Weltgebetstag 2012 — Nachlese

Der diesjährige Welt­ge­bet­stag machte auf das Schick­sal der 1,5 Mil­lio­nen Frauen in Malaysia aufmerk­sam, die dort nahezu recht­los als Hau­sangestellte tätig sind. Der öku­menis­che Gottes­di­enst an diesem Tag in der Uni­ver­sität­skirche wurde von Mar­burg­er Frauen der Elis­a­bethkirche, der Pfar­rkirche und der Uni­ver­sität­skirche (evan­ge­lisch), von Peter und Paul sowie St. Johannes (katholisch), von der Ufer­kirche (Bap­tis­ten) und dem Chris­tus­tr­e­ff (überkon­fes­sionell) vor­bere­it­et. Neben der Klage über die Ungerechtigkeit spielte der Dank für die Vielfalt der Men­schen, der Reli­gio­nen, der Tiere und Pflanzen, der Far­ben und der Klei­dung, der Dank für kuli­nar­ische Genüsse, Musik und Tanz eine wichtige Rolle. Optisch erhielt man einen Ein­druck durch den Far­ben­schmuck in der Kirche und die mala­y­sis­chen Pflanzen, die vom Botanis­chen Garten zur Ver­fü­gung gestellt wor­den waren, akustisch durch einige Instru­mente aus der Völk­erkundlichen Samm­lung der Philipps-Uni­ver­sität sowie durch den Gospel­chor „Joy of Life“, der mala­y­sis­che Gesänge inter­pretierte. Mit der Geschichte von der hart­näck­i­gen Witwe und dem kor­rupten Richter aus dem Luka­se­van­geli­um trafen die Frauen in einem Rol­len­spiel den Leben­szusam­men­hang viel­er Frauen aus Malaysia. Die Mar­burg­er Kün­st­lerin Gabi Erne sol­i­darisierte sich als Putzfrau mit den Hau­sangestell­ten. Im Anschluss an den Gottes­di­enst gab es für die Gottes­di­en­st­gäste noch mala­y­sis­che Speisen auf der Orgelem­pore. Dabei entwick­elte sich so manch­er Gedanke­naus­tausch über das Gehörte und Gese­hene.

Fotos: Jörg Rust­meier

 

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