Archiv: Mai 2012

Ordinationsjubiläum von Klaus Koch

Ein treuer Mitar­beit­er bei den Evan­ge­lis­chen Messen in der Uni­ver­sität­skirche feiert sein fün­fzigjähriges Ordi­na­tion­sju­biläum. Seit sein­er Emer­i­tierung im Som­mer 1993 hat Dekan i.R. Klaus Koch aus Caldern 144 Gottes­di­en­ste in der Uni­ver­sität­skirche geleit­et und bei vie­len anderen Messen als Diakon mit­gewirkt. Von 2002 bis 2009 war er Kon­ventsäl­tester der Evan­ge­lis­chen Michaels­brud­er­schaft in Hes­sen und fühlt sich deshalb nach wie vor für die Tra­di­tion­spflege der Evan­ge­lis­chen Messe an dieser Kirche mitver­ant­wortlich. Ab 1964 bis zu seinem „Unruh­e­s­tand“ war Klaus Koch Pfar­rer in Brei­den­bach mit Sitz in Brei­den­stein. Im let­zten Jahr haben wir bei ein­er Gemein­de­fahrt seine alte Wirkungsstätte besucht. Wir danken ihm her­zlich für seinen Dienst und freuen uns an seinem Darm­städter Humor. Gele­gen­heit zur Grat­u­la­tion gibt es bei einem fes­tlichen Gottes­di­enst am Pfin­gst­mon­tag (28.Mai) um 17.00 Uhr in der Uni­ver­sität­skirche.

Pfingsten: „Zeugen gesucht!“

Gottes­di­enst auf der Schloss­park­bühne (Foto: Bern­hard Diet­rich)

Ökumenischer Gottesdienst auf der Schlossparkbühne

An Pfin­g­sten erin­nern Chris­ten sich daran, dass Gott ihnen durch den Heili­gen Geist ganz nahe gekom­men ist – aber auch, dass sie einen gemein­samen Auf­trag erhal­ten haben. Auch in diesem Jahr gibt es deshalb wieder einen Öku­menis­chen Pfin­gst­mon­tags­gottes­di­enst (28. Mai 2012) auf der Schloss­park­bühne, zu dem der Arbeit­skreis Christlich­er Kirchen (ACK) alle Mar­burg­er Gemein­den der Evan­ge­lis­chen und Katholis­chen Kirche, der Lan­deskirch­lichen Gemein­schaften und der Freikirchen her­zlich ein­lädt!

Unter dem The­ma „Zeu­gen gesucht!“ spricht Pas­tor Alexan­der Hirsch von der Anskar-Kirche darüber, welchen Auf­trag Chris­ten in dieser Welt haben – und wozu Kirche über­haupt existiert.

Daneben wird der Gottes­di­enst von einem Musik-Team des Chris­tus-Tre­ff und Mitar­beit­ern des Arbeit­skreis­es Christlich­er Kirchen in Mar­burg (ACK) gestal­tet.

Der Gottes­di­enst begin­nt um 11.00 Uhr. Für Kinder wird es im Laufe des Gottes­di­en­stes das Ange­bot eines eige­nen Kinder­gottes­di­en­stes im Schloss­park geben. Im Anschluss an den Gottes­di­enst wer­den im Schloss­park Würstchen und kalte Getränke, sowie Kaf­fee und Kuchen ange­boten.

Bei Regen find­et der Gottes­di­enst in der Luth. Pfar­rkirche statt. Falls das Wet­ter unbeständig ist, kann man sich am Pfin­gst­mon­tag ab 7 Uhr unter der Tele­fon­num­mer (06421) 9484186 über den defin­i­tiv­en Gottes­di­en­stort informieren.

Waldspaziergang

(Foto: Bar­bara Schmen­ner)

Am Son­ntag, 20. Mai, um 14.45 Uhr find­et ein zir­ka zweistündi­ger Waldspazier­gang mit dem Revier­förster Her­rn Reib­ert statt. Tre­ff­punkt ist der Grillplatz am Run­den Baum im Stadt­wald.

Unser let­ztjähriger Erntedankgottes­di­enst mit der Green­peace-Gruppe Mar­burg hat­te das The­ma: „Unser Wald – Leben­sraum zur Bewahrung der Schöp­fung“. Der Wald soll Energieliefer­ant sein, das kli­maschädliche CO2 spe­ich­ern und Rück­zugs­ge­bi­et für bedro­hte Tier- und Pflanzenarten sein. Ökol­o­gis­ch­er Wald­bau ver­sucht diese ver­schiede­nen Anforderun­gen miteinan­der in Ein­klang zu brin­gen. Herr Reib­ert will uns diese Form der Wald­nutzung vor Ort erläutern und uns die Schön­heit­en des Stadt­walds im Mai zeigen.

Die Buslin­ie 8 fährt um 13.45 Uhr ab Philipp­shaus, Ausstieg Graf-von-Stauf­fen­berg-Straße oder Platz der Weißen Rose, und dann zu Fuß zum Run­den Baum. Wer Mit­fahrgele­gen­heit­en sucht oder anbi­etet bzw. Fra­gen zum Waldspazier­gang hat, bitte an Thomas Arndt, Tel. (06421) 161610 wen­den.

Himmelfahrt 2012 im Alten Botanischen Garten

(Foto: Bern­hard Diet­rich)

Mit­tler­weile ist es zu ein­er kleinen Tra­di­tion gewor­den. Zum drit­ten Mal tre­f­fen sich am Him­melfahrt­stag die Gemein­den der Lutherischen Pfar­rkirche, der Elis­a­bethkirche und der Uni­ver­sität­skirche im Alten Botanis­chen Garten und feiern gemein­sam Gottes­di­enst. Dieses Jahr wird er von Pfar­rer Ulrich Biskamp, Propst Hel­mut Wöl­len­stein und Prädikant Jörg Rust­meier gestal­tet. Der Posaunen­chor der Elis­a­bethkirche und der Bläserkreis der Kurhes­sis­chen Kan­tor­ei unter der Leitung von Lan­desposaunen­wart i.R. Friedel Böh­ler begleit­en den Gottes­di­enst musikalisch. Beginn ist um 10 Uhr.

Nächster Universitätsgottesdienst
Den Uni­ver­sitäts­gottes­di­enst am Son­ntag Rogate (13. Mai) um 10.00 Uhr in der Uni­ver­sität­skirche leit­et Katha­ri­na Scholl vom Kirch­bauin­sti­tut.
Maranatha Singers aus Namibia

Nach drei Jahren sind sie wieder in Mar­burg, die Maranatha Singers aus Namib­ia. Der Chor wurde 2005 von Evy George, der Chor­lei­t­erin, gegrün­det und ist mit­tler­weile inter­na­tion­al bekan­nt. Die Chor­mit­glieder haben ver­schiedene kul­turel­lle, eth­nis­che und sprach­liche Hin­ter­gründe, die Gesänge und tra­di­tionelle Tänze prä­gen. Die Maranatha Singers treten am 9. Mai 2012 in der Luth. Pfar­rkirche St. Marien auf. Beginn des Konz­erts ist um 19.00 Uhr. Der Ein­tritt ist frei. Um eine Spende am Aus­gang wird gebeten.

Übri­gens: Bevor die Maranatha Singers in der Pfar­rkirche auftreten, wer­den sie am 8. Mai von Mar­burg aus eine Tages­tour nach Will­in­gen unternehmen, wo sie eben­falls zu einem Konz­ert erwartet wer­den. Auch deshalb wer­den noch einige Gast­ge­ber in Mar­burg gesucht, die bere­it sind, vom 7. bis 10. Mai, also für drei Über­nach­tun­gen eines der 42 Mit­glieder des Chors aufzunehmen. Kon­takt: Erhart Dettmer­ing, Tel. (06421) 13441 oder über Mail: erhart@dettmering.org

Runder Tisch der Religionen: „Sterbebegleitung“

Der Runde Tisch der Reli­gio­nen lädt ein zu einem Gesprächsabend mit dem The­ma „Ster­be­be­gleitung“ am 8. Mai 2012. Tre­ff­punkt ist das Shamb­ha­la Med­i­ta­tion­szen­trum, Auf dem Wehr 33, Mar­burg. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Abschied nach 20 Jahren

Pfarrer Dietrich Hannes Eibach verlässt die Universitätskirche

Vieles hat sich in den let­zten 20 Jahren in der Uni­ver­sität­skirchenge­meinde verän­dert. Die Uni­ver­sität­skirche aber ist dieselbe geblieben. Dies habe neulich ein Bekan­nter gemeint, sagte Pfar­rer Eibach in sein­er Abschied­spredigt am Son­ntag Kan­tate. Er wisse nicht, ob er das gut finde. Denn let­zte Nacht habe er einen Traum gehabt: Die Lahn sei über ihre Ufer getreten und habe den Fuß­bo­den der Kirche über­schwemmt. Herr Schott (Feuer­wehrmann und ehe­ma­liger Vor­sitzen­der des Kirchen­vor­standes) habe mit seinem Team das Wass­er abgepumpt. Die beschädigten Bänke seien ent­fer­nt, ein neuer heller Sand­stein­bo­den ver­legt und Stüh­le aufgestellt wor­den.

Diese Aus­führun­gen sorgten für Erheiterung, weil schon seit vie­len Jahren immer wieder die Ent­fer­nung der Kirchen­bänke disku­tiert wurde. Ein Ver­mächt­nis an die Gemeinde und den Kirchen­vor­stand zum Abschied?

Auch son­st wurde noch einige Male her­zlich gelacht in diesem sehr bewe­gen­den und feier­lichen Abschieds­gottes­di­enst, für den Kan­tor Gerold Vor­rath an der Orgel und der Mar­burg­er Bach­chor unter der Leitung von Nico Sokoli den musikalis­chen Rah­men set­zen. Außer­dem spielte der Sax­o­phon­ist Ulrich Orth, der Brud­er von Pfar­rer Eibach. Susanne Hofack­er vom Kirchen­vor­stand, Dekan Burkhard zur Nieden und Prof. Dr. Ulrike Wag­n­er-Rau gaben Hannes Eibach den Abschiedssegen.

Anschließend wurde auf der Orgelem­pore mit Sekt, Snacks, Gruß­worten und einem lock­eren Pro­gramm weit­er gefeiert. Dabei wurde wieder her­zlich gelacht, aber auch manche Träne ver­gossen. Gemein­deglieder sowie Vertreter der katholis­chen Kirche und der Mar­burg­er Reli­gion­s­ge­mein­schaften würdigten ihn und seine Arbeit. Pfar­rer Eibach hat viel bewegt in den let­zten 20 Jahren, nicht nur in der Uni­ver­sität­skirchenge­meinde, son­dern darüber hin­aus in der ganzen Stadt. Er geht nun ans Predi­gersem­i­nar in Hofgeis­mar, wo er für die Fort­bil­dung der Pfar­rerin­nen und Pfar­rer in den ersten Amt­s­jahren zuständig sein wird. Hier in Mar­burg wer­den wir ihn und seine kluge und offene, den Men­schen zuge­wandte Art ver­mis­sen.

Jörg Rust­meier

(Fotos: Jörg Rust­meier)

Auf­bruch nach 20 Jahren

Aufbruch nach 20 Jahren

Warum willst du woan­ders hinge­hen, wenn du doch gerne hier in Mar­burg leb­st?“, fragte mich jemand vor ein paar Tagen und ich kon­nte nicht sofort darauf antworten. Es stimmt ja, dass so viele Dinge für diese Stadt und diese Gemeinde sprechen: Fre­undliche und offene Men­schen, ein sehr engagiert­er Kreis von Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern, hil­fs­bere­ite Kol­legin­nen und Kol­le­gen, inter­es­sante Kon­tak­te im Umfeld der Uni­ver­sität, die Begeg­nun­gen mit anderen Reli­gion­s­ge­mein­schaften und und und… Warum also diesen liebenswerten Biotop ver­lassen, der mir und mein­er Fam­i­lie längst zur Heimat gewor­den ist?

Wenn da nicht der Wun­sch gewe­sen wäre, mich noch ein­mal zu verän­dern und von ein­er ganz anderen Auf­gabe her­aus­fordern zu lassen. Dieser Wun­sch ist erfüllt wor­den. Zukün­ftig werde ich als Stu­di­en­leit­er am Predi­gersem­i­nar in Hofgeis­mar für die Fort­bil­dung von Pfar­rerin­nen und Pfar­rern in den ersten Amt­s­jahren ver­ant­wortlich sein.

Im Okto­ber 1991 bin ich in die Uni­ver­sität­skirchenge­meinde gekom­men und werde nach meinem Wech­sel im Juni 2012 bes­timmt viel ver­mis­sen: die inten­siv­en Erfahrun­gen mit den Grup­pen im Philipp­shaus; die unter­schiedlichen Gottes­di­en­ste in der Uni­ver­sität­skirche; die Kapelle St. Jost mit dem stillen Fried­hof an der Stad­tau­to­bahn; das Pfar­rhaus in der Liebigstraße, in dem wir während der entschei­den­den Fam­i­lien­jahre gewohnt haben. Geprägte Orte, an denen es ein­fach schön war, sich beru­flich einzuset­zen und zu leben.

Es sind vor allem einzelne Per­so­n­en, die mir in Erin­nerung bleiben wer­den, da bin ich mir sich­er. Was ich mit Ihnen erleben durfte an geteil­ter Freude, z.B. bei Taufen und Trau­un­gen, an den Wach­s­tum­sprozessen mit Kon­fir­man­den oder aus­ge­hal­tener Trauer bei der Begleitung von Ster­ben­den und Ihren Ange­höri­gen – das ist das Wichtig­ste, was ich mit­nehme. „Alles wirk­liche Leben ist Begeg­nung“, hat Mar­tin Buber ein­mal gesagt und das habe ich hier reich­lich erfahren. Ich danke für das Ver­trauen, das mir ent­ge­gen gebracht wurde. Natür­lich werde ich auch einige Men­schen ent­täuscht haben, die ich nicht ansprechen kon­nte. Manch­er hat vielle­icht auf einen Besuch von mir gewartet und ich bin nicht gekom­men. In den let­zten Wochen erin­nere ich mich an manche gelun­gene Begeg­nung wie auch an Sit­u­a­tio­nen, in denen ich eher gescheit­ert bin.

Zum Abschied wün­sche ich dem Mitar­beit­erkreis und meinem Kol­le­gen Wolf­gang Huber während der Zeit der Vakanz viel Geduld und Zuver­sicht.

Ihnen und der Uni­ver­sität­skirchenge­meinde wün­sche ich eine segen­sre­iche Zukun­ft.

Ihr
Diet­rich Hannes Eibach

Abschied nach 20 Jahren

Gottesdienste im Mai 2012

Universitätskirche

Do 03.05. 18.45 Uhr
19.00 Uhr
Orgelves­per
mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseRen­ner
So 06.05. Kan­tate 14.00 Uhr Eibach Abschieds­gottes­di­enst
mit dem Mar­burg­er Bach­chor mit besonderer Musik
Do 10.05. 18.45 Uhr
19.00 Uhr
Orgelves­per
mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseKoch
So 13.05. Rogate 10.00 Uhr Uni­ver­sitäts­gottes­di­enst
K. Scholl
Do 17.05. Him­melfahrt 10.00 Uhr Biskamp / Wöl­len­stein / Rust­meier
im Alten Botanis­chen Garten mit besonderer Musik
19.00 Uhr mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseProf. Erne / Eibach
So 20.05. Exau­di 10.00 Uhr Nie­mann
Do 24.05. 18.45 Uhr
19.00 Uhr
Orgelves­per
mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseDick­mann
So 27.05. Pfin­gst­son­ntag 10.00 Uhr mit AbendmahlHuber
Mo 28.05. Pfin­gst­mon­tag 11.00 Uhr ACK-Gottes­di­enst
auf dem Schloss­berg
17.00 Uhr mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseOrdi­na­tion­sju­biläum
Klaus Koch
Do 31.05. 18.45 Uhr
19.00 Uhr
Orgelves­per
mit Abendmahl in Form der Evangelische MesseJablon­s­ki

Kapelle St. Jost

Sa 05.05. 17.00 Uhr Huber
mit Taufe
Sa 12.05. 17.00 Uhr mit AbendmahlHuber
Sa 19.05. 17.00 Uhr Nie­mann
Sa 26.05. 17.00 Uhr Huber

St. Jakob, Begegnungszentrum „Auf der Weide“

Fr 18.05. 16.00 Uhr Biskamp
mit Abendmahlmit Abendmahl
mit Abendmahl in Form der Evangelische Messemit Abendmahl in Form der Evan­ge­lis­che Messe
mit besonderer Musikmit beson­der­er Musik

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