Abschied von Ingeborg Borchert

Nach lan­ger Lei­dens­zeit ist unse­re ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­te­rin am 25. Sep­tem­ber gestor­ben. Vie­le Jah­re hat Inge­borg Bor­chert den Offe­nen Gemein­de­nach­mit­tag im Phil­ipps­haus mit­ge­lei­tet und sich um das leib­li­che Wohl der Gäs­te gesorgt. Mit ihrer aus­glei­chen­den und ver­ständ­nis­vol­len Art konn­te sie vie­le Men­schen anspre­chen. Beson­ders ger­ne erin­ne­re ich mich an ihre schau­spie­le­ri­schen Fähig­kei­ten. Sie besaß eine beson­de­re Bega­bung für komi­sche Rol­len. Mit ihren wit­zi­gen Ver­klei­dun­gen und ihrem Humor brach­te sie uns oft zum Lachen. Manch­mal las sie etwas vor, was von ihrer tie­fen Lebens­er­fah­rung Zeug­nis gab. Sie, die gewohnt war, vie­le Din­ge mit sich allei­ne abzu­ma­chen, ging dann aus sich her­aus, wenn sie ande­ren Men­schen Freu­de berei­ten konn­te. Am Ende ihres Lebens freu­te sie sich selbst noch an der Geburt der bei­den Enkel­kin­der Nele und Domi­nik.

Der Mit­ar­bei­ter­kreis der Uni­ver­si­täts­kir­chen­ge­mein­de trau­ert mit ihrer Fami­lie um die­se lie­bens­wer­te Frau, die uns so viel gege­ben hat.

Han­nes Eibach

 

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