…in dieser lieben Sommerzeit

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in die­ser lie­ben Som­mer­zeit
an dei­nes Got­tes Gaben;
schau an der schö­nen Gär­ten Zier
und sie­he, wie sie mir und dir
sich aus­ge­schmü­cket haben.

(Paul Ger­hardt 1653, EG 503)

Ein­mal wird uns gewiss die Rech­nung prä­sen­tiert
für den Son­nen­schein und das Rau­schen der Blät­ter,
die sanf­ten Mai­glöck­chen und die dunk­len Tan­nen,
für den Schnee und den Wind, den Vogel­flug und das Gras
und die Schmet­ter­lin­ge,
für die Luft, die wir geat­met haben und den Blick auf die Ster­ne
und für alle die Tage, die Aben­de und Näch­te.
Ein­mal wird es Zeit, dass wir auf­bre­chen und bezah­len.
Bit­te die Rech­nung.
Doch wir haben sie ohne den Wirt gemacht:
Ich habe euch ein­ge­la­den, sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht: Es war mir ein Ver­gnü­gen!

(Lothar Zenet­ti)

Allen unse­ren Gäs­ten,
Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern
eine geseg­ne­te Som­mer­zeit!

(Foto: A_Wer­dan / pixabay.de)

 

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