Archiv: Juli 2012

Sommer

(Foto: Jörg Rust­meier)

Ich komm im Som­mer­wald daher
Und lausche seinem Weben –
Kein men­schlich Schre­it­en trägt mich mehr,
Ein Wallen ist’s und Schweben.

Ich blicke nieder zur Blume ins Kraut,
Blick auf zur Sonn in die Höhe –
Wie aus dem Kleinen das Große sich baut:
Geheiligt ist, was ich sehe!

Klar wird’s in mir und seherhell –
Wie meine Sinne lauschen,
Klingt in mich ein, was leis der Quell,
Was Gräs­er und Bäume rauschen,

Hör ich das kreisende Blut der Natur
Durch Erden und Wel­ten wallen,
Hör ich durch alle Krea­tur
Den  e i n e n  Herz­schlag hallen.

Fer­di­nand Ernst Albert Ave­nar­ius (1856–1923)
Aus der Samm­lung Jahrbuch

Wir wün­schen allen unseren Gästen und Mitar­bei­t­erIn­nen schöne und erhol­same Som­mer­fe­rien.

Uni­ver­sität­skirchenge­meinde Mar­burg

Konzert des Universitätschors am 13. Juli

Am Fre­itag, dem 13. Juli 2012 um 20.00 Uhr gibt der Mar­burg­er UNI­chor unter der Leitung von Wolf­gang Schult sein Semes­ter­ab­schlusskonz­ert in der Uni­ver­sität­skirche. Zu Gehör kom­men Werke von Hugo Dis­tler, Robert Franz, Fer­di­nand Hiller, Zoltán Kodá­ly, Ernst Krenek, Robert L. Pearsall, Georg Raphael, Josef Rhein­berg­er, Ernst F. Richter, Georg Schu­man und Felix Woyrsch.

Der Ein­tritt kostet 6 €, ermäßigt 4 €. Ein­trittskarten sind im Vorverkauf in den Mar­burg­er Mensen vom 9. bis zum 13. Juli zwis­chen 12 und 14 Uhr erhältlich.

Letzter Universitätsgottesdienst im Sommersemester 2012
„Geh aus deinem Kas­ten“ — so hat der ost­deutsche Kün­stler Wolf­gang Mattheuer ein Gemälde von 1985 betitelt, auf dem ein nack­ter Men­sch ins Freie springt. „Geh aus deinem Land …“ — mit dieser Weisung Gottes an Abra­ham begin­nt der Predigt­text. Bild und Text wer­den im Gottes­di­enst zueinan­der in Beziehung treten.
Den let­zen Uni­ver­sitäts­gottes­di­enst in diesem Semes­ter, der mit Abendmahl gefeiert wird, hält Frau Prof. Wag­n­er-Rau am Son­ntag, dem 8. Juli um 10.00 Uhr in der Uni­ver­sität­skirche.
Der ESG-Chor singt: „In 18 Liedern um die Welt“

Der Chor der Evan­ge­lis­chen Studieren­denge­meinde beste­ht seit ca. 2007 unter wech­sel­nder Leitung. Zur Zeit leit­en Math­ias Balz­er und Lea Chil­ian den Chor. Ange­fan­gen als klein­er Singkreis mit unter 10 Leutchen, sind wir nun auf eine Größe von 40 bis 50 Sän­gerin­nen und Sänger angewach­sen. Bei uns sin­gen Studierende aus allen Semes­tern und Fachge­bi­eten mit, kon­fes­sion­süber­greifend.

Chor­fahrten haben uns schon nach Leipzig, Mainz und zum Öku­menis­chen Kirchen­tag nach München geführt. Wir sin­gen ein­mal pro Semes­ter im Uni­ver­sitäts­gottes­di­enst, sowie bei Ver­anstal­tun­gen der ESG. Let­ztes Jahr haben wir zum ersten Mal ein eigenes Konz­ert in der Uni­ver­sität­skirche gegeben, was ein voller Erfolg war, weshalb wir dies gerne wieder­holen möcht­en: Am Sam­stag, dem 7. Juli 2012 ab 20.00 Uhr wollen wir das Semes­ter mit einem Konz­ertabend in der Uni­ver­sität­skirche been­den. Mit Liedern aus ver­schiede­nen Län­dern und Zeit­en laden wir zu ein­er musikalis­chen Wel­tum­run­dung ein. Unser Titel frei nach Jules Verne: „In 18 Liedern um die Welt“.

Der Ein­tritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Publikationen zum Umweltschutz

Thomas Arndt, Mit­glied des Kirchen­vor­standes der Uni­ver­sität­skirche und Umwelt­beauf­tragter des Evan­ge­lis­chen Kirchenkreis­es Mar­burg, hat zwei Pub­lika­tio­nen zum umwelt­be­wussten Einkauf und Ver­hal­ten für Kirchenge­mein­den und Ein­rich­tun­gen im Kirchenkreis ver­fasst: Das Infor­ma­tions­blatt „Blu­men­schmuck für Altar und Kirche“ und den „Öko­fairen Einkauf­s­rat­ge­ber“ mit Energies­parhin­weisen.

Die darin enthal­te­nen Infor­ma­tio­nen wen­den sich zwar zunächst an Gemein­den und kirch­liche Ein­rich­tun­gen in der Region, sind aber auch für pri­vate Haushalte und Men­schen nüt­zlich, die einen Beitrag zu Umweltschutz und fairem Han­del leis­ten möcht­en.

Pub­lika­tio­nen

Schützt die Arktis – Eisbär Isbjörn in der Universitätskirche

Anfang Juli trafen Patri­cia Mahl und Jörg Rust­meier einen Eis­bären an der Uni­ver­sität­skirche. Auf die Frage der bei­den, wie er denn heiße und was er hier mache, antwortete er:

„Isb­jörn ist mein Name – wisst ihr denn nicht, dass meine Heimat ‚die Ark­tis‘ gefährdet ist? In den let­zten 30 Jahren sind drei Vier­tel der Nord­poleis­decke ver­schwun­den. Und stellt euch vor, jet­zt wollen viele Ölkonz­erne auch noch im zu Hause von mir und meinen Fre­un­den, den Nar­walen und Polar­füch­sen, Öl fördern. Shell hat schon so ein riesiges Spezialschiff für Probe­bohrun­gen los­geschickt.

Was bei einem Ölun­fall in der Ark­tis passieren würde, will ich mir gar nicht vorstellen. Wisst ihr noch was 2010 mit der BP-Plat­tform Deep­wa­ter-Hori­zon passiert ist? 780 Mil­lio­nen Liter Öl sind in den Golf von Mexiko geflossen. Und bei uns sind die Arbeits­be­din­gun­gen noch viel schwieriger!

Wir brauchen ein Ver­bot für Ölbohrun­gen in ark­tis­chen Gewässern! Auf der Inter­net­seite www.savethearctic.org von Green­peace bekommt ihr noch mehr Infor­ma­tion und kön­nt euch an Unter­schrifte­nak­tio­nen beteili­gen. Und erzählt allen Fre­un­den und Poli­tik­ern von der Bedro­hung, denn die Ark­tis ist für die ganze Erde soo wichtig.“

Das Ange­bot von Patri­cia und Jörg, ihm die Uni­ver­sität­skirche zu zeigen, nahm Isb­jörn gerne an. „Sie hat ihm sehr gut gefall­en, er hat auch seine großen Wün­sche in das ‚Für­bit­ten­buch‘ einge­tra­gen und außer­dem mögen Eis­bären die Küh­le von alten Kirchen sehr,“ bericht­en Patri­cia und Jörg.

Thomas Arndt
(Alle Fotos: © Green­peace)

Michael Wassiljewitsch Lomonossows Aufenthaltsorte in Marburg

Der rus­sis­che Uni­ver­sal­gelehrte Michael Was­sil­je­w­itsch Lomonossow, Schüler Chris­t­ian Wolffs und Grün­der der Moskauer Uni­ver­sität, war eng mit Mar­burg und der Uni­ver­sität­skirche ver­bun­den. Nach seinen Aufen­thalt­sorten in Mar­burg hat Pfar­rer i.R. Friedrich Dick­mann geforscht. Die Ergeb­nisse find­en Sie auf unser­er Seite „Streifzug durch die Geschichte“.

350 Jahre evangelischer Gottesdienst in der Universitätskirche

Friedrich Dick­mann (Foto: Karl-Gün­ter Balz­er)

Im Jahre 2008 hielt Pfar­rer i.R. Friedrich Dick­mann einen Vor­trag zum Jubiläum „350 Jahre evan­ge­lis­ch­er Gottes­di­enst in der Uni­ver­sität­skirche“. Diesen kön­nen Sie nun auf unser­er Seite „Streifzug durch die Geschichte“ nach­le­sen.

Partnerschaft Moretele — Wir suchen Sie!

Besuch in Moretele/Südafrika 2011 (Foto: Jörg Rust­meier)

Seit 27 Jahren beste­ht die Part­ner­schaft mit dem Kirchenkreis Moretele in Südafri­ka. Sie war und ist wesentlich von den gegen­seit­i­gen Besuchen und Begeg­nun­gen geprägt, die Men­schen auf bei­den Seit­en bere­ichert haben. Auch in diesem Jahr beste­ht wieder die Möglichkeit der Begeg­nung. Vom 17. Sep­tem­ber bis 07. Okto­ber wird eine achtköp­fige Del­e­ga­tion aus Moretele in Mar­burg zu Gast sein und am Leben der Gemein­den im neuen Kirchenkreis Mar­burg teil­haben. Aus diesem Grund suchen wir Sie! Wir vom Part­ner­schaft­sauss­chuss im Kirchenkreis Mar­burg benöti­gen für unsere Gäste aus Südafri­ka noch Unterkün­fte.

Wenn Sie im Kirchenkreis Mar­burg wohnen, an anderen Kul­turkreisen inter­essiert und bere­it sind, einen Gast aus Südafri­ka für ein paar Tage aufzunehmen, sprechen Sie Ihren Gemein­dep­far­rer an oder set­zen Sie sich direkt mit Pfar­rer Eric Wei­d­ner (eric.weidner@ekkw.de), Tel. (06421) 2043991, oder Pfar­rer Oliv­er Henke (oliver.henke@ekkw.de), Tel. (06421) 32658, in Verbindung.

Der Staat und die Religionen“ — Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Huber

Am Fre­itag, dem 6. Juli um 19.00 Uhr spricht in der Uni­ver­sität­skirche der ehe­ma­lige Mar­burg­er Pro­fes­sor, Bischof und Ratsvor­sitzende der EKD Wolf­gang Huber zum The­ma „Der Staat und die Reli­gio­nen. Religiös­er Wan­del und die Neu­tral­ität des Staates“.

Ver­anstal­ter ist das Col­legium Philip­pinum (Hes­sis­che Stipen­di­a­te­nanstalt), das mit diesem Vor­trag eine neue Rei­he, die Lec­tio Philip­pina, eröffnet. Diese soll in den kom­menden Jahren immer um den Jahrestag der Grün­dung der Uni­ver­sität Mar­burg am 1. Juli 1527 stat­tfind­en.

Die Col­le­giat­en und Col­le­giatin­nen des Col­legium Philip­pinum wer­den den Abend musikalisch begleit­en. Im Anschluss an den Vor­trag gibt es einen Emp­fang im Foy­er der Alten Uni­ver­sität.

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