Archiv: Dezember 2010

Jahresschlussandacht und Neujahrsgottesdienst

Am 31. Dezem­ber um 17.00 Uhr find­et eine Andacht zum Alt­jahresabend mit Abendmahl in St. Jost statt.

Das neue Jahr begin­nt in der Uni­ver­sität­skirche mit einem Abendmahls­gottes­di­enst um 11.00 Uhr.

Weihnachtskonzert in der Universitätskirche

Am 1. Wei­h­nacht­stag um 17.00 Uhr spielt das „Kam­merensem­ble Cologne“ wei­h­nachtliche Barock­musik.

Weihnachtsgottesdienste 2010


Heiligabend, 24. Dezember

15.00 Uhr Christves­per in St. Jakob, Altenhil­fezen­trum Auf der Wei­de
15.30 Uhr Fam­i­lien­gottes­di­enst in St. Jost
17.00 Uhr Fam­i­lien­gottes­di­enst mit Krip­pen­spiel in der Uni­ver­sität­skirche
17.00 Uhr Christves­per in St. Jost
23.00 Uhr Christmesse

1. Weihnachtstag, 25. Dezember

10.00 Uhr Abendmahls­gottes­di­enst mit der Chorge­mein­schaft Cap­pel

2. Weihnachtstag, 26. Dezember

10.00 Uhr Evan­ge­lis­che Messe
Lieder, Klänge und Geschichten zur Adventszeit

Am 19. Dezem­ber 2010 um 15.00 Uhr laden Fredrik Vahle und Beate Lam­bert zu einem Konz­ert in die Uni­ver­sität­skirche ein. Weil es let­ztes Jahr so schön war, wollen die Erfind­er von „Anne Kaf­feekanne“ und dem „Meck­ertroll“ ihre kleinen und großen Fre­unde mit neuen und alten Liedern, Klän­gen und Geschicht­en beschenken.

Evangelische Messe zum 4. Advent

Gott hat dir seine Gnade geschenkt“

Am Son­ntag, den 19. Dezem­ber, feiern wir um 10.00 Uhr in der Uni­ver­sität­skirche eine Evan­ge­lis­che Messe mit den Prädikan­ten Jablon­s­ki und Rust­meier.

Weisheit im Streit“ – Universitätsgottesdienst am 12. Dezember

Chor der ESG

Inner­halb der Gottes­di­en­strei­he „Wie weit reicht das Paradies? Wun­sch und Wirk­lichkeit in der Liebe“ predigt Frau Prof. Alexan­dra Grund über Sprüche 25, 23.24.28 und 28, 26. Musikalisch begleit­et wird der Gottes­di­enst vom Chor der ESG.

Bereitet dem Herrn den Weg“ (Jesaja 40,3) — 3. Advent

(Foto von Rolf K. Wegst)

Vor zwei Wochen war ich dabei, als die jüdis­che Gemeinde eine neue Torahrolle in Gebrauch nahm. Aufmerk­sam saß die Fest­ge­sellschaft im Land­grafen­saal des Staat­sarchivs und ver­fol­gte, wie die let­zten Worte in die neue Schriftrolle einge­tra­gen wur­den. Mit einem frisch geschnit­te­nen Gänsekiel trug der Schreiber das Gemisch aus Wass­er, Asche und Olivenöl auf das Perga­ment­blatt auf, sorgfältig darauf bedacht, keinen Fehler oder einen Fleck zu hin­ter­lassen. Dann wäre die wertvolle Rolle nicht mehr kosch­er gewesen.In einem fröh­lichen Zug tru­gen dann die jüdis­chen Gemein­demit­glieder und die Rab­bin­er die neue Torahrolle unter einem Bal­dachin durch die Liebigstraße zur Syn­a­goge. Immer wieder gaben sie sie sich untere­inan­der weit­er, san­gen und tanzten dazu. Ich bekam den Ein­druck, als han­dle es sich hier um ein lebendi­ges Wesen und hat­te plöt­zlich das Bild von einem neuge­bore­nen Kind vor mir. Und dieses Bild wurde noch ver­stärkt, als wir vor der Syn­a­goge anka­men. Dann liefen näm­lich einige Män­ner hinein, holten die alten Torahrollen aus dem Schrank und gin­gen damit der neuen Rolle zur Begrüßung ent­ge­gen. Es war eine große Freude unter der Festver­samm­lung – so, als würde ein lang erwarteter Gast endlich ankom­men. Und ich fragte mich, warum ich nicht auch so einen lebendi­gen Umgang mit mein­er Bibel habe. Dem Wort Gottes begeg­ne ich oft nur als einem Text zwis­chen zwei Buchdeck­eln, über den ich mir dann den Kopf zer­brechen muss. Denken in Bänken, anstatt durch eine befreiende Ermu­ti­gung in Bewe­gung zu kom­men. Nichts gegen das Denken, aber wie wäre es, wenn es im Zusam­men­hang mit der fro­hen Botschaft durch eine fes­tliche Freude, durch Tanzen und Sin­gen geweckt würde.

Und doch bin ich ger­ade deshalb froh, dass mich die jüdis­che Gemeinde an ihrem lebendi­gen Umgang mit dem Wort Gottes teil­nehmen lässt – an dieser sprudel­nden Begeis­terung und der befreien­den Heit­erkeit. Wird hier doch deut­lich, dass das Warten auf die Ankun­ft Gottes in dieser Welt vor allem Freude aus­löst. Die Lust an der Torah ste­ht im Mit­telpunkt und nicht die Sorge, etwas falsch zu machen. Denn man missver­ste­ht die Torah, wenn man meint, dass es sich hier nur um eine Ansamm­lung von Ver­boten han­delt. Sie ist vielmehr eine Weg­weisung und ein Tor zur Frei­heit. Sie zeigt uns, dass wir in allem ern­sthaften Bemühen, uns an Gottes Wort zu hal­ten, doch allein auf seine Gnade angewiesen sind.

Stellen Sie sich vor, es käme auf dem Berg Sinai zu fol­gen­dem Dia­log:
Gott: „… und bedenke, Moses, Koche nie das Böck­lein in der Milch sein­er Mut­ter. Das ist ein Greuel.”
Moses: „Ohh­hh! Du sagst also, man soll milchig und fleis­chig nie zusam­men essen?”
Gott: ” Nein, was ich sage, ist, dass man das Böck­lein nie in der Milch sein­er Mut­ter kochen darf.”
Moses: „Oh, Herr vergebe mir meine Igno­ranz. Du sagst, dass wir sechs Stun­den nach dem Genuss von Fleisch warten sollen, bis wir milchig essen, damit bei­des nicht gle­ichzeit­ig im Magen ist?”
Gott: „Nein, Moses, hör mir zu. Ich sage, koche niemals das Böck­lein in der Milch sein­er Mut­ter.”
Moses: „Oh, Herr. Bitte richte mich nicht für meine Dummheit. Du meinst, wir sollen sep­a­rates Geschirr für Milchiges und Fleis­chiges haben? Und wenn wir einen Fehler machen, sollen wir das Geschirr draußen ver­bren­nen?”
Gott: „Mach was du willst, Moses …”

Diet­rich Hannes Eibach

Orgelvespern Advent 2010

Wir laden ein ein zu den Orgelves­pern in der Adventszeit mit Kan­tor Gerold Vor­rath jew­eils don­ner­stags vor der Evan­ge­lis­chen Messe von 18.45 bis 19.00 Uhr. Musikalis­ches The­ma ist das Mag­ni­fi­cat.

02.12. Samuel Schei­dt (1587–1654)
Hym­nus De Adven­tu Domi­ni
Mag­ni­fi­cat IX. Toni
09.12 . Johann Sebas­t­ian Bach (1685–1750)
„Nun komm, der Hei­den Hei­land“
à 2 claviers et pédale BWV 659
Hierony­mus Prae­to­rius (1560–1629)
Mag­ni­fi­cat Pri­mi Toni
16.12. Jan Jan­ca (*1933)
„Maria durch ein’ Dorn­wald ging“
Dieterich Bux­te­hude (1637–1707)
Mag­ni­fi­cat Pri­mi Toni BuxWV 203
23.12. Ernst Pep­ping (1901–1981)
„Es kommt ein Schiff, geladen“
Matthias Weck­mann (1615/16–1674)
Mag­ni­fi­cat Secun­di Toni
Adventsfeiern

Im Rah­men unser­er offe­nen Gemein­de­nach­mit­tage laden wir zu den Advents­feiern am 2. Dezem­ber in das Gemein­de­haus Ost und am 9. Dezem­ber in das Philipp­shaus ein. Vor­wei­h­nachtliche Feiern find­en auch im Altenwohn­heim in der Friedrich­straße 20 am 18. Dezem­ber und im Begeg­nungszen­trum „Auf der Wei­de“ am 19. Dezem­ber statt.

Besondere Adventsandachten in St. Jost

In der Adventszeit laden wir jeden Mittwoch um 18.30 Uhr zu Andacht­en bei Kerzen­schein nach St. Jost ein. Ter­mine sind der 1., 8., 15. und 22. Dezem­ber. In der Andacht am 1. Dezem­ber wird die Kan­tor­ei der Uni­ver­sität­skirche sin­gen.

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