Archiv: November 2013

Celebrate! mit Joy of Life

Joy of Life (Juni 2012)

Joy of Life” in der Luth. Pfarr­kir­che Mar­burg

Eine Ein­la­dung zur Freu­de
Cele­bra­te!

The Crea­ti­on, A Rock Can­ta­ta (David Bob­ro­witz / David Por­ter)
Magni­fi­cat (Robert Ray)

Chor “Joy of Life” der Kur­hes­si­schen Kan­to­rei Mar­burg
Lei­tung: Jean Kleeb
Sonn­tag, 17. Novem­ber 2013, 18.00 Uhr, Luth. Pfarr­kir­che St. Mari­en Mar­burg
Ein­tritt: 9,- € (erm. 6,- €)

Das Pro­gramm Cele­bra­te! möch­te die Freu­de und das Stau­nen über die Welt, über die Schöp­fung und über Gott musi­ka­lisch zum Aus­druck brin­gen. Begin­nend mit einem Zulu­lied „Zulu Mama“ (Mut­ter Afri­ka) wer­den anschlie­ßend zwei Wer­ke prä­sen­tiert:

The Rock Can­ta­ta „The Crea­ti­on“ von den US-ame­ri­ka­ni­schen Kom­po­nis­ten David Bob­ro­witz (*1945) und Ste­ven Por­ter (*1943) für Chor und Instru­men­tal­be­glei­tung. Die­ses Werk ver­bin­det die Rock-Musik mit der Gos­pel­mu­sik und stellt die Schöp­fungs­ge­schich­te phan­ta­sie­voll musi­ka­lisch dar.

Das „Gos­pel Magni­fi­cat” von R. Ray (*1946) für Chor und Instru­men­tal­be­glei­tung hat eine gro­ße dyna­mi­sche Spann­wei­te zwi­schen Stil­le, Kon­tem­pla­ti­on und fast eksta­ti­schen Momen­ten. Der Text aus dem Luka­sevan­ge­li­um (Lukas 2,46–56), in dem Maria ihre Freu­de aus­drückt über das, was ihr ver­kün­digt ist aber auch ihre Visi­on einer gerech­ten Welt wird von Ray bild­haft aus­kom­po­niert. Hier hört man die Ver­schmel­zung von Gos­pel, Jazz, Swing und klas­si­scher Musik.

Umrahmt wer­den die­se bei­den Wer­ke von Bles­sings und Gos­pels aus aller Welt.

Das Pro­gramm wird in zwei Mari­en­kir­chen in Mar­burg und in Homberg/Efze (Sa, 16.11.2013, 19.30 Uhr) auf­ge­führt.

Kon­zert­pla­kat

Hans-Martin Barth: „Konfessionslos glücklich“

Hans-Martin Barth

Prof. em. Dr. Hans-Mar­tin Barth
Auf dem Weg zu einem reli­gi­ons­tran­szen­den­ten Christ­sein

Lesung aus dem aktu­el­len Buch mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on

Konfessionslos glücklichFür einen erheb­li­chen Teil der Men­schen in Deutsch­land sind Kon­fes­si­on und Reli­gi­on kei­ne The­men. Hans-Mar­tin Barth fragt, wie­so etwas, das ihm ele­men­tar wich­tig ist, so vie­le Men­schen völ­lig kalt lässt. Was hin­dert sie, einen gedank­li­chen Aus­tausch mit Glau­ben­den zu suchen oder zu pfle­gen? Ist es „die Kir­che”? Ist es die Tat­sa­che, dass christ­li­cher Glau­be nicht mehr ohne Kirch­li­ches und Kon­fes­sio­nel­les gedacht und erlebt wer­den kann?

Frei­tag, 15. Novem­ber 2013
Beginn: 20.00 Uhr
Leh­manns (ehem. Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung Elwert)
Reit­gas­se 7/9, Mar­burg
Ein­tritt frei
Eine Ver­an­stal­tung inner­halb von „cam­pus mar­burg”

Kon­fes­si­ons­los glück­lich: Auf dem Weg zu einem reli­gi­ons­tran­szen­den­ten Christ­sein

Reli­gi­ons­lo­sig­keit und Kon­fes­si­ons­ver­ges­sen­heit ernst neh­men

„Got­tes Plan mit der Mensch­heit ist nicht auf die Geschich­ten der insti­tu­tio­nel­len Kir­chen beschränkt. Gott sei Dank!”
campus marburg am 15. November 2013

campus marburg

Das Uni­ver­si­täts­stadt­event
Zeit: 15.11.2013 15.00 Uhr — 16.11.2013 02.00 Uhr
Ort: Lahn­ber­ge und Lahn­tal
Referent/Beteiligte: Stadt und Uni­ver­si­tät

Ande­re Städ­te haben einen Cam­pus- Mar­burg ist ein cam­pus!” — So lau­tet frei nach einem häu­fig stra­pa­zier­ten Spruch das Mot­to einer Ver­an­stal­tung am 15. Novem­ber. In Mar­burgs Kern­stadt und auf den Lahn­ber­gen bie­ten 200 Vor­trä­ge und Prä­sen­ta­tio­nen, Dis­kus­sio­nen und Lesun­gen, Work­shops, Film- und Kaba­rett­auf­füh­run­gen Geist­rei­ches und Unter­hal­ten­des um alles, was Stadt und Uni­ver­si­tät bewegt und zusam­men­hält.

Pro­gramm­fly­er

Online-Pro­gramm (nach Ver­an­stal­tungs­or­ten; mit Zusatz­in­fos zu allen Pro­gramm­punk­ten)

NEU! Seniorenkreis im Philippshaus

Philippshaus Marburg

Don­ners­tag, 10. Okto­ber 2013, 15.00–17.00 Uhr
Don­ners­tag, 14. Novem­ber 2013, 15.00–17.00 Uhr

Wir wol­len uns in gemüt­li­cher Run­de über ein christ­li­ches The­ma aus­tau­schen, gemein­sam sin­gen und uns bei Kaf­fee und Kuchen stär­ken. Herz­li­che Ein­la­dung!

Ihr Pfar­rer Joa­chim Simon

Runder Tisch der Religionen: „Fundamentalismus“

Runder Tisch der Religionen Marburg

Zu einem Rund­ge­spräch über das The­ma „Fun­da­men­ta­lis­mus in den Reli­gio­nen” lädt der Mar­bur­ger Run­de Tisch der Reli­gio­nen am 12. Novem­ber 2013 ab 19.30 Uhr in die Syn­ago­ge (Lie­big­stra­ße 21a) ein. In fast allen Reli­gio­nen gibt es fun­da­men­ta­lis­ti­sche Ten­den­zen. Woher kommt das? Wie ist damit umzu­ge­hen?

75. Gedenken der Reichspogromnacht 1938
Die Gedenk­stun­de fin­det am Sonn­tag, dem 10. Novem­ber 2013 ab 16.00 Uhr im Gar­ten des Geden­kens an der Uni­ver­si­täts­stra­ße statt.
Die Mar­bur­ger Syn­ago­ge in der Nacht vom 9. auf den 10. Novem­ber 1938

Reichspogromnacht Marburg

Die Syn­ago­ge im byzan­ti­ni­schen Stil in der Uni­ver­si­täts­stra­ße wur­de 1897 ein­ge­weiht und bot Platz für mehr als 400 Men­schen. In der Nacht des 9. Novem­ber wur­de sie von Mar­bur­ger SA-Män­nern in Brand gesteckt. Die robus­ten Mau­ern des Gebäu­des, die das Feu­er über­stan­den hat­ten, wur­den am dar­auf­fol­gen­den Tag gesprengt. Die Abbruchs­kos­ten muss­te die jüdi­sche Gemein­de tra­gen. Wäh­rend des Pogroms wur­den 37 jüdi­sche Män­ner ver­haf­tet und nach Buchen­wald depor­tiert.

Die Geschich­te der jüdi­schen Gemein­de in Mar­burg geht bis ins 13. Jahr­hun­dert zurück. Ist bereits 1317 die ers­te Syn­ago­ge erwähnt, so waren die dar­auf­fol­gen­den Jahr­hun­der­te von Pogro­men und Ver­trei­bun­gen gekenn­zeich­net. Im Lau­fe des 19. Jahr­hun­derts nahm die Anzahl der jüdi­schen Ein­woh­ner kon­stant zu, so dass gegen Ende des Jahr­hun­derts unge­fähr 500 Gemein­de­mit­glie­der gezählt wur­den. In die­sen Jah­ren lehr­te an der Mar­bur­ger Uni­ver­si­tät Her­mann Cohen, Mit­be­grün­der des Mar­bur­ger Neu­kan­tia­nis­mus und einer der bedeu­tends­ten jüdi­schen Phi­lo­so­phen des 19. Jahr­hun­derts.

Im Dezem­ber 1941 wur­den 23 Mar­bur­ger Juden nach Kas­sel gebracht und von dort nach Riga depor­tiert. 54 wei­te­re Juden wur­den im Lau­fe des Jah­res 1942 in zwei Trans­por­ten in ande­re Lager im Osten geschickt.

(Text: www.yadvashem.org; Foto: Yad Vashem Foto­ar­chiv 136A06)

Mar­bur­ger Gar­ten des Geden­kens

Herbert Lippert erhält die Elisabethmedaille

Herbert Lippert

Im Got­tes­dienst am 10. Novem­ber 2013 wur­de unser lang­jäh­ri­ger Kir­chen­vor­ste­her und lit­ur­gi­scher Dia­kon Her­bert Lip­pert für sei­ne Ver­diens­te mit der Eli­sa­beth­me­dail­le der Evan­ge­li­schen Kir­che von Kur­hes­sen-Wal­deck aus­ge­zeich­net.

Lie­be Gemein­de,  wie­viel ist: 12 x 6 x 6?

Da prü­fe ich doch gleich­mal den Mathe­ma­tik­leh­rer unter uns. Für ihn ist die­se Rech­nung kein Pro­blem!

Ja, lie­ber Her­bert, etwa 432 Kirchenvorstands­sit­zun­gen in unse­rer Gemein­de hast du mit­er­lebt seit dem Jahr 1977, als du erst­mals in den Kir­chen­vor­stand gewählt wur­dest.

Du hast vie­le Pfar­rer kom­men und gehen sehen: Die Pfar­rer Lotz und Ada­mek, Dick­mann und Tee­tz, Ren­ner und Eibach, Küh­ne­weg, Röhrs, Huber und nun das Pfar­rer­ehe­paar Simon.

432 Kir­chen­vor­stands­sit­zun­gen in 36 Jah­ren.

Das ist etwa die Zahl, die auch ein Pfar­rer oder eine Pfar­re­rin im gan­zen Berufs­le­ben im Alter von 29 bis 65 Jah­ren mit­macht.

Vie­le Sit­zun­gen hast Du sel­ber pro­to­kol­liert und damit in den Kir­chen­bü­chern mit dei­ner kla­ren Hand­schrift Spu­ren hin­ter­las­sen, über die sich künf­ti­ge His­to­ri­ker der Kir­chen­ge­mein­de freu­en wer­den.

Unge­zählt sind dei­ne Teil­nah­men an wei­te­ren Sit­zun­gen von Aus­schüs­sen und Gre­mi­en auf den unter­schiedlichen Ebe­nen. Aber das ist noch nicht alles.

Seit vie­len Jahr­zehn­ten bist du ein flei­ßi­ger Be­sucher der Got­tes­diens­te und dabei häu­fig Lek­tor. Dar­über hin­aus hast du dich in der Kan­to­rei und in der Scho­la enga­giert.

Seit Jah­ren bist du als lit­ur­gi­scher Dia­kon eine Säu­le der Evan­ge­li­schen Mes­se, in der Christ­mes­se und in der Oster­nacht. Wer könn­te wür­de­vol­ler die Oster­ker­ze in die dunk­le Kir­che her­ein­tra­gen!

Aber du stimmst nicht nur zum Lob des Herrn das „Kyrie elei­son” an, du greifst auch zu Axt und Ket­ten­sä­ge, wenn es vor Weih­nach­ten dar­um geht, den Christ­baum her­zu­rich­ten.

36 Jah­re Ein­satz in ganz unter­schied­li­chen Berei­chen für unse­re Universitäts­kirchen­ge­meinde, Enga­ge­ment für den Kir­chen­kreis Mar­burg und für die Evan­ge­lische Kir­che von Kur­hes­sen-Wal­deck.

Als Zei­chen des Dan­kes dür­fen wir dir heu­te im Auf­trag des Bischofs die höchs­te Aus­zeich­nung ver­lei­hen: die Eli­sa­beth­me­dail­le. Hören wir den Wort­laut der Urkun­de: …

Aus der Lau­da­tio von Pfar­rer Wolf­gang Huber

Kirchenvorstand: Abschied und Dank, Kontinuität und Neuanfang

Kirchenvorstand 2013-2019

Kir­chen­vor­stand 2013–2019 (Foto: Simon)

Am 10. Novem­ber wur­de unser im Sep­tem­ber gewähl­ter Kir­chen­vor­stand ein­ge­führt, der zusam­men mit den Pfar­rern für die nächs­ten sechs Jah­re die Gemein­de lei­ten soll. Ihm gehö­ren an: Chris­ti­na Com­be­cher, Gabi Erne, Hei­ko Haus, Susan­ne Hof­acker, Ste­fan Jablon­ski, Sil­ke Köh­ler, Dr. Xenia Stol­zen­burg. Regi­na Vor­rath und Sabi­ne Meyf­arth, die zur Vor­sit­zen­den gewählt wur­de. Got­tes Segen und die Hil­fe der Gemein­de beglei­te sie!

Von Her­zen dan­ken wir dem bis­he­ri­gen Kir­chen­vor­stand für enga­gier­te, zuver­läs­si­ge und kom­pe­ten­te Arbeit: Tho­mas Arndt (ins­ge­samt 11 Jah­re Mit­glied), Mar­lis Böh­me (18 Jah­re), Susan­ne Hof­acker (24 Jah­re), Man­fred Köh­ler (6 Jah­re), Her­bert Lip­pert (36 Jah­re), Patri­cia Mahl (9 Jah­re), Sabi­ne Meyf­arth (6 Jah­re), Lothar Schott (15 Jah­re) und Bet­ti­na Wolf (12 Jah­re). Mar­lis Böh­me und Lothar Schott hat­ten dabei vie­le Jah­re den Vor­sitz inne. Als bera­ten­de Mit­glie­der stan­den zur Sei­te: Dr. Michae­la Gei­ger, Prof. Wolf­gang Hage, Ste­fan Jablon­ski, Joa­chim Münt­zer, Jörg Rust­mei­er, Regi­na Vor­rath, Wil­li Zim­mer­mann, die Uni­ver­si­täts­pre­di­ge­rin Prof. Ulri­ke Wag­ner-Rau und unser Kir­chen­äl­tes­ter Karl-Heinz Scha­de. Auch ihnen gilt unser gro­ßer Dank.

Ehemalige Mitglieder

Aus­schei­den­de Kir­chen­vor­stands­mit­glie­der (Foto: Simon)

Susan­ne Hof­acker begeht nun das sil­ber­ne Jubi­lä­ums­jahr ihrer Arbeit im Kir­chen­vor­stand. Die­se stellt frei­lich nur die „Spit­ze des Eis­bergs“ von Susan­nes noch viel mehr Jah­re umfas­sen­den, viel­fäl­ti­gen ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment dar. Es reicht von der (zusam­men mit Sabi­ne Meyf­arth gelei­te­ten) Krab­bel­grup­pe im Phil­ipps­haus bis zum Rat der Lan­des­kir­che in Kas­sel. Dafür dan­ken wir in ihrem Geburts­tags­mo­nat von Her­zen: „Mach et jot, ävver nit ze off!“ (Kölsch für: Pas­sen Sie gut auf sich auf!)

Her­bert Lip­pert wur­de von der Evan­ge­li­schen Kir­che von Kur­hes­sen-Wal­deck mit der Eli­sa­beth-Medail­le für sei­nen lang­jäh­ri­gen treu­en Ein­satz, vom Kir­chen­vor­stand über die Gre­mi­en­ar­beit bis zur Öku­me­ne und Kir­chen­mu­sik, aus­ge­zeich­net. Herz­li­chen Glück­wunsch!

Einführung des neuen und Verabschiedung des alten Kirchenvorstands

Kirchenvorstand 2013

Am 10. Novem­ber 2013 um 10.00 Uhr lädt die Gemein­de herz­lich zum Ein­füh­rungs­got­tes­dienst des neu­en Kir­chen­vor­stands ein. Die Mit­glie­der des alten Kir­chen­vor­stan­des, die in Zukunft nicht mehr dabei sind, wer­den fei­er­lich ver­ab­schie­det.

Rückschau auf St. Martin 2013

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Martinsumzug 04Martinsumzug 05Martinsumzug 06
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Bereits am Diens­tag, dem 5. Novem­ber 2013 fei­er­ten Kin­der, Eltern und Groß­el­tern St. Mar­tin. Nach einer Andacht in St. Jost zogen sie mit Later­nen durch Wei­den­hau­sen bis zu Schotts Remi­se wo es lecke­re Wurst, Süßig­kei­ten und hei­ßen Punsch gab.

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