Ver­hält­nis von Reli­gi­on und Recht.

Der gebür­ti­ge Cobur­ger wur­de an der Lud­wigs-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen 1986 pro­mo­viert und habi­li­tier­te sich dort 1994. 1994 bis 2002 war er Pro­fes­sur für Reli­gi­ons­päd­ago­gik und Reli­gi­ons­di­dak­tik an der Uni­ver­si­tät Koblenz-Land­au. 2002 über­nahm er die Pro­fes­sur in Ber­lin. Schie­der ist stän­di­ger Gast­pre­di­ger am Ber­li­ner Dom.

Wich­ti­ge Ver­öf­fent­li­chun­gen von Schie­der sind: Civil Reli­gi­on. Die reli­giö­se Dimen­si­on der poli­ti­schen Kul­tur (1992); Reli­gi­on im Radio (1995); Wie­viel Reli­gi­on ver­trägt Deutsch­land? (2001), Sind Reli­gio­nen gefähr­lich? (2011, 2. erw. Aufl.), Reli­gi­on and Demo­cra­cy. Stu­dies in Public Theo­lo­gy zusam­men Tors­ten Mei­reis (2017).

Wir freu­en uns auf Sie!

Herz­lich
Kat­ja Simon

Gottesdienst mit dem Jazzoratorium „Eversmiling Liberty”

Unter dem Ein­druck des Mau­er­falls kom­po­nier­te das Duo Erling Kull­berg und Jens Johann­sen 1990 ein 22-tei­li­ges Jazz-Rock-Ora­to­ri­um. Text­vor­la­ge ist das Libret­to des Ora­to­ri­ums „Judas Mac­ca­baeus” von Georg Fried­rich Hän­del. Die bei­den däni­schen Kom­po­nis­ten ver­bin­den in ihrem Werk baro­cke Kom­po­si­ti­ons­tech­ni­ken mit moder­nen Rhyth­men und Har­mo­ni­en. Anders als bei Hän­del ist ihr Ora­to­ri­um nicht die Geschich­te eines ein­sa­men Hel­den, son­dern es erzählt vom Kampf eines Vol­kes um Frei­heit und Frie­den. Ihre Kraft ruht in ihrem Glau­ben — dem Glau­ben an Gott und dem Glau­ben an sich sel­ber. Der Chor hat dar­um die tra­gen­de Rol­le in „Evers­mi­ling Liber­ty”. Die The­men rund um Fremd­herr­schaft und Befrei­ung wer­den mit Rock-, Jazz- und Popele­men­ten aus­ge­stal­tet.

Nach der kon­zer­tan­ten Auf­füh­rung des Ora­to­ri­ums im Juni in der Uni­ver­si­täts­kir­che wird das Stück nun im Rah­men eines Got­tes­diens­tes erklin­gen. Die Erfah­rung von Unter­drü­ckung und Unge­rech­tig­keit ist heu­te so aktu­ell wie zur Zeit von Judas Mak­ka­bä­us (2. Jh. vor Chris­tus). Im Sin­gen und Beten wol­len wir den Men­schen eine Stim­me geben, die sich nach Frei­heit seh­nen und mit­ein­an­der unse­re Stim­men erhe­ben für Frie­den und Gerech­tig­keit.

Sonn­tag, 12. August 2018 | 19.00 Uhr
Luthe­ri­sche Pfarr­kir­che St. Mari­en
Aus­füh­ren­de: Chor „Joy of Life”, Jazz­com­bo und Solis­ten
Lei­tung: Jean Kleeb
Lit­ur­gie und Pre­digt: Pfar­re­rin Andrea Wöl­len­stein

Einschulungsgottesdienste 2018

Zum Schul­be­ginn fei­ern wir Got­tes­diens­te am Diens­tag, dem 7. August 2018. Um jeweils 9.00 Uhr beginnt der Ein­schu­lungs­got­tes­dienst in der St.-Jost-Kapelle mit Pfar­rer Joa­chim Simon und in der Kugel­kir­che mit dem Pfar­rer­team Franz Lang­stein, Kat­ja Simon und Ulrich Bis­kamp.

Begegnungsfahrt zum KZ Buchenwald

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, lie­be Freun­de,

bit­te fin­den Sie als Anla­ge unse­ren Fly­er zu der Gedenk- und Begeg­nungs­fahrt zum KZ-Buchen­wald, die die Jüdi­sche Gemein­de am 1. August 2018 gemein­sam mit der Isla­mi­schen Gemein­de Mar­burg ver­an­stal­tet. Sie steht unter dem Titel „Geschich­te trifft auf Gegen­wart, Gemein­sam hin­schau­en — Gemein­sam ler­nen” und schließt einen Vor- und Nach­be­rei­tungs­work­shop mit ein.

Jede Genera­ti­on ist ver­ant­wort­lich für ihre Gegen­wart. Hier gilt es immer wie­der den Blick für die Vor­stu­fen zu schär­fen. Die Wür­de des Indi­vi­du­ums ist nur solan­ge unteil­bar, wie Men­schen sich für die­se, Tag für Tag ein­set­zen und jeg­li­che Art von Dis­kri­mi­nie­rung auch eige­nen Nach­tei­len zum Trotz brand­mar­ken. Sexis­mus, Anti-Semi­tis­mus, Anti-Isla­mis­mus, Ras­sis­mus und Völ­ker­hass etc. gehö­ren nicht zwangs­läu­fig zu einer Gesell­schaft — es sei denn die­se lässt es zu. Der lan­ge Arm der Geschich­te reicht bis in unse­re Gegen­wart — dies gilt es zu erken­nen und die rich­ti­gen Kon­se­quen­zen für unse­ren gemein­sa­men All­tag zu zie­hen. Dar­über hin­aus bie­tet die­se Fahrt Gele­gen­heit zum Aus­tausch — ein Aus­tausch von Mensch zu Mensch — jen­seits aller ver­in­ner­lich­ten poli­ti­schen und reli­giö­sen Denk­mus­ter.

Wir wür­den uns freu­en, wenn Sie Inter­es­se an unse­rer Fahrt, der Begeg­nung und dem Aus­tausch haben und teil­neh­men wür­den.

Freund­li­che Grü­ße
Moni­ka Bunk
2. Vor­sit­zen­de
Jüdi­sche Gemein­de Mar­burg

Gottesdienste im August 2018
02.08. Do 18.45
19.00
Orgel­ves­per
Pfar­rer Ger­hardt
04.08. Sa 17.00 Wochen­schluss­an­dacht in St. Jost
Pfar­re­rin Simon
05.08. So 10. nach Tri­ni­ta­tis 11.00 Pfar­re­rin Simon
07.08. Di 09.00 Got­tes­dienst zur Ein­schu­lung in St. Jost
Pfar­rer Simon
09.00 Got­tes­dienst zur Ein­schu­lung
in der Kugel­kir­che (St. Johan­nis)
Pfar­re­rin Simon / Pfar­rer Lang­stein / Pfar­rer Bis­kamp
09.08. Do 18.45
19.00
Orgel­ves­per
Prof. Hage
11.08. Sa 17.00 Wochen­schluss­an­dacht in St. Jost
Pfar­rer Simon
12.08. So 11. nach Tri­ni­ta­tis 11.00 Pfar­rer Simon
16.08. Do 18.45
19.00
Orgel­ves­per
Pfar­rer Ger­hardt
18.08. Sa 17.00 Wochen­schluss­an­dacht in St. Jost
Pfar­rer Simon
19.08. So 12. nach Tri­ni­ta­tis 11.00 Pfar­rer Simon
23.08. Do 18.45
10.00
Orgel­ves­per
Pfar­rer Simon
25.08. Sa 17.00 Wochen­schluss­an­dacht in St. Jost
mit anschlie­ßen­dem Gemein­de­fest
26.08. So 13. nach Tri­ni­ta­tis 11.00 Got­tes­dienst mit Tau­fe
Pfar­rer Simon
30.08. Do 18.45
19.00
Orgel­ves­per
Pfar­rer Huber

mit Abend­mahl mit Abend­mahl in Form der Ev. Mes­se
mit beson­de­rer Musik anschlie­ßen­des Bei­sam­men­sein

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