Vortrag: Armut und Reichtum als Konsequenz der Sünde

Herz­li­che Ein­la­dung zum nächs­ten Ter­min des Arbeits­krei­ses lin­ker Chris­tin­nen und Chris­ten am 12. Sep­tem­ber 2017 um 19.00 Uhr im Käte-Din­ne­bier-Saal, Bahn­hof­stra­ße 6 in 35039 Mar­burg!

Für die­sen Abend haben wir den Theo­lo­gen und Buch­au­to­ren Thors­ten Dietz als Refe­ren­ten gewin­nen kön­nen, er wird zum The­ma „Armut und Reich­tum als Kon­se­quenz der Sün­de“ reden.

Sün­de – „Das Wort ist ver­brannt. Man kann es nicht mehr ein­fach so ver­wen­den. Es erklärt nichts mehr, son­dern bedarf selbst der stän­di­gen Erklä­rung“, – so schätzt Thors­ten Dietz, der Refe­rent unse­res nächs­ten Tref­fens, die Lage ein. Sün­de ist einer der wich­tigs­ten und am tra­gischs­ten falsch ver­stan­de­ne Begrif­fe des christ­li­chen Glau­bens; eine der größ­ten Quel­len rea­ler wie emp­fun­de­ner christ­li­cher Unter­drü­ckung. Die­ses ver­brann­ten Begrif­fes wol­len wir uns anneh­men und ihn in einen kri­ti­schen Dia­log mit lin­ken Denk­tra­di­tio­nen brin­gen. Dem nähern wir uns vom „Evan­ge­li­um von Lam­pe­du­sa“ [*] her, von der glo­ba­len Ungleich­ver­tei­lung von Arm und Reich.

[*] Der Aus­druck bezieht sich auf eine Pre­digt Papst Fran­zis­kus’ wäh­rend sei­nes Besu­ches auf Lam­pe­du­sa am 8. Juli 2013, wo er sich anhand der bei­den Fra­gen Got­tes „Adam, wo bist du?“ und „Kain, wo ist das Blut dei­nes Bru­ders?“ mit der Gleich­gül­tig­keit der Rei­chen gegen­über dem Elend der Meis­ten aus­ein­an­der­setz­te, das immer wie­der zur Ursa­che der oft töd­li­chen Flucht und Migra­ti­on über das Mit­tel­meer wird.

Der Ein­tritt ist frei, über Spen­den freu­en wir uns und alle Inter­es­sier­ten sind will­kom­men.

(Foto: Jörg Rust­mei­er 2016)

 

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