Archiv: Mai 2013

Stammvater Jakob — Christlich-jüdisches Bibelgespräch

Chagall - Jakobs Traum

Jakobs Traum (Marc Cha­gall, 1960–1966)

Amnon Orbach von der Jüdis­chen Gemeinde Mar­burg und Dr. Michaela Geiger vom Fach­bere­ich Evan­ge­lis­che The­olo­gie der Philipps-Uni­ver­sität sprechen am 28. Mai 2013 um 19.00 Uhr im Jüdis­chen Kul­turzen­trum Mar­burg (Syn­a­goge), Liebigstraße 21a, über den „Stam­m­vater Jakob”,  eine zen­trale Gestalt des jüdis­chen wie des christlichen Glaubens.

Liturgy Specific Art: „The Golden Tube”

Das Kunstwerk von obenDer aaro­nis­che Segen stand im Mit­telpunkt des Gottes­di­en­stes am 26. Mai 2013. Gottes Angesicht leuchtete über uns in Form ein­er „tube” (engl. Rohr) aus Gold­folie, dem Mate­r­i­al, aus dem auch die Ret­tungs­deck­en in unseren Pkw beste­hen.Die Luftzufuhr

Ein­drück­lich wies Pro­fes­sor Thomas Erne in sein­er Predigt darauf hin, dass wir Gottes Blick auf uns an andere weit­ergeben kön­nen.

Die Gottesdienstbesucher waren zur Besichtigung von allen Seiten eingeladenEine „Schlange” im Altar­raum und ein aufge­blasenes Kissen in der Kreuzkapelle regten die Gottes­di­en­st­be­such­er zum Nach­denken an und erfreuten die Anwe­senden.Staunen bei Groß und Klein

Eine Ausstel­lung von Werken des Kün­stlers Ste­fan Beck­er-Schmitz ist im Insti­tut für Kirchen­bau und Kun­st in der Alten Uni­ver­sität zu sehen.

Ein goldenes Kissen in der Kreuzkapelle

(Fotos: Kat­ja Simon)
The Golden Tube — Aggregat/Congregat

Der vierte Uni­ver­sitäts­gottes­di­enst in der Rei­he „Litur­gy Spe­cif­ic Art” in der Uni­ver­sität­skirche wurde durch Instal­la­tio­nen des Kün­stlers Ste­fan Beck­er-Schmitz begleit­et. Im Mit­telpunkt stand am 26. Mai 2013, dem Son­ntag Trini­tatis, der Aaroni­tis­che Segen. Gottes Angesicht leuchtete über den Anwe­senden in Form ein­er „tube” aus Gold­folie — dem Mate­r­i­al, aus dem auch die Ret­tungs­deck­en in unseren Pkw beste­hen. Ein­drück­lich wies Pro­fes­sor Thomas Erne in sein­er Predigt darauf hin, dass wir Gottes Blick auf uns an andere weit­ergeben kön­nen. Eine „Schlange” im Altar­raum und ein aufge­blasenes Kissen in der Kreuzkapelle regten die Gottes­di­en­st­be­such­er zum Nach­denken an und erfreuten die Anwe­senden. Eine Ausstel­lung von Werken des Kün­stlers Ste­fan Beck­er-Schmitz war im Insti­tut für Kirchen­bau und kirch­liche Kun­st der Gegen­wart in der Alten Uni­ver­sität Mar­burg bis zum 7. Juli 2013 zu sehen.

liturgy specific art — Universitätsgottesdienst am 26. Mai 2013

Stefan Becker-Schmitz

Ste­fan Beck­er-Schmitz (Foto: www.beckerschmitz.com)

Im Rah­men der Uni­ver­sitäts­gottes­di­en­ste wird ein­mal im Semes­ter ein Kün­stler oder eine Kün­st­lerin ein­ge­laden. Prof. Dr. Thomas Erne ver­ant­wortet bere­its zum vierten Mal einen Gottes­di­enst, in dem die Gemeinde eine Kun­st­per­for­mance erleben kann. Diese aus­drucksstarke Kun­st trägt den Zusatz „litur­gy spe­cif­ic art” (in Anlehnung an den Begriff „site-spe­cif­ic” = ortsspez­i­fisch).

Nach­dem schon Thomas Putze, Gabi Erne und Ulrike Flaig eine Kun­stak­tion live in der Uni­ver­sität­skirche präsen­tiert haben, wird am 26. Mai 2013 um 10 Uhr der Duis­burg­er Kün­stler Ste­fan Beck­er-Schmitz eine spek­takuläre Rau­min­stal­la­tion im Gottes­di­enst auf­bauen. Bere­its 2010 hat der Kün­stler in einem Duis­burg­er Kirchen­raum die Instal­la­tion „800 Meter Inten­siv” errichtet.

Der Gottes­di­enst wird musikalisch begleit­et von den Klar­inet­tis­ten Maike Got­thardt, Astrid Niebuhr und Chris­t­ian Kienel sowie Kan­tor Gerold Vor­rath an der Orgel.

Her­zliche Ein­ladung!

litur­gy spe­cif­ic art: The Gold­en Tube (Bilder­ga­lerie)

liturgy specific art — Zum Konzept

Rauminstallation von Stefan Becker-Schmitz

Rau­min­stal­la­tion von Ste­fan Beck­er-Schmitz (Foto: www.beckerschmitz.com)

Kirche und Kun­st (engl.: art) — sie gehören seit jeher zusam­men. Kun­stvolle Bauw­erke, kün­st­lerisch gestal­tete Kirchen­räume, natür­lich Musik und die Ausle­gung des Wortes gehören zusam­men. Die Gottes­di­en­strei­he inner­halb der Uni­ver­sitäts­gottes­di­en­ste set­zt da an. So ist die Per­for­mance zeit­genös­sis­che Aktion­skun­st.

Während ein­er Kun­st-Aktion wird ein The­ma in Szene geset­zt. Der Gottes­di­enst bietet dazu Par­al­le­len. Auch hier erlebt die Gemeinde unter­schiedliche Aktio­nen und Hand­lun­gen, „per­for­mances”, zum Lobe Gottes und zur Erbau­ung der Gemeinde. Dazu gehören Gesang oder Gebet, Lesung, Bewe­gun­gen im Kirchen­raum, Riten von Taufe, Abendmahl, Segen und alle anderen zeichen­haften Hand­lun­gen.

Nach evan­ge­lis­ch­er Auf­fas­sung geht es dabei immer um Verge­gen­wär­ti­gung, um das Geschehen der direk­ten Begeg­nung mit Gott.

Prof. Dr. Thomas Erne sieht eine Chance für eine Zusam­me­nar­beit zwis­chen Gottes­di­enst und mod­ern­er Per­for­mancekun­st. Die Verbindung von Kun­st und Reli­gion in der religiösen Hand­lung ist „litur­gy spe­cif­ic art”. Reli­gion und Kun­st kön­nen einan­der bere­ich­ern.

Der näch­ste „litur­gy spe­cif­ic art”-Gottesdienst am 26. Mai 2013 wird in Zusam­me­nar­beit mit dem Duis­burg­er Kün­stler Ste­fan Beck­er-Schmitz gestal­tet.

litur­gy spe­cif­ic art: The Gold­en Tube (Bilder­ga­lerie)

Neuanfang Kinderkirche

Kinderkirche

(Foto: blick­kon­takt / Ate­lier Stieglitz)

Ein­fach spitze, dass du da bist!”

Zur neuen Kinderkirche laden wir Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren her­zlich ein. Ein­mal im Monat wollen wir für zwei Stun­den zusam­men sein, sin­gen, spie­len, beten, Geschicht­en erleben, basteln und eine Kleinigkeit essen.

Ein­fach spitze, dass du da bist”, heißt es in einem Kinder­lied. Es erzählt davon, dass wir von Gott geschätzt und geliebt sind. Also macht Euch auf den Weg!

Wann? 25. Mai 2013, 14.00–16.00 Uhr. Wo? Philipp­shaus, Uni­ver­sitätsstraße 30. Anmel­dung? Zur ersten Kinderkirche bitte anmelden bei Pfar­rerin Kat­ja Simon, katja.simon@universitaetskirche.de oder Tel. (06421) 23745. Weit­ere Ter­mine bitte vormerken: 6. Juli und 24. August 2013.

Pfingsten auf dem Schlossberg 2013

Schlosspark

Schloss­park und Freilicht­bühne

Es ist schon etwas ganz Beson­deres, wenn ein­mal im Jahr fast alle Mar­burg­er Gemein­den und Gemein­schaften einen gemein­samen Gottes­di­enst feiern. Auch in diesem Jahr wird das wieder so sein, und zwar am Pfin­gst­mon­tag, dem 20. Mai. Bei schönem Wet­ter find­et dieser öku­menis­che Gottes­di­enst auf der Schloss­park­bühne statt, bei schlechtem Wet­ter in der Lutherischen Pfar­rkirche St. Marien. Beginn ist um 11.00 Uhr.

Der litur­gis­che Rah­men wird gestal­tet von Mit­gliedern der Arbeits­ge­mein­schaft christlich­er Kirchen (ACK) in Mar­burg. Die Predigt hält Dr. Ruth Güt­ter, die in der Evan­ge­lis­chen Kirche von Kurhessen und Waldeck ver­ant­wortlich ist für die Bere­iche Ökumene, Welt­mis­sion und Entwick­lungs­fra­gen.

Neben dem Erwach­se­nen­gottes­di­enst wird zeit­gle­ich auch ein öku­menis­ch­er Gottes­di­enst für Kinder ange­boten. Und für das leib­liche Wohl im Anschluss an bei­de Gottes­di­en­ste ist gut gesorgt.

Sakristeiabend: Durch seinen Tod erlöst?

Deesis

Jesus Chris­tus der Gekreuzigte (Deesis-Mosaik, 12. Jh., Hagia Sophia / Istan­bul; Foto: Jörg Rust­meier)

Die Evan­ge­lis­che Michaels­brud­er­schaft (EMB) lädt zum Sakris­teiabend am 16. Mai um 20.00 Uhr im Anschluss an die Evan­ge­lis­che Messe ein. Gespräch­s­the­ma ist:

Unser Glaube im Gottes­di­enst:
„Durch seinen Tod erlöst?” — Der Süh­ne­tod Christi

Bei jedem evan­ge­lis­chen Abendmahl heißt es (nach Luther): „Des­gle­ichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dank­te und gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trin­ket alle daraus: Dieser Kelch ist das neue Tes­ta­ment (der neue Bund) in meinem Blut, das für euch ver­gossen wird zur Verge­bung der Sün­den” — Man käme in Schwierigkeit­en, wenn man diese Worte nicht so ver­ste­hen wollte, dass Jesus hier nicht seinen Tod als Akt der Sün­den­verge­bung deutet.

Der Süh­ne­tod Christi — Ist er tat­säch­lich heil­snotwendig? Viele renom­mierte The­olo­gen wider­sprechen mit­tler­weile dieser Auf­fas­sung. Darüber wollen wir mit allen Inter­essierten am Sakris­teiabend in der Uni­ver­sität­skirche ins Gespräch kom­men. Her­zliche Ein­ladung!

Impressionen von Himmelfahrt 2013


(Fotos: Bern­hard Diet­rich)

Am Him­melfahrt­stag haben sich etwa 240 Mar­burg­er und Mar­burg­erin­nen im Alten Botanis­chen Garten zusam­menge­fun­den. Bei her­rlichem Wet­ter und guter musikalis­ch­er Begleitung des Bläserkreis­es der Kurhes­sis­chen Kan­tor­ei und dem Posaunen­chor der Elis­a­bethkirche, san­gen die Men­schen aus vollem Herzen. In vier Kurzansprachen gaben die Pfar­rer Kat­ja Simon, Ralf Hart­mann Ulrich Biskamp und Joachim Simon ihre Gedanken zum Besten. Es ging um Gottes Eben­bildlichkeit, um Kri­tik am Mach­tanspruch der Kirche, um das schle­sis­che Gericht „Him­mel und Erde” und Neuan­fänge sowie um die Aus­sicht auf Gottes Him­mel. Dabei nahm Pfar­rer Simon Bezug auf  Christoph Schlin­gen­siefs Buch „So schön wie hier kanns im Him­mel gar nicht sein!” Bei Brezeln und Kaf­fee wurde anschließend noch lange geplaud­ert.

Himmelfahrt im Alten Botanischen Garten 2013

Himmel

Zusam­men mit der Elis­a­bethkirchenge­meinde und der Gemeinde der Lutherischen Pfar­rkirche feiern wir einen „Open-Air-Gottes­di­enst” zum Him­melfahrt­stag im Alten Botanis­chen Garten am 9. Mai um 10.00 Uhr. Der Bläserkreis der Kurhes­sis­chen Kan­tor­ei sowie der Posaunen­chor der Elis­a­bethkirche wer­den spie­len. Es wird wieder drei Kurzpredigten geben, dies­mal von Pfar­rer Hart­mann, Pfar­rer Biskamp sowie Pfar­rerin und Pfar­rer Simon. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, bei Kaf­fee und Brezeln beieinan­der zu bleiben. Falls es reg­nen sollte, find­et der Gottes­di­enst in der Elis­a­bethkirche statt.

Am Abend, um 19.00 Uhr feiern wir in der Uni­ver­sität­skirche bei fes­tlich­er Orgel­musik eine Him­melfahrtsmesse mit Dekan Koch.

Her­zliche Ein­ladung zu bei­den Gottes­di­en­sten!

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